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Japan-Lieferungen: Strahlengefahr?

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Von dgx,

"Wer stellt jetzt sicher, dass keine radioaktiv verstrahlten Produkte angeliefert werden? Wir haben keine Möglichkeit, unsere Wareneingänge entsprechend zu kontrollieren, und ich gehe davon aus, dass meine Lieferanten in Japan auch keine Möglichkeit haben, ihre Warenausgänge dahingehend zu prüfen.". Diese Leserfrage erreichte meine Kollegen aus der Einkaufsmanager-Redaktion vor kurzem.

Hier die Antwort der Einkaufs-Experten: Für seine Wareneingangsprüfungen ist jedes Unternehmen voll verantwortlich. Natürlich können Sie sich von japanischen Lieferanten die schriftliche Bestätigung holen, dass eine Kontrolle auf Radioaktivität erfolgt (ob die es dann tun, ist eine andere Frage).
Diese Kontrolle müsste dann allerdings sinnvollerweise direkt vor dem Verlassen der Insel Japan erfolgen, damit keine Kontaminierung auf dem Landtransportweg innerhalb Japans erfolgt.
Allerdings kennen radioaktive Wolken keine Grenzen, sodass selbst eine Verstrahlung von Containern erst auf dem Meer (oder vorher im Verschiffungshafen) möglich ist.
Sollten in Japan ganze Landstriche und damit natürlich auch Produktionsstätten dauerhaft verstrahlt werden, werden Lieferanten komplett ausfallen - zumindest für mehrere Monate.
Es ist also sinnvoll, jetzt sofort für Ersatz zu sorgen, und zwar für alle japanischen Lieferanten, die Sie aktuell beliefern.
Alle Lieferungen aus Japan bzw. der Region (im schlimmsten Fall werden auch Gebiete außerhalb von Japan - Südkorea, China, Taiwan ... - verstrahlt), die nach dem Erdbeben Japan verlassen haben und Europa/Ihre Firma erreichen, sind im Zielhafen gründlich auf Radioaktivität zu prüfen.
Diese Arbeit werden dann wohl spezielle Dienstleister (für viel Geld) übernehmen. Denkbar wäre auch, dass die EU im Falle einer massiven Strahlung auf der Insel ein totales Einfuhrverbot für japanische Lieferungen verhängt.
Für die Radioaktivität-Eingangsprüfung gibt es Messgeräte zu kaufen. In Deutschland sind sie übrigens bereits ein Renner.

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