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Logistikplanung: Zur Hälfte Glücksache

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Marktvolatilitäten machen die Planung von Lager- und Fuhrparkkapazitäten immer mehr zum Roulettespiel.

In der Praxis läuft es darauf hinaus, dass Spediteure und Einkäufer Zusatzkosten stemmen müssen, die sie eigentlich nicht geplant hatten. Zum Beispiel Verteuerungen bei Transportspitzen oder bei nicht ausgelasteten Kapazitäten. So oder so, für niemanden ein befriedigender Zustand.

Praxis-Tipp: Ganz nach der Devise „Wo ein Problem, da auch eine Umfrage“ haben sich der Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik e. V. (BME) und die Duale Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) im September und Oktober 2013 die Sache einmal näher angesehen. Herausgekommen ist dabei eine lesenswerte Studie. Sie finden Sie unter: www.bme.de/Ergebnisse-zur-Marktvolatilitaet-in-der-Logistik.10058651.0.html

Fuhrpark ade

Heutzutage dürfte nur noch rund jeder 10. Betrieb seine Transportaufgaben in Eigenregie managen. Auffällig dabei ist, dass mit zunehmender Entfernung von den jeweiligen Lieferanten diese Bereitschaft zur Eigenregie abnimmt und stattdessen Dienstleister und Fremdfirmen engagiert werden. Vor allem bei Auslandsverkehren. Diese Outsourcing-Prozesse haben natürlich ihren Preis. Zum Beispiel, was die exakte Planung und Steuerung von besagten Lager- und Fuhrparkkapazitäten betrifft.

Beachten Sie: Jenseits von allen Modewellen verbergen sich hinter dem Drang zum Outsourcing auch ganz handfeste Gründe. In der Beschaffungslogistik ist es zum Beispiel die zunehmende Komplexität der Transportabläufe, die von Firmen und Einkäufern ein Fachwissen verlangen, über das sie oft nicht verfügen.

Mit diesen Tipps fahren Sie besser!

So wichtig eine punktgenaue Transportplanung auch ist, mit Nachfrage- oder Angebotsspitzen müssen Sie immer rechnen – und sie akzeptieren! So schwer es auch manchmal fällt.

Wenn Sie dann noch diese 5 Tipps beherzigen, sollten aus diesen Marktvolatilitäten keine größeren Katastrophen für Ihre Beschaffung entstehen:

  1. Beobachten Sie noch intensiver den Transportmarkt, um Preisentwicklungen vorauszusehen. Fehlen Ihnen dazu Zeit und Knowhow, engagieren Sie einen guten und erfahrenen Dienstleister.
  2. Um besser planen zu können, werten Sie Ihre Lieferanten-Beziehung zu Lieferanten-Kooperationen auf. Gerade in Sachen Logistik. Auf diese Weise sind Sie vom Auf und Ab der Märkte unabhängiger.
  3. Prüfen Sie, ob Sie und Ihr Unternehmen nicht mit geleasten oder gemieteten Fahrzeugen besser fahren als mit gekauften.
  4. Prüfen Sie ebenfalls, ob Sie für wichtige Lieferanten (Klasse A) oder strategisch wichtige Zulieferteile Subunternehmer einsetzen. Mit festen, sprich langfristigen Verträgen und Konditionen.
  5. Erscheint Ihnen das Abhängigkeitsrisiko zu groß, engagieren Sie mehrere Logistikdienstleister.

Zu guter Letzt

Um mehr Sicherheit in Ihre Logistikplanung zu bekommen – und die Einkaufspreise zu drücken –, prüfen Sie auch, mit welcher Leistungsvariante Sie besser fahren: „Frei Haus“ oder „Ab Werk“.

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