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Stahl: Stahlpreise dürften anziehen - ein Vergleich mit Kobe 1995

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Laut neuester Erkenntnisse wurden fünf Stahlwerke in Japan vorübergehend für mehrere Monate geschlossen. Zudem sind einige Häfen derart stark beschädigt, dass diese laut Experten auf Jahre unbrauchbar sein sollten.

Aufgrund der Beschädigung vieler Werke der Automobilbranche, die teilweise in den Regionen stehen, die sehr nahe am Epizentrum liegen, ist mit einer nachlassenden Nachfrage seitens dieser Industrie zu rechnen. Zudem produziert Japan sehr hochwertige Stahlsorten, die in den kommenden Wochen auf dem Weltmarkt fehlen könnten.
Ein von uns befragter Stahlhändler bei VM Metals in London geht davon aus, dass für die meisten Stahlsorten die Preise tendenziell steigen werden. Seine Argumentation beruht darauf, dass zum einen der erwähnte hochwertige Stahl einen Produktionsrückgang erleiden wird und zudem japanische Baufirmen große Mengen an Baustahl aus dem Ausland einkaufen werden. Bereits 1995, als das Erdbeben in Kobe zu gravierenden Schäden und einem Einbruch des Bruttoinlandsproduktes um drei Prozent führte, stiegen die Stahlpreise deutlich an.
Da das aktuelle Erdbeben um einiges stärker war und laut Analysten bis zu fünf Prozent des BIP kosten dürfte, ist mittels der Vergleichsanalyse mit steigenden Stahlpreisen zu rechnen. Ein Artikel der Nachrichtenagentur Bloomberg spricht davon, dass chinesische Stahlhersteller bereits Strategien ausarbeiten, um den Absatz in Japan zu erhöhen.
Stahl-Ausblick:
Wir beoachten die Situation in Japan genau und rechnen mit steigenden Stahlpreisen.
News vom 16.03.2011

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