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Reisekosten: außer Spesen nichts gewesen?

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Von coupling,

Die neuen Bestimmungen sollen die Abrechnung vereinfachen, reichlich Arbeit machen sie auf jeden Fall. Immerhin verspricht die Regierung, mit den neuen Regelungen Unternehmen um 220 Mio. € pro Jahr zu entlasten.

Starttermin ist der 1. Januar 2014. Da bekanntlich die Tücke im Detail liegt, sollten sich Einkäufer, die viel unterwegs sind (und welcher Einkäufer wäre das nicht), sich das neue Regelwerk alsbald zu Gemüte führen:

Einige der wichtigsten Änderungen präsentiert Ihnen der Fachinformationsdienst EinkaufsManager :

  • Aus der „Regelmäßigen Arbeitsstätte“ wird die „Erste Tätigkeitsstätte“. Und die bestimmt sich nicht nur nach dem Schwerpunkt der Arbeit, von dieser „Ersten Tätigkeitsstätte“ wird auch nur eine anerkannt. Gibt es mehrere Arbeitsorte (Filialen, Zweigbetriebe) ist die zur eigenen Wohnung nächstliegende maßgebend.
  • Bei Verpflegungsmehraufwänden gelten weiterhin Pauschsätze, die Sie als Werbungskosten ansetzen können. Die 3er-Staffelung wird auf 2 Sätze verringert. Unterschieden wird auch nur noch zwischen ein- und mehrtägigen Dienstreisen. Sind Sie mehr als 8 Stunden von zu Hause fort (Inland), stehen Ihnen 12 € zu und für volle 24 Stunden unverändert 24 €.
  • Müssen Sie für Ihr Unternehmen längere Zeit an einem anderen Ort arbeiten (Inland), können Sie entsprechende Übernachtungskosten nur noch für maximal 3 Jahre steuerfrei absetzen. Danach beschränkt sich die Summe auf 1.000 € pro Monat.
  • Eine leichte Retusche gibt es bei der so genannten Dreimonatsfrist. Beim Alten bleibt: 1. Wenn Sie länger als 3 Monate auswärts arbeiten (am selben Ort), können Sie nach dieser Zeit Ihre Verpflegungsausgaben in Ihrer Steuererklärung nicht mehr als Werbungskosten ansetzen. Unverändert bleiben 2. auch die 4 Wochen, nach denen die Frist neu zu laufen beginnt. Neu dagegen ist: Künftig kommt es nicht mehr auf den Grund für die Unterbrechung an. Auch Urlaub oder Krankheit wird als neues Laufdatum für eine Dreimonatsfrist anerkannt.

Praxis-Tipp: Falls Sie Beratungsbedarf haben, wenden Sie sich an Ihre Industrie- und Handelskammer. Informationen finden Sie auch auf den Webseiten wie z. B.: www.hannover.ihk.de

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