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Kennen Sie den Superzyklus?

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Für den Abwärtstrend der Preise machen Experten einen Rohstoff-Superzyklus verantwortlich. Jens Holtmann, Chefredakteur des Fachinformationsdienstes „Rohstoffeinkauf aktuell” liefert Ihnen in diesem Beitrag zu diesem Phänomen:

Für den Abwärtstrend der Preise machen Experten einen Rohstoff-Superzyklus verantwortlich. Jens Holtmann, Chefredakteur des Fachinformationsdienstes „Rohstoffeinkauf aktuell” liefert Ihnen in diesem Beitrag zu diesem Phänomen: Für Einkäufer die erfreuliche Nachricht vorweg: Dieser Trend soll noch etliche Jahre anhalten. Verwunderlich sind die schwachen Rohstoffpreise (besonders der Industriemetalle) aber schon.

Schließlich wachsen China und die anderen Schwellenländer immer noch weiter und selbst die Konjunktur in Europa kommt langsam wieder auf die Beine.

Der Superzyklus neigt sich dem Ende zu

Wie kann es also sein, dass es bei diesem allgemeinen Wachstum (Weltwirtschaft momentan +3,5 %) mit den Rohstoffpreisen abwärts geht?

Von der gegenwärtigen Unruhe an den Ölmärkten einmal abgesehen, gibt es für diese Bewegung 2 gewichtige Gründe:
1. In die gesamte globale Industrieproduktion wandern immer weniger Rohstoffe. Seit 1999 ist zum Beispiel der Verbrauch von Aluminium in den USA um 50 % gesunken, von Kupfer um 40 %, von Zinn um 20 % und von Nickel um 5 %.
2. Ein tiefgreifender Strukturwandel in China und den anderen Schwellenländern: Dort ist ein Großteil der Infrastruktur und der Produktionsanlagen gebaut, die Schere zwischen ihnen und den Industriestaaten schließt sich immer mehr – mit der Folge, dass sie zukünftig weniger Rohstoffe nachfragen.

Beachten Sie:Neben diesen strukturellen Gründen sind auch viele Wachstumsangaben der BRIC-Staaten nicht verifizierbar und damit nicht die tatsächlichen Rohstoffverbräuche.

Wohin geht die Reise?

Statistik hin oder her – diese historischen Parallelen auf die heutigen Rohstoffmärkte umgemünzt, lässt sich mit ziemlicher Sicherheit sagen, dass es in den nächsten 5 Jahre mit den Preisen weiter abwärts gehen wird:

  • Energierohstoffe könnten um 25 % nachgeben.
  • Agrarrohstoffe um 30 % und
  • Industriemetalle um 35 %.
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