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Social Media im Einkauf: Die Skepsis überwiegt

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In Teil 1 dieses Beitrags zum Thema "Social Media im Einkauf" berichtet Jens Holtmann, Chefredakteur des Fachinformationsdienstes „Einkaufsmanager” , welche Rolle das "Web 2.0" im Einkauf spielt.

In Teil 1 dieses Beitrags zum Thema "Social Media im Einkauf" berichtet Jens Holtmann, Chefredakteur des Fachinformationsdienstes „Einkaufsmanager” , welche Rolle das "Web 2.0" im Einkauf spielt. Deutschlands Beschaffungsabteilungen wagen sich nur langsam an die neuen Kommunikationskanäle heran. Zu diesem Ergebnis kommen die Uni Würzburg und T-Systems Multimedia Solutions. In einer Studie, die im Mai veröffentlicht wurde, wollten die Autoren wissen, wie die Zukunft der Beschaffung, besonders des E-Sourcing, im Zeitalter von Social Media aussieht.

Social Media im Einkauf: Datensicherheit ist der Knackpunkt

Der größte Teil der 304 Befragten räumte öffentlichen Social Networks wie Facebook, Twitter oder XING in absehbarer Zeit keine großen Chancen im Beschaffungsgeschäft ein. Dazu sei ihre Konzentration auf einzelne Lieferanten zu groß und der Austausch zu direkt.

Große Bauchschmerzen haben sie auch bei der Datensicherheit. Immerhin hält ein knappes Drittel die Risiken für sehr hoch.

Beachten Sie:Interessant ist die unterschiedliche Wertung nach Altersgruppen. So schätzen nur 14,8 % der unter 40-Jährigen (graue Säulen) die Risiken als sehr hoch ein. In der Kategorie der über 40-Jährigen (grüne Säulen) ergibt sich ein umgekehrtes Bild. Da sind „nur“ 39,9 % der Meinung, das Risikopotenzial sei hoch.

Facebook, XING & Co. überzeugen noch nicht

Eine Minderheit (32 %) räumt den neuen Kommunikationskanälen gewisse Chancen ein, wenn sie in interne Netzwerke integriert werden. Nach weiteren Vorteilen befragt, wurden der Reihenfolge nach genannt:

  • Wissensmanagement
  • Organisationstransparenz
  • verbesserte Gruppenarbeit
  • verbesserte Kommunikation

Weitgehende Skepsis herrscht aber auch hier, da fast alle Teilnehmer betonten, dass ihre bisherigen Kommunikationskanäle zu ihren Lieferanten und Partnern (Telefon, E-Mail, Webseite) vollkommen ausreichten.

Die Interviewer waren überrascht

So meinte ein Initiator der Befragung, Alexej Michaeli (Director E-Procurement Solutions & Services von T-Systems Multimedia), dass ihn die Vorbehalte erstaunten, sei es doch der Einkauf gewesen, der vor ein paar Jahren mit innovativen E-Sourcing-Systemen die große E-Business-Welle angestoßen habe.

Die Risiken beim Einsatz von Facebook & Co. im B2B-Bereich seien zwar durchaus real, auf der anderen Seite müssten die Skeptiker aber aufpassen, dass die Konkurrenz durch den Einsatz dieser neuartigen Kommunikationstools nicht an ihnen vorbeiziehen würde.

An den sozialen Netzwerken scheiden sich die Geister

Co-Autor Prof. Dr. Ronald Bogaschewsky (Julius Maximilian Universität Würzburg) sieht sogar einen Generationenkonflikt. Junge Einkäufer, die mit dem Internet aufgewachsen seien, wären klar im Vorteil.

Anders als die heute 50-Jährigen hätten sie IT-Technologien „mit der Muttermilch aufgesogen“. Lernten früher beispielsweise ältere Mitarbeiter junge Einsteiger an, könnten sich die Rollen in Sachen Social Media umdrehen; die Alten lernten von den Jungen, so Prof. Bogaschewsky.

Aufgabe dieser Jungen könnte es z. B. sein, die Barrieren von Skepsis und Abneigung aufzuweichen, um soziale Netzwerke in der Beschaffung zu verankern. Wie im eigenen Vertrieb längst üblich.

Die gesamte Studie finden Sie unter
www.cfsm.de/fileadmin/Downloads/sm-studie/whitepaper_social_media_im_Einkauf.pdf

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