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Für energie- und rohstoffintensive Betriebe ist es heutzutage überlebenswichtig, die extrem schwankenden (volatilen) Marktpreise der Rohstoffe...

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Rohstoffbeschaffung: Verlassen Sie ausgetretene Pfade: Innovative Substitutions- und Recyclingtechnologien eröffnen Ihnen ganz neue Einkaufshorizonte

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Denn mit kaufmännischen Werkzeugen allein ist den neuen Dimensionen der Rohstoffbeschaffung kaum beizukommen.

Gefordert sind vor allem Entwickler und Ingenieure, um durch Änderungen von Konstruktionsparametern oder Austausch von Werkstoffen den Materialbedarf und die Einkaufskosten für die eigenen Produkte zu senken:
Dazu ein paar Beispiele:

  • Substituierte Werkstoffe: Die hauseignen Chemiker der BIOP Technologies AG (www.biop.eu/index.php? deutsch) fanden einen neuen Grundstoff für ihre PE-Folien und Granulate. Statt teurer Erdölimporte verwenden sie jetzt heimische Kartoffelstärke. Neben enormen Preisvorteilen stehen zusätzlich eine hohe Versorgungssicherheit und eine größere Umweltverträglichkeit auf der Habenseite.
  • Hybride Werkstoffe: Nicht Material - austausch steht bei den Ent wicklern der ZIMK GmbH (www.zimk.de) im Vordergrund, sondern Materialkombinationen. Bspw. kombinieren sie das geringe Gewicht von Kunststoffen mit der hohen Steifigkeit von Metallen.
    Diese Verfahrensintegration nutzt additiv die jeweiligen Vorteile des anderen Materials. Gegenüber herkömmlichen Metallbauteilen sinken bei Hybridwerkstoffen die Fertigungskosten im Schnitt um 20 bis 40 %.
  • Optimierte Werkstoffe: Wenn die Natur Metalle und Mineralien bei ihrer Entstehung nicht mit den geforderten Eigenschaften ausgestattet hat, dann muss das die Technik nachholen. Ganz nach der Devise: Wir schaffen uns die Werkstoffe, die wir brauchen, selbst!
    Dabei rücken Wissenschaftler und Ingenieure den Molekülen mit so genannten Nano-Tomographen zu Leibe. Ähnlich wie bei der aus der Medizin bekannten Computertomographie (MRT) durchleuchten sie das Innenleben von Kupfer & Co., um ganz gezielt die Gitterstrukturen der Kristalle zu manipulieren.
    Heraus kommen dabei optimierte Materialeigenschaften, z. B. härtere Stähle, hitzebeständigere Beschichtungen oder leit fähigere Metalle.
  • Recycelte Werkstoffe: Der Recycling- Markt entwickelt sich sehr dynamisch. Was gestern noch unmöglich schien, ist heute nah an der Serienreife. So ist es Wissenschaftlern gelungen, das Down-Cyceln von Poly meren ins Gegenteil umzuwandeln, wobei die in sogenannten Up-Cycling-Prozessen gewonnenen Kunststoffe den Originalen in Qualität bzw. Verarbeitbarkeit in nichts nachstehen.

Beachten Sie: Dennoch hat das Recyceln einen Pferdefuß. Kupferdrähte und Zinkanoden bspw. sind keine Saft- oder Seltersflaschen, die nach dem Prinzip des Grünen Punkts in Containern eingesammelt werden können.
Dafür fehlt es weltweit an den entsprechenden Sammel- und Logistiktechnologien. Überhaupt fehlen für viele Materialien und Werkstoffe großtechnisch anwendbare Recyclingverfahren.
Hinzu kommt: Sie haben - bei vertretbarem Aufwand - nach dem Recyceln meist nicht mehr die ursprüngliche Qualität bzw. Verarbeitbarkeit (z. B. Kunststoffe, aber auch Glas oder Stahl). Gegen diese Abwertung, auch Down-Cycling genannt, sind die F&E-Abteilungen in aller Welt (noch) weitgehend machtlos.
Doch selbst die Recyclingmethoden der Zukunft werden den Schwund der Rohstoffe nicht stoppen können.
Dagegen sprechen die Naturgesetze. Platin bspw. löst sich durch Autokatalyse in Staub auf, der weder eingesammelt noch sinnvoll wiederverwertet werden kann.
News vom 17.12.2010

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