Gratis-Download

Für energie- und rohstoffintensive Betriebe ist es heutzutage überlebenswichtig, die extrem schwankenden (volatilen) Marktpreise der Rohstoffe...

Jetzt downloaden

Quo vadis Euro?

0 Beurteilungen

Erstellt:

Der Euro konnte gegenüber seinem Tiefststand bei 1,18 US-Dollar während der letzten Wochen deutlich zulegen. Aktuell notiert das Währungspaar bei 1,37 USDollar und führt zu Euphorie bei Importeuren. Aufgrund der starken Ausweitung der Geldmenge in den USA, herbeigeführt durch „Quantitative Easing 2“, gehen einige Analysten davon aus, dass der Euro in Richtung der Marke von 1,50 US-Dollar vorstoßen wird.

Während ein derartiges Szenario für Einkäufer von importabhängigen Firmen sehr positiv ist, haben die Exporteure damit jedoch große Probleme. Die Schmerzgrenze liegt laut einer Studie der Deutschen Bank bei etwa 1,50 bis 1,60 US-Dollar. Spätestens hier werfen die meisten ausländischen Firmen das Handtuch und können sich nur noch Bruchteile der Menge leisten, die sie ansonsten einkaufen würden.
Außerdem besteht die große Gefahr, dass ausländische Einkäufer abwandern müssen in Länder, deren Produkte billiger und deren Währungen schwächer sind. Da Deutschland stark von seinen Exporten abhängig ist, wird ein weiterer Anstieg des Euro zu einem Dämpfer im Wachstum führen. Wie stark dieser sein wird, hängt von der Entwicklung des Euro und der Bereitschaft ausländischer Firmen ab, sich gegen Währungsrisiken abzusichern. Aktuell ist die Situation noch relativ entspannt, da der Euro bisher nicht zu ähnlichen Höhenflügen wie im Jahr 2008 angesetzt hat.
Damals wurden die 1,60 US-Dollar schnell erreicht und anschließend kam es aufgrund der Finanzkrise zu einer massiven Korrektur, die genau zur richtigen Zeit auftrat. Momentan befinden wir uns wieder in einem Aufwärtstrend und der Euro dürfte auf Sicht von 12 Monaten erneut in Richtung 1,50 bis 1,60 US-Dollar vorstoßen. Behalten Sie diese Entwicklung im Auge - und wie sich Ihre ausländischen Einkäuferkollegen verhalten. Ein hoher Wechselkurs über mehrere Monate hinweg kann schnell Mittelständler in den Ruin treiben!
News vom 17.11.2010

Einkauf & Beschaffung heute

Erweitern Sie Ihr Einkaufs-Wissen mit dem besten Praxis-Know-how, erfolgserprobten Arbeitshilfen und Best-Practice-Beispielen für Einkaufsprofis.

Datenschutz

Anzeige

Produktempfehlungen

Deutschlands Fachinformationsdienst Nr. 1 für Einkäufer

Preisentwicklungen und Praxis-Know-how für Einkaufsleiter weltweit

Deutschlands Fachinformationsdienst Nr. 1 für Einkäufer

Marktanalysen & Preis-Prognosen für Rohstoffprofis