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Update zur Finanztransaktionssteuer für Einkäufer!

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Vor wenigen Monaten hatten wir einen Beitrag zur Finanztransaktionssteuer verfasst und deren Auswirkungen für Unternehmen. Damals kamen wir zu dem Schluss, dass Unternehmen mit deutlichen Mehrbelastungen zu rechnen hätten.

Inzwischen hat sich einiges geändert, weswegen wir Ihnen gerne ein Update über den aktuellen Stand der Dinge geben möchten.

Einführung der Steuer verschoben!

Nachdem in den letzten Wochen einige Studien gegen die Steuer veröffentlicht wurden und auch namhafte Politiker sich dagegen aussprachen, kam es zu einem Bruch innerhalb der Regierung. Die Einführung der Steuer wurde verschoben.

Der früher genannte Einführungstermin Anfang 2014 ist nicht mehr haltbar. Realistischer erscheint Mitte 2014 oder Anfang 2015.

Des Weiteren werden derzeit Ausnahmen diskutiert, da die Finanztransaktionssteuer zu einer enormen Mehrbelastung von Unternehmen führen würde. Die Steuer fällt nicht einmal an, wie es bei der Mehrwertsteuer der Fall wäre, sondern bei jeder Transaktion, auch wenn diese innerhalb des Unternehmens stattfindet.

Gerade für Firmen die sich an den Märkten absichern müssen, bedeutet dies einen enormen Mehraufwand und für Konzerne wie Bayer Mehrkosten von Hunderten Millionen Euro pro Jahr!

Wie wird die neue Steuer aussehen?

Wir rechnen damit, dass die Politiker einsehen, dass sie mit der Finanztransaktionssteuer nicht die Banken sondern die Bürger und Unternehmen bestrafen.

Eben jene, die nicht einfach ihr Geschäft ins Ausland verlagern können. Bei Finanzgeschäften ist dies problemlos möglich, aber nicht bei einer richtigen Produktion. Daher gehen wir davon aus, dass es Ausnahmen für Unternehmen geben könnte.

Eine Datenbank die jeden Teilnehmer an Finanzgeschäften klassifiziert, wie es in den USA bereits der Fall ist und seit Jahrzehnten für die Kontrolle des Rohstoffhandels verwendet wird, ist eine denkbare Option. Wir hoffen nur, dass es eine vernünftige Lösung am Ende gefunden wird und kein windiger Kompromiss der allen schadet!

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