Gratis-Download

Durch die systematische Optimierung der Beschaffungskosten können die den Gewinn Ihres Unternehmens deutlich zu erhöhen – und das ohne schmerzliche...

Jetzt downloaden

Terrorismus: Schützen Sie sich als Einkäufer vor den Gefahren

0 Beurteilungen

Erstellt:

Die Anschläge von Bombay haben gezeigt, wie akut die Bedrohung durch den Terrorismus ist. Einkäufer machen in Afrika, Südamerika oder Asien oft einen lebensgefährlichen Job. Viele Geschäfte lassen sich nicht vom heimischen Schreibtisch aus erledigen - als Einkäufer auf internationalen Märkten sind Sie viel in der Welt unterwegs. Die Redaktion von Rohstoffeinkauf Aktuell hat für Sie einige Sicherheitstipps für Auslandsreisen zusammengestellt.

Eine Auswahl unserer Sicherheitstipps:

  • Machen Sie sich eingehend mit der Sicherheitslage des Lieferlandes und der infrage kommenden Region vertraut.
  • Verfolgen Sie die örtlichen Medien.
  • Ägypten: Die Minengefahr ist in einigen Landesteilen noch immer groß. Besonders Straßen und Wege auf dem Sinai, in einigen nicht erschlossenen Küstenbereichen des Roten Meeres, am nicht erschlossenen Mittelmeerküstenstreifen westlich von El Alamein und in den Grenzregionen zu Sudan und Libyen sind nur unvollständig oder gar nicht geräumt worden.
  • Israel: Geschäftsreisende sollten den Südosten des Landes meiden. Seit der gewaltsamen Öffnung des Grenzübergangs Rafah zwischen Ägypten und dem Gazastreifen kommt es dort immer wieder zu blutigen Anschlägen.
  • Venezuela: Im Land kommt es entlang der kolumbianischen Grenze in den Teilstaaten Amazonas, Apure, Barinas, Táchira und Zulia immer wieder zu Kämpfen rivalisierender Banden. Die Gefahr von Entführungen und Geiselnahmen ist dort besonders groß. Grundsätzlich sollte die gesamte Grenzregion zu Kolumbien nicht bereist werden. Dringend abgeraten wird auch von der Ausreise über den Landweg.
  • Indonesien: In einigen Regionen kam es in den letzten Jahren wegen ethnischer, religiöser oder sozialer Spannungen wiederholt zu kriegsähnlichen Auseinandersetzungen. Aus diesem Grund sollten die auf den Molukken gelegene Provinzhauptstadt Ambon sowie die Region um Poso in Zentralsulawesi und Papua (Jaya) gemieden bzw. nicht ohne ortskundige Begleitung bereist werden. Für alle genannten Regionen gelten besondere Einreise- und Aufenthaltsvorschriften.
  • Iran: Im Land kommt es immer wieder zu Anschlägen und Bombenattentaten. Als besonders gefährlich gelten die Kurdengebiete im Nordwesten Irans. Von Geschäftsreisen in diese Region wird grundsätzlich abgeraten. Das Gleiche gilt für die Provinzen Kerman und Sistan- Balutschestan sowie die Grenzgebiete zu Pakistan und Afghanistan. Hier besteht ein erhebliches Entführungsrisiko. Auf der Strecke Kerman-Bam wurden nach Errichtung einer Straßensperre erst kürzlich Ausländer von Mitgliedern einer terroristischen Gruppierung erschossen.


Tipp: Weitere Sicherheitshinweise finden Sie auf der Homepage des Auswärtigen Amtes. Die Auswahl erfolgt dort länderweise.
Alle Angaben werden laufend aktualisiert. Siehe: www.auswaertigesamt.de/diplo/de/LaenderReiseinformationen.jsp.

Einkauf & Beschaffung heute

Erweitern Sie Ihr Einkaufs-Wissen mit dem besten Praxis-Know-how, erfolgserprobten Arbeitshilfen und Best-Practice-Beispielen für Einkaufsprofis.

Datenschutz

Anzeige

Produktempfehlungen

Deutschlands Fachinformationsdienst Nr. 1 für Einkäufer

Preisentwicklungen und Praxis-Know-how für Einkaufsleiter weltweit

Deutschlands Fachinformationsdienst Nr. 1 für Einkäufer

Marktanalysen & Preis-Prognosen für Rohstoffprofis