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Für energie- und rohstoffintensive Betriebe ist es heutzutage überlebenswichtig, die extrem schwankenden (volatilen) Marktpreise der Rohstoffe...

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Stahl: Überangebot drückt weiter auf die Preise!

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Gegenüber der letzten Ausgabe und unserer Analyse konnten die Notierungen für Stahl an der London Metal Exchange (LME) leicht anziehen. Allerdings steht nach wie vor die Marke von 500 US-Dollar pro Tonne im Fokus der Händler. Man spricht von einer psychologischen Anziehung dieser Schwelle, da erfahrungsgemäß runde Zahlen immer eine magische Bedeutung haben.

Derzeit sieht es ganz danach aus, als ob der Widerstand, welcher sich in diesem Bereich gebildet hat, nicht überwunden werden kann. Dies deckt sich auch mit unserer fundamentalen Einschätzung aus der letzten Ausgabe.

Dort hatten wir darauf verwiesen, dass die globale Stahlproduktion trotz eines erwarteten Nachfrageeinbruchs anzieht. Erst in der letzten Woche wurde eine neue Studie veröffentlicht, wonach die Rohstahlproduktion in diesem Jahr auf 1,4 Millionen Tonnen ansteigen wird. Gegenüber dem Vorjahr ist dies ein Zuwachs um 14 Prozent.

Gleichzeitig zeigt sich jedoch jetzt schon ein Überangebot am Markt aufgrund fehlender Nachfrage. Die wirtschaftlichen Entwicklungen in der EU und den USA lassen den Schluss zu, dass die Preise tendenziell in den kommenden Monaten fallen werden. Erschwerend kommt hinzu, dass die Nachfrage seitens der Bauindustrie aufgrund der kalten Wintermonate ebenfalls rückläufig sein wird.

Stahl-Ausblick:
Wir rechnen mit fallenden Stahlpreisen und sehen in dem Widerstand bei 500 US-Dollar pro Tonne eine hartnäckige Barriere. Zudem ergibt eine Kombination der saisonalen Faktoren (Stichwort: Bauwirtschaft) und der wirtschaftlichen Entwicklung in den USA sowie der EU einen eher trüben Ausblick. Rechnen Sie daher mit billigeren Stahlpreisen im vierten Quartal.
News vom 08.09.2010

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