Erfolgreiches Einkaufsmanagement heißt jonglieren und koordinieren

Chancen und Risiken des globalisierten Handels liegen im Einkauf dicht beieinander – und das über alle Unternehmens-Größenklassen hinweg. So haben sich auf der einen Seite unzählige Möglichkeiten aufgetan, weltweit neue Lieferanten aufzuspüren. Lieferanten, die andere Produkte anbieten oder die bestehenden (Vor-)Produkte, ggf. zu interessanteren Konditionen anbieten können.

Auf der anderen Seite bedeutet es aber auch, dass Ihre Abnehmer weltweiten Zugriff auf Händler haben – und Ihr Unternehmen somit mittlerweile international konkurriert. Unabhängig davon, wie groß es ist oder wie viel Mitarbeiter es hat  und somit automatisch den Druck auf die Einkaufsabteilung erhöht.

Das  macht vieles im Unternehmen komplexer – ganz besonders das Einkaufsmanagement. Denn hier laufen alle Fäden zusammen. Hier schaut die Geschäftsführung als erstes hin, wenn es darum geht, Margen zu verbessern. Mit den folgenden  Tipps können Sie deutliche Einsparungen im Einkauf erreichen.

Tipp 1: Schauen Sie bei den Herstellkosten ganz genau hin

Die Einkaufspreise an sich sind nur ein Teil von vielen, die die Höhe der Herstellkosten ausmachen. Löhne, Energie, Verwaltungskosten aber auch Anlauf- und Ausschusskosten tragen ihren Teil dazu bei. Untersuchen Sie, inwieweit z. B. bestimmte zugekaufte Teile die Ausschusskosten erhöhen und nehmen Sie diese Informationen mit in Ihre Kalkulation und in Ihre nächste Preisverhandlung mit ins Gespräch.

Tipp 2: Nutzen Sie den Lieferanten auch als Ideenlieferanten

Zum einen liefert Ihnen Ihr Lieferant Vorprodukte, Produkte, Materialien, Dienstleistungen usw. zu einem in oft kräftezehrenden Verhandlungen vereinbarten Preis. Zu einem gelungenen Einkaufsmanagement gehört es jedoch ebenso, das Wissen, das Ihr Lieferant im Markt hat, für sich zu nutzen. Dabei geht es nicht um Industriespionage, sondern um die Möglichkeit über die „Einkaufs-Brille“ hinwegzuschauen.

In diesem Zusammenhang bietet es sich auch an, dass Sie gemeinsame Workshops mit Lieferanten durchführen, um in diesem Rahmen innovative Ideen zu entwickeln. Besonders erfolgreich können solche Workshops sein, wenn Sie hierzu eine Gruppe aus Ihrem Unternehmen bestehend aus Einkaufs-, Produktions- und Qualitätsmanagementexperten zusammenstellen. Sie werden überrascht sein, welche Ansätze sich hier für Ihr Einkaufsmanagement realisieren lassen.

Tipp 3: Optimieren Sie nicht nur das „Wie“, sondern auch das „Was“ Ihre Einkaufsmanagements

Eine ständige Herausforderung:  Beim Umwerben eines möglichen neuen Kunden hat sich schon so mancher Vertriebler soweit aus dem Fenster gelehnt, dass er eine komplett neues Produkt verkauft hat, das es eigentlich so in Ihrem Unternehmen noch gar nicht gibt. Auszubügeln haben das dann nicht selten Sie im Einkauf. Zum Einkaufsmanagement muss es also auch gehören, das Produktportfolio so zu gestalten, dass Sie überhaupt in der Lage sind, verbesserte Einkaufskonditionen über Skaleneffekte zu generieren. Prüfen Sie ab welchem Zeitpunkt ein Variantensprung Sinn macht, bzw. sich für Ihr Gesamtunternehmen rechnet.

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