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Sind auch Sie von der Stahlfalle betroffen?

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Von coupling,

Die Konzentration auf der Anbieterseite macht Einkäufern mittelständischer Unternehmen das Leben schwerVon weltweit 30 Stahlproduzenten sind in den letzten 10 Jahren lediglich 10 Unternehmen übrig geblieben. Damit ist der globale Stahlmarkt ein glasklares Oligopol. Preisstützende Kapazitätssenkungsmaßnahmen sind Auswuchs dieses Konzentrationsprozesses. Die Preisexplosion und die Lieferengpässe beim Stahl haben vielen kleineren und mittelständischen Unternehmen ernsthafte Probleme beschert:

 

  • Die hohen Stahl-/Rohstoffpreise erhöhen das Einkaufsvolumen.
  • Kommt auch noch eine ungünstige firmeninterne Kostenstruktur hinzu, entsteht ein ernstes Kalkulationsproblem auf der Absatzseite
  • Gibt es zusätzlich bei diesen Lieferanten noch Terminuntreue und Qualitätsschwund, wird der "Einkaufs-GAU" ausgelöst.

Lesen Sie in diesem Beitrag alles über die Konsequenzen und Lösungsansätze für Ihre Einkaufsabteilung.
Beachten Sie: Auch wenn Sie selbst direkt keinen Stahl und andere Rohstoffe einkaufen, sind Sie indirekt über Ihre Vor-Lieferanten davon betroffen. Tun Sie momentane Entwicklungen nicht als kurzfristiges Phänomen ab. Dass Firmen dieses Thema sehr ernst nehmen, zeigen auch die zahlreichen gut besuchten Kongresse und Tagungen im letzten Jahr. So fand beispielsweise Anfang Juni 2005 in Frankfurt eine Konferenz zum Thema "Rohstoffe" statt und Anfang Juli in Düsseldorf eine Tagung zum Thema "Rohstoffe und Nachfrage am Stahlmarkt".
Tipp: Konsequenzen aus der "Stahlfalle"
Viele Einkaufsabteilungen haben (schmerzlich) erfahren müssen, dass das herkömmliche Einkaufsinstrumentarium nicht mehr funktioniert. In zahlreichen Firmen rächte es sich, dass der Einkauf nicht mit der höchsten Priorität verfolgt wurde. Fehlende personelle Kapazitäten sowie mangelndes Markt- und Fachwissen verhindern das schnelle Anpassen an die neuen Spielregeln der Weltmärkte.

Beachten Sie
: Der Einkauf wird zukünftig noch stärker die zentrale Stellschraube für den Betriebsgewinn und die Rentabilität sein.
Empfehlung: Lösungsansätze
Durch die Marktentwicklungen wurde eine ganze Reihe von Fragen aufgeworfen, die jede Firma für sich individuell klären muss:
Besitzt unser Einkauf genügend Grund- und Spezialwissen über die Stahl- und Rohstoffmärkte?
Reichen die personellen Kapazitäten für einen professionellen Rohstoffeinkauf?
Welche Marktinformationen haben wir - welche fehlen uns?
Können wir von Einkaufzusammenschlüssen profitieren?
Gibt es andere, rohstoffsparende Produktionsverfahren?
Gibt es alternative Materialien, Roh- und Einsatzstoffe?
Sind für diese Ersatzmaterialien kostengünstige Produktionsverfahren vorhanden?
Gibt es für Einkauf und Produktion andere Standorte?
Wie wirken sich Alternativen auf der Kundenseite aus?
Wie groß ist der Spielraum für Preiserhöhungen auf der Absatzseite?

Praxis-Tipp
: Ermitteln Sie klar und eindeutig anhand von Zahlen, wo und wie Sie von der Stahl- und Rohstoff-Problematik betroffen sind. Ohne klare Strategie stehen Sie hier garantiert auf verlorenem Posten.

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