Gratis-Download

Durch die systematische Optimierung der Beschaffungskosten können die den Gewinn Ihres Unternehmens deutlich zu erhöhen – und das ohne schmerzliche...

Jetzt downloaden

Selbstmanagement: So erledigen Sie mehr Aufgaben in weniger Zeit

0 Beurteilungen

Von coupling,

Das Ausweiten der Arbeitszeit ist keine Alternative, um die steigenden Anforderungen und Aufgaben, die an Sie gestellt werden, zu erfüllen.Durch 3 Maßnahmen können Sie sich davor schützen, dass die Arbeit Ihr Leben unverhältnismäßig bestimmt.

 

  • 1. Klare Ziele: Sie müssen für sich persönlich klären, was Sie wollen und was nicht.
  • 2. Nein-Sagen: Sie dürfen nicht zur Arbeits-Abladestelle für andere in der Firma werden. Wohl dosiert und an den richtigen Stellen eingesetzt, ist das Wörtchen "Nein" ein äußerst zeitsparendes Wort.
  • 3. Das Arbeitsverhalten verändern: Die meisten Menschen haben sich kontraproduktive Arbeitsrhythmen und -rituale angewöhnt.

Praxis-Tipp: Arbeiten Sie nicht mehr und härter - arbeiten Sie stattdessen wirkungsvoller.
Das Gesetz des Rhythmus: Es ist ein universelles, unumstößliches Lebensgesetz, dass alles zwischen 2 Polen in regelmäßiger Bewegung ist. Überall gibt es diese Hin- und Her-Bewegung, vergleichbar mit einem Pendelschlag.
Vorwärts und rückwärts, Ebbe und Flut, Tag und Nacht, Sommer und Winter - alles unterliegt einem natürlichen Rhythmus. Ein Rhythmus ist die regelmäßige Wiederkehr natürlicher Vorgänge. Auf die Welt der Arbeitstechnik bezogen, bedeutet dies:

  • Ruhe - Aktivität
  • Kreativität - Routine
  • Arbeit - Privat
  • Spaß - Unlust

Es ist immer ein Auf und Ab, der Pendelschlag ist offensichtlich. Nach dem Tag kommt die Nacht, und der Nacht folgt der Tag. Das Pendel schwingt vom Sommer zum Winter - und wieder zurück.
Die Chronobiologie ist eine Wissenschaft, die die biologischen Rhythmen des Organismus/des Menschen erforscht. Ein großes Gebiet innerhalb dieser Disziplin ist das Erforschen des Schlaf-Wach-Rhythmus. Auch hier wird der Pendelschlag wieder offensichtlich.
Eule oder Lerche? Die Chronobiologie beschäftigt sich also wissenschaftlich mit der Frage, wie unsere biologische Uhr tickt. Die Länge periodischer Rhythmen lässt sich messen und umfasst die Spanne von Millisekunden bis Jahren.
Beispiel: Der Gezeitenzyklus beträgt 12,5 Stunden, der Tag-Nacht-Zyklus 24 Stunden, der Mondzyklus 28,5 Tage und der Jahreszyklus 365,25 Tage. Ein gutes Beispiel für die Tagesrhythmik bei Menschen ist die Körpertemperatur. Sie sinkt nach dem Einschlafen und steigt bereits vor dem Aufwachen wieder an.
Die Eigenschaft dieser inneren Uhr ist von den Genen abhängig und ermöglicht das Bilden von "Chronotypen".

  1. Die "Eulen": Sie gehen gerne spät zu Bett und haben Schwierigkeiten, morgens früh aufzustehen.
  2. Die "Lerchen": Sie stehen morgens früh auf und sind fit und aktiv, gehen dafür aber abends früher zu Bett.

Zu welchem Chronotyp ein Mensch gehört, zeigt sich bereits in der Kindheit, mit Ausnahme der Pubertät, wo die meisten Jugendlichen zu den "Eulen“ neigen. Als "Eule“, die einen morgens erzwungenen "Kaltstart“ hinlegen muss, kämpfen Sie häufig mit körperlichen Beschwerden und einer reduzierten Konzentrationsfähigkeit. Sie haben Ihre körperlichen und geistigen Hochs und Tiefs innerhalb von 24 Stunden.
Die folgenden Zeitspannen zeigen Ihnen, wann Sie am Besten was erledigen:

  • 8.00 bis 10.00 Uhr: Die Schmerzempfindlichkeit ist am geringsten. Wenn Sie zum Zahnarzt müssen, dann in dieser Zeit.
  • 9.00 bis 12.00 Uhr: Ihr Kurzzeitgedächtnis arbeitet jetzt gut und das analytische Denken fällt leicht. Wenn Sie Probleme lösen oder Strategien entwickeln müssen - dies ist die beste Zeit dafür.
  • 10.00 bis 12.00 Uhr: Die Wachheit und die Sprachfähigkeit erreichen ihren Gipfel. Die beste Zeit für Einkaufsverhandlungen, Mitarbeitergespräche und Besprechungen.
  • 13.00 bis 15.00 Uhr: Ob Sie nun etwas essen oder nicht, das Mittagstief kommt unaufhaltsam. Da Sie, wie die meisten, jetzt kein Mittagsschläfchen machen können, ist dies die richtige Zeit für Ihre Routine-Aufgaben.
  • 15.00 bis 17.00 Uhr: Sie werden wieder wacher und Ihr Langzeitgedächtnis erreicht seine höchste Kapazität. Wenn Sie Fachliteratur oder eine Präsentation vorbereiten müssen, ist jetzt die richtige Zeit dafür. Auch die Stimmung erreicht in dieser Zeit ihren Tageshöhepunkt.
  • 17.00 bis 18.00 Uhr: Ihr manuelles Geschick ist nun am größten. An der Computertastatur sind Sie nun besonders schnell. Auch zum Sporttreiben ist dies die richtige Zeit.
  • 18.00 bis 21.00 Uhr: Ihre geistige Leistungsfähigkeit sinkt. Langsamkeit, Ruhe und Entspannung liegen in der Luft. Spazieren gehen, sich unterhalten oder das Lesen von leichter Lektüre sind jetzt die richtigen Aktivitäten.


Praxis-Tipp: Untersuchen Sie in den nächsten 2 Wochen, ob Ihr chronobiologischer Rhythmus ähnlich verläuft wie beschrieben.
Rituale sind großartige Helfer: Rituale gehören zum ältesten Handwerkszeug der Menschheit. Rituale geben nicht nur Sicherheit und sorgen für Struktur, sondern sie helfen zu heilen und begleiten Veränderungen. Ein Ritual ist das Vorgehen nach einer festgelegten Ordnung. Das bedeutet, dass Sie Ihre persönlichen Rituale selbst inszenieren und festlegen können.
Aus der Tierwelt kennen wir Rituale als das Verhalten in bestimmten Grundsituationen, zum Beispiel das Droh- oder Fluchtverhalten. Rituale gibt es bei Ihnen zu Hause und auch in Ihrer Firma. Es gibt dort übergeordnete Firmenrituale, aber auch die Abteilungsrituale und Ihre ganz persönlichen Rituale.

Die Frage ist
: Welche dieser Rituale nützlich, zeitsparend und zielführend sind. Es gibt auch schädliche Rituale, die Zeit und Nerven kosten. Beispiele finden Sie zur Genüge, wenn Sie sich in Ihrer eigenen Firma einmal genau umsehen.
Praxis-Tipp: Analysieren Sie vor diesem Hintergrund einmal Ihr arbeitstägliches Morgen-Ritual zu Hause.
Feind Nr.1 - Die Gewohnheit: Wenn Sie neue persönliche oder firmeninterne Rituale einführen wollen, dann bekommen Sie es immer mit der Macht der Gewohnheit zu tun. Sie brauchen eine Menge Energie und Ausdauer, um in Fleisch und Blut übergegangene - zum Teil jahrelang ausgeübte - Verhaltensweisen zu verändern.
Wenn Sie nicht gegen die Natur arbeiten wollen, dann passen Sie Ihre (neuen) Rituale dem oben gezeigten biologischen Rhythmus an. Wichtig ist, dass Ihre Rituale in einer festgelegten Zeitspanne stattfinden. Das darf kein starres Korsett sein, das Ihre Beweglichkeit einschränkt.
Es darf aber auch nicht so weit ausgedehnt werden, dass beispielsweise Ihr Routine-Ritual in der Mittagszeit den ganzen Nachmittag andauert.

Einkauf & Beschaffung heute

Erweitern Sie Ihr Einkaufs-Wissen mit dem besten Praxis-Know-how, erfolgserprobten Arbeitshilfen und Best-Practice-Beispielen für Einkaufsprofis.

Datenschutz

Anzeige

Produktempfehlungen

Deutschlands Fachinformationsdienst Nr. 1 für Einkäufer

Preisentwicklungen und Praxis-Know-how für Einkaufsleiter weltweit

Deutschlands Fachinformationsdienst Nr. 1 für Einkäufer

Marktanalysen & Preis-Prognosen für Rohstoffprofis