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Stahl: WSA reagiert auf Marktentwicklung

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Von kjx,

Die World Steel Association (WSA) reagierte auf die von uns mehrfach hier beschriebene Situation am Stahlmarkt. Die Nachfrage für das Jahr 2012 wurde von einem Wachtumswert von 5,4 Prozent auf 3,6 Prozent nach unten korrigiert. Vor allem die schwache Entwicklung Chinas machte den Analysten Sorgen. Da die chinesische Volkswirtschaft fast die Hälfte der gesamten globalen Produktion verbraucht, ist jedes Anzeichen einer Abschwächung des Landes mit enormen Auswirkungen auf die Stahlbranche verbunden.

Die World Steel Association (WSA) reagierte auf die von uns mehrfach hier beschriebene Situation am Stahlmarkt. Die Nachfrage für das Jahr 2012 wurde von einem Wachtumswert von 5,4 Prozent auf 3,6 Prozent nach unten korrigiert. Vor allem die schwache Entwicklung Chinas machte den Analysten Sorgen. Da die chinesische Volkswirtschaft fast die Hälfte der gesamten globalen Produktion verbraucht, ist jedes Anzeichen einer Abschwächung des Landes mit enormen Auswirkungen auf die Stahlbranche verbunden.

Aussichten auf 2013

Für 2013 erwartet die WSA ein Wachstum der Nachfrage von 4,5 Prozent. Man rechnet mit einer weiteren Erholung der Wirtschaft in den USA und einem guten Wachstum in Indien und Südafrika. Allerdings wurde betont, dass diese Prognose wiederum stark von China und den Entwicklungen innerhalb der EU abhängt. Sollte Spanien wie eingangs beschrieben noch stärker in Schieflage geraten und noch weitere Länder diesem traurigen Beispiel folgen, dann müssen die Karten neu gemischt werden.

SHFE geschlossen

Aufgrund eines Feiertages in China ist die Shanghai Futures Exchange bis Mittwoch geschlossen. Wundern Sie sich daher nicht über wenig Volumen im Markt. Die Preise für Erz verharren weiterhin bei 147 US-Dollar. An Neuigkeiten gab es seit der Vorwoche nichts.

Ausblick:

Was Sie schon lange wussten, leuchtet nun auch der World Steel Association ein: Der Stahlpreis ist zu hoch und die Fundamentaldaten sind schlecht. Aufgrund der wirtschaftlichen Probleme, die wir mehrfach hier angesprochen hatten, wurde die Nachfrage deutlich nach unten korrigiert. Für die Stahl- und Erzpreise bedeutet dies eine weitere Verbilligung in den kommenden Monaten!

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