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US-Bank kauft riesige Mengen an Kupfer auf!

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Bei Kupfer sind schon seit einigen Tagen Gerüchte in der New Yorker und Londoner Händlerszene im Umlauf, wonach ein sehr großer Händler über 1,5 Milliarden Tonnen Kupfer gekauft haben soll. Dies ist eine gewaltige Menge, wenn man bedenkt, dass die aktuellen Kupferlagerbestände an der London Metal Exchange (LME) nur bei 350.000 Tonnen liegen.

In Händlerkreisen wurde vermutet, dass wahrscheinlich einer der großen Hedgefonds an diesem Deal beteiligt sei und versuche, den Markt zu „cornern“. Ein „Corner“ ist in der Finanzbranche der Fachausdruck für eine manipulative Vorgehensweise.

Dabei versuchen mehrere Händler alle verfügbaren Waren am Markt aufzukaufen, um dadurch den Preis in die Höhe zu treiben. Bereits in den neunziger Jahren versuchte dies ein japanischer Trader. Es ging allerdings schief, da der Großspekulant George Soros eingriff und die Manipulation zu Fall brachte. Aktuell ist jedoch bei Kupfer erneut ein ähnliches Vorgehen zu sehen.

Diesmal handelt es sich jedoch nicht um einen einzelnen Händler, sondern um die Investmentbank JP Morgan aus den USA. Händler berichteten, dass JP Morgen in verschiedenen Lagerhäusern eine enorme Menge an Kupfer eingelagert hätte. Während der Grund für diese Vorgehensweise nicht sicher ist, haben wir dennoch eine Vermutung.

In der letzten Ausgabe schrieben wir, dass auf Aluminium ein börsengehandelter Fonds aufgelegt werden soll. Dies soll Investoren den Zugang zu Aluminium erleichtern. Ein ähnliches Produkt soll auch für Kupfer aufgelegt werden und bedarf nur noch der Genehmigung der englischen Finanzmarktaufsicht. In Erwartung massiver Käufe und steigender Preise hat sich JP Morgan bereits vorab positioniert, um an dem Anstieg perfekt teilhaben zu können. Für Einkäufer bedeutet dies jedoch nichts Gutes, da es bei Kupfer zu enormen Sprüngen der Notierungen kommen wird, da nur noch wenig Material verfügbar ist!

News vom 08.12.2010

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