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Für energie- und rohstoffintensive Betriebe ist es heutzutage überlebenswichtig, die extrem schwankenden (volatilen) Marktpreise der Rohstoffe...

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Stahl: Preis bricht ein

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Von kjx,

Der Preisverfall für Walzstahl setzt sich fort und drückt den Preis deutlich unter die 400-US-Dollar-Marke. Innerhalb weniger Tage verlor der Stahlpreis an der Londoner Metallbörse 40 US-Dollar und fiel auf knapp 360 US-Dollar. Ein solch günstiges Preisniveau gab es zuletzt vor drei Jahren. Preisdrückend ist nach wie vor die Schuldenkrise in Europa.

Der Preisverfall für Walzstahl setzt sich fort und drückt den Preis deutlich unter die 400-US-Dollar-Marke. Innerhalb weniger Tage verlor der Stahlpreis an der Londoner Metallbörse 40 US-Dollar und fiel auf knapp 360 US-Dollar. Ein solch günstiges Preisniveau gab es zuletzt vor drei Jahren. Preisdrückend ist nach wie vor die Schuldenkrise in Europa.

Stahlmarkt Da nun auch Spanien aus der Krise gerettet werden muss, sinken die Hoffnungen auf eine baldige Erholung. Für sinkende Preise sorgt zudem die steigende Stahlproduktion in China.

Diese befindet sich nach wie vor auf einem hohen Niveau und sorgt an den Märkten für einen Angebotsüberhang. Tendenziell werden die Preise weiter nachgeben, da sich die Kurse nur dann erholen werden, wenn China die Nachfrage deutlich erhöht und Europa die Probleme mit den Banken in den Griff bekommt.

China senkt den Leitzins

Eisenerz zeigt sich im Vergleich zu Stahl deutlich stabiler und notiert wieder um die 130-US-Dollar-Marke. Auch hier zählt nach wie vor, wie stark die Nachfrage in China angekurbelt werden kann, um die Preise zu stützen.

Ein deutliches Signal gab es letzte Woche seitens der chinesischen Zentralbank: Nach knapp vier Jahren hat Chinas Notenbank zum ersten Mal wieder die Zinsen gesenkt. Reduziert wurde der Schlüsselzins um einen Viertelprozentpunkt auf 6,31 Prozent.

Dies ist kein enormer Schritt, hat aber einen wichtigen psychologischen Effekt und signalisiert, dass die Notenbanken bereit sind, bei Bedarf einzuschreiten und die Wirtschaft zu unterstützen. Mehrere Ökonomen erwarten dieses Jahr ein Wirtschaftswachstum von 8,2 Prozent – dies wäre in China der schwächste Anstieg seit 1999.

Stahl Ausblick:

Erste Preiserholungen werden wir erst zum Ende des Jahres beobachten können. Bis dahin sollten Einkäufer das günstige Preisniveau nutzen!

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