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Social Media im Einkauf: Die Skepsis überwiegt (Teil 2)

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In Teil 1 dieses Beitrags hatten wir Ihnen bereits Informationen um das Thema "Social Media im Einkauf" gegeben. Im 2. Teil zeigt Ihnen der „Einkaufsmanager” , warum Social Media für Einkäufer immer wichtiger werden, dazu erhalten Sie Tipps rund um die Einführung von Facebook & Co.

In Teil 1 dieses Beitrags hatten wir Ihnen bereits Informationen um das Thema "Social Media im Einkauf" gegeben. Im 2. Teil zeigt Ihnen der „Einkaufsmanager” , warum Social Media für Einkäufer immer wichtiger werden, dazu erhalten Sie Tipps rund um die Einführung von Facebook & Co. Deutschlands Beschaffungsabteilungen wagen sich nur langsam an die neuen Kommunikationskanäle heran. Zur ihrer Ehrenrettung sei gesagt, dass es in anderen Unternehmensbereichen nicht viel besser aussieht.

„Der professionelle Einsatz sozialer Medien am Arbeitsplatz ist eine Ausnahmeerscheinung“, resümiert Ioan Brumer, Consultant bei der Unternehmensberatung h&z (www.huz.de). „Lediglich die Bereiche Marketing und Vertrieb spielen eine gewisse Vorreiterrolle, aber auch nur in der Konsumgüterbranche.“ Allen übrigen Branchen hinken ziemlich hinterher.

Praxis-Tipp: Die Münchener haben eine empfehlenswerte Studie zum Thema veröffentlicht („Procurement meets Social Media“). Sie können sie kostenfrei bestellen unter presse@huz.de.

Die Zeichen stehen auf Wandel

Wenn Facebook & Co. derzeit die Öffentlichkeit auch eher mit Skandalen um Datensicherheit und Börsengänge in Atem halten als mit überzeugenden Geschäftsmodellen, einen Weg um sie herum gibt esnicht.

Richtig eingesetzt, steigern sie die eigene Produktivität, beschleunigen Entwicklungsprozesse und treiben Innovationen voran – immerhin 3 gewichtige Erfolgsfaktoren im internationalen Wettbewerb. Theoretisch ist das auch vielen Executives bewusst; in der Praxis können sie sich aber nur vereinzelt zu entsprechenden Pilotprojekten durchringen. Dabei stehen alle Zeichen auf Wandel.

Social Media nutzt die Intelligenz von vielen

Neben der Schnelligkeit und Direktheit ist diese Intelligenz eine der Hauptvorteile der neuen Kommunikationskanäle. Konkret in den Einkäuferalltag übersetzt könnte das z. B. heißen, rascher und wirkungsvoller auf Risiken, Lieferausfälle oder Qualitätsprobleme zu reagieren.

Vorausgesetzt, man kennt sich mit den neuen Medien wie Blogs, RSS-Feeds oder Microblogging- Dienste aus und kann mit ihnen umgehen. Beachten Sie: Behalten Sie die Stolpersteine im Auge.

Social Media haben zwar keine oder nur schwache hierarchische Strukturen, jeder kann also jederzeit zu allem was sagen, doch diese Vielfalt endet (leider) oft in Chaos und Destruktion.

Machen Sie sich fit für die Zukunft

Bevor Sie ans Werk gehen und womöglich einen ganzen Projektplan entwerfen, setzen Sie sich mit Ihren Mitarbeitern oder Kollegen erst einmal zusammen und beraten Sie, ob der Einsatz von sozialen Medien in Ihrem Unternehmen und für Ihre Beschaffungsaufgaben überhaupt sinnvoll ist (ein Deckel für alle Töpfe sind Social Media nämlich nicht) oder welche personellen Ressourcen nötig sind bzw. welche Wissenslücken geschlossen werden müssen. Vergessen sollten Sie bei dieser Analyse ebenfalls nicht, welche Vorbehalte es in Unternehmen und Abteilung gibt und wie sie ausgeräumt werden können.

5 weitere Tipps für Ihre Überlegungen:

  1. Formulieren Sie einen Verhaltenskodex für die Nutzung von sozialen Medien. Der Umgangston ist dort oft ziemlich rüde.
  2. Nutzen Sie die Network-Funktionen von sozialen Medien, um nicht nur in der eigenen Abteilung, sondern auch im Unternehmen vernetzter zu arbeiten.
  3. Nutzen Sie soziale Medien als Nachrichtenturbo, um schneller an entscheidende Informationen heranzukommen. Auf Twitter gibt es schon heute Feeds zu Rohstoffen und indirekten Materialien.
  4. Gestalten Sie das neue Medium als Themen- und Projektplattform: sowohl intern zwischen Einkauf und einzelnen Abteilungen (Produktion, F&E) als auch zwischen Einkauf und Lieferanten, Dienstleistern, Spediteuren usw.
  5. Verbessern Sie mithilfe sozialer Netzwerke Ihr Risikomanagement. Dazu noch einmal Ioan Brumer: „Eine Social- Media-basierte Beobachtung der Entwicklungen rund um die Fukushima- Katastrophe hätte … vielen Automobilzulieferern große Schwierigkeiten bei der Versorgung mit elektronischen Geräten erspart oder sie abgeschwächt.“

Beachten Sie: Sollten Sie noch immer skeptisch sein, empfiehlt es sich auch, soziale Medien erst einmal zu beobachten – nicht aktiv als Blogger oder Kommentator, sondern passiv als Leser. Selbst in diesem Stadium ist der Informationsgewinn erheblich. Zum Beispiel wie Sie auf die ungeheuere Informationsmenge reagieren, wie Sie sie filtern, kategorisieren und bewerten können.

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