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Hören Sie auf, perfekt zu sein

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Von coupling,

Warum wir immer der oder die Beste sein möchtenDas Phänomen "Perfektionismus" ist ein sehr sicheres Mittel, sich das Leben selbst nicht nur schwer zu machen, sondern auch eine Garantie dafür, dauerhaft unglücklich zu sein. Schon früh als Kinder lernen wir, dass diejenigen das meiste Lob und die größte Anerkennung bekommen, die gute Leistungen bringen. Wir lernen damit, den Wert unserer Leistungen an anderen zu messen. Lesen Sie in diesem Beitrag aus dem Einkaufsmanager warum ein Perfektionsanspruch Entwicklungen behindert und wie Sie die Perfektions-Spirale durchbrechen:

Warum wir immer der oder die Beste sein möchten
Das Phänomen "Perfektionismus" ist ein sehr sicheres Mittel, sich das Leben selbst nicht nur schwer zu machen, sondern auch eine Garantie dafür, dauerhaft unglücklich zu sein. Schon früh als Kinder lernen wir, dass diejenigen das meiste Lob und die größte Anerkennung bekommen, die gute Leistungen bringen. Wir lernen damit, den Wert unserer Leistungen an anderen zu messen. Lesen Sie in diesem Beitrag aus dem Einkaufsmanager warum ein Perfektionsanspruch Entwicklungen behindert und wie Sie die Perfektions-Spirale durchbrechen: Wir glauben, dass, wenn wir nur gut genug wären, so gut wie eben die anderen, wir endlich von allen geliebt und angenommen werden würden. Und so vergleichen wir uns ständig mit anderen. Nur nicht schlechter sein, nur nicht versagen.

Ich muss besser sein!
Bald reicht es uns nicht mehr, genauso gut wie andere zu sein, nein, wir wollen besser sein. So entsteht die fixe Idee vom Perfektionismus: Wir beginnen damit, unsere Leistungen mit unserem persönlichen Wert gleichzusetzen.
Das ist ein Irrtum, der sehr schwer wieder aus unseren Köpfen zu bekommen ist. Richtig ist, dass ein gesunder Ehrgeiz uns zu guten Leistungen anspornt, dafür sorgt, dass wir uns konzentrieren, wenn es darauf ankommt und uns dazu motiviert, uns stetig zu verbessern.

Aber:
Zwischen diesem Ehrgeiz und dem Anspruch, perfekt zu sein, liegen Welten. Bei Menschen, die an sich den Anspruch haben, perfekt zu sein, ist Dauerfrust und -schmerz vorprogrammiert.

3 Erkenntnisse

1. Perfektion gibt es nicht!
Warum? Weil wir Menschen sind. Es ist menschlich, Fehler zu machen, und Fehler machen uns menschlich. Wir können viel wissen und Sachen exzellent beherrschen - aber wenn wir z.B. traurig sind, müde oder auch hungrig, können unsere Leistungen nachlassen. Wir lassen uns ablenken, wir reagieren manchmal trotzig. Wir können auch einfach mal etwas vergessen oder uns richtig "blöd" anstellen.
2. Ein Perfektionsanspruch behindert Entwicklungen.
Viele Menschen, die unter ihrem eigenen Perfektionsanspruch leiden, haben so viel Angst davor, Fehler zu machen, dass Sie kaum Neues ausprobieren. Wären alle Menschen Perfektionisten, gäbe es kaum Entwicklung. Die Menschen selbst würden sich nicht weiterentwickeln und es gäbe auch keine neue Erfindungen oder Ideen. Was wäre das für eine Welt?
3. Wir werden liebenswerter, wenn wir weniger perfekt sein wollen.
Wissen Sie, was passiert, wenn Perfektionisten den Mut aufbringen, sich auch mal Fehler zuzugestehen, und ihren Drang, alles besser als andere zu machen, loslassen? Etwas ganz Wunderbares: Andere Menschen öffnen sich plötzlich. Sie verlieren nämlich ihre Angst vor den scheinbaren Übermenschen, die durch ihren eigenen Anspruch auch in ihrer Umwelt ein Übermaß an Druck verursachen.

2 Wege aus der Perfektions-Spirale

1. Hören Sie auf, sich mit anderen zu vergleichen.
Wann immer Sie merken, dass Sie sich mit anderen vergleichen und sich fragen, wie viel besser Sie oder der andere in was auch immer ist, dann halten Sie inne. Führen Sie den Gedanken nicht weiter, sondern konzentrieren Sie sich auf sich selbst. Sie können dazu Ihre Hand auf den Bauch legen, um sich selbst zu spüren. Atmen Sie dreimal ruhig und tief durch und sagen Sie zu sich: "Ich bin ganz bei mir."
2. Verändern Sie Ihren inneren Dialog.
Achten Sie ab sofort darauf, wie Sie mit sich selbst reden - ob das nur in Gedanken ist oder auch laut ausgesprochen. Sie werden feststellen, wie hart Sie sich für Fehler selbst beschimpfen und wie unerbittlich Sie mit sich umgehen, selbst wenn Sie gute Leistungen vollbringen. Halten Sie jedes Mal inne, wenn Sie merken, dass Sie kritisch mit sich selbst sind. Stoppen Sie mitten im Gedanken oder Satz und denken oder sagen Sie stattdessen: "Ich gebe in jeder Situation mein Bestes und das ist genug."

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