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Stromeinkauf: Steigende Strompreise - Suchen Sie jetzt nach Anbieteralternativen

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Der liberalisierte Energiemarkt macht Kosteneinsparungen von 10 % und mehr möglich. Ohne Steuern und Abgaben ist Strom in Deutschland zwischen 2000 und 2008 um stattliche 51 % teurer geworden.

Reingewinn der vier Platzhirsche RWE, E.ON, Vattenfall und EnBW allein 2008: satte 11 %! In diesem Jahr soll das so weitergehen. Die insgesamt 480 deutschen Stromanbieter haben Preiserhöhungen von durchschnittlich 8,4 % angekündigt. Beispiel: Die Rhein- Energie AG in Köln hat ihre Strompreise für Privat- und Gewerbekunden zum 1. April um 1,8 cts/kWh angehoben.

Höchste Zeit also, um als Einkäufer zu handeln und sich nach billigeren Stromlieferanten umzusehen. Dafür bietet der liberalisierte Strommarkt der EU auch beste Voraussetzungen. Seit 1998 können Sie jeden europäischen Energieversorger anzapfen und in der Regel mit Kosteneinsparungen von 10 % und mehr rechnen. Der Pferdefuß dabei: Ein Anbieterwechsel ist nicht nur mit einem enormen Arbeitsaufwand verbunden, sondern auch mit Kosten.

PRAXIS-TIPP
Drohen Sie Ihrem Anbieter erst einmal mit einer Kündigung. Legen Sie ihm die Konkurrenzpreise auf den Tisch und verlangen Sie Nachlässe.

Europaweit anfragen
Besonders beim Energieeinkauf steht oder fällt alles mit dem Insiderwissen. Bereiten Sie deshalb Ihre europaweiten Anfrageaktionen sorgfältig vor. Je fundierter Ihre Daten und Argumente zusammengestellt und aufbereitet sind, umso besser. Lassen Sie sich bei Ihren Verhandlungen nicht von Muskelspielen der Stromanbieter beeindrucken. In diesen Krisenzeiten haben Sie die besseren Argumente. So groß oder klein Ihr Strombedarf auch immer ist, die Umsatzeinbußen wird Ihr Anbieterunternehmen nicht so ohne Weiteres schlucken.

PRAXIS-TIPP
Hören Sie sich in Ihrer Nachbarschaft um und gründen Sie mit anderen Unternehmen Interessen - gemeinschaften, um durch höhere Stromvolumen Ihre Verhandlungsmacht zu stärken.

Nicht nur nach Rom führen bekanntlich viele Wege, sondern auch zum kostengünstigen Stromeinkauf. Welchen Weg Sie wählen, hängt von Ihren Bedürfnissen und Möglichkeiten, vor allem aber von Ihren Erfahrungen ab.

1. Do it yourself
Die Einzelkämpfermethode verlangt nicht nur exzellente Marktkenntnisse, Sie müssen auch über ein gewichtiges Bedarfsvolumen verfügen, um bessere Lieferkonditionen bei den Stromlieferanten durchzuboxen. Bei den großen europäischen Anbietern wie British Energy (www.british-energy.com) oder Endesa (www.endesa.es) anzuklopfen, lohnt sich für deutsche Mittelständler in der Regel nicht. In der gegenwärtigen Wirtschaftskrise aber bei den Stadtwerken Ihrer Region vorstellig zu werden, ist durchaus ein Tipp. Gerade bei mittelgroßen Anbietern lassen sich derzeit gute Konditionen aushandeln.

2. Strom-Pools der Verbände
Dass Energie und speziell Strom ein Dauerbrenner für die Wirtschaft ist, hat sich auch bei den Unternehmerverbänden herumgesprochen. So hat z. B. der Bundesverband der mittelständischen Wirtschaft (BVMW) bereits vor drei Jahren eine Interessengemeinschaft für den Stromeinkauf gegründet. Über 2.500 Firmen haben sich unter dem BVMW-Dach zu einem Pool zusammengeschlossen, der ihnen jährlich Einsparungen zwischen 10 und 14 % bringt. Mehr erfahren Sie unter: www.bvmw.de.

3. Freie Einkaufsgemeinschaften
Wer sich nicht an einen (beitragspflichtigen) Verband binden will, kann auf andere Beschaffungsalternativen ausweichen. Die so genannten freien Einkaufsringe oder -gemeinschaften sind im Prinzip unabhängige Beratungsunternehmen. In Deutschland gibt es inzwischen mehrere Dutzend davon, die u. a. den Strombedarf einer Firmengemeinschaft zusammenlegen und ihn mit deutschen oder europäischen Energieunternehmen anschließend als Gesamtpaket verhandeln.
Beratung finden Sie bei:

  • Energie Consulting GmbH, www.ecg-kehl.de
  • E/M/S Energieconsulting, www.ems-consulting.de
  • MVV Energiedienstleistungen, www.mvv-energiedienstleistungen.de
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