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Social Media: Kein Hype im Einkauf weit und breit

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Die Beschaffungsabteilungen tun sich mit den neuen Medien noch immer schwer. Anders als im B2C-Bereich hat der Dauerrummel um Twitter und Konsorten den B2B-Bereich eher misstrauisch gemacht. Entsprechend groß ist die Skepsis. Nicht nur in der Beschaffung und nicht nur bei den „älteren Semestern“, sondern durchaus auch bei den Unter-40-Jährigen.

Zu diesem erstaunlichen Ergebnis kam die erste bundesweite Online-Studie zum Thema „Social Media im Einkauf “ der T-Systems Multimedia Solutions GmbH und der Julius- Maximilian-Universität Würzburg.

Die Grenzen von Facebook & Co.

Wenn auch jüngere Kollegen der Nutzung von sozialen Netzwerken erwartungsgemäß deutlich aufgeschlossener gegenüberstehen, erkennen sie bei der B2B-Kommunikation doch die Grenzen von Facebook & Co. So stufen immerhin knapp 15 % der Einkaufsleiter unter 40 Jahren die Risiken einer beruflichen Nutzung von öffentlichen Netzwerken als inakzeptabel hoch ein.

Beachten Sie: Aus Sicherheitsgründen ist die geschäftliche Nutzung dieser Kanäle in den meisten Unternehmen in der Regel ohnehin strikt untersagt.

Es tut sich was

Doch bei aller Skepsis, es bewegt sich was in Sachen Einkauf und sozialer Netzwerke. Ob jünger oder älter: Beide Einkäufergruppen sehen mit über 25 % der 300 Befragten in professionellen Networks mit strengen Sicherheits- und Vertraulichkeitsrichtlinien interessante Perspektiven für ihren Job.

Weitere 38 % halten sie für überlegenswert und nur rund 14 % halten Social Media für untaugliche Arbeitsmittel. Überhaupt werden die neuen Kommunikationskanäle in größeren Unternehmen positiver bewertet als in kleinen und mittleren Betrieben.

Praxis-Tipp: Den kostenlosen Download der 10-seitigen Studie finden Sie unter www.cfsm.de/studien/social-media-imberuflichen-umfeld .

Jenseits des Hypes

Der Rummel um Facebook & Co. täuscht darüber hinweg, dass es bis dato nur wenigen Unternehmen gelungen ist, soziale Netzwerke in ihre Unternehmens- und Beschaffungsstrukturen einzubinden. Obendrein befinden sich diese wenigen Systeme meist noch im Probelauf.

Entsprechend dünn ist auch der (gegenwärtige) Katalog der Nutzungsmöglichkeiten für den Einkauf:

  • Da von der Sache her verwandt, lassen sich entsprechende Netzwerke am ehesten als Kommunikationskanal in E-Sourcing- Systeme integrieren.
  • Als sogenanntes Web-Monitoring können sie auch als Informationsdienste genutzt werden, beispielsweise als Sammlung stets aktueller Zulieferdaten.
  • Über soziale Netzwerke können kritische Lieferanten beobachtet werden – quasi in einer Art Frühwarnsystem. Zum Beispiel bei finanziellen Schieflagen oder bei Kartell- bzw. Korruptionsvorwürfen.

Fazit:Wunderdinge sollte niemand von den neuen Medienkanälen erwarten. Denn sie ersetzen weder ein professionelles Kommunikations- noch ein funktionierendes Lieferantenmanagement. Sie ergänzen die Beschaffung nur um ein neues, intelligentes Arbeitsmittel – nicht mehr und nicht weniger.

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