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Souveränes Konfliktmanagement im Einkauf

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In jedem Streit steckt eine Chance. Vorausgesetzt, Ihr Konfliktmanagement ist professionell genug. Bedauerlicherweise können Sie dieses Management nicht als Bausatz im nächsten Supermarkt kaufen. Denn Bummler, Nörgler oder Besserwisser gibt es in so vielen Varianten, dass jeder Problemfall gleich zum Sonderfall wird. Tipps für ein professionelles und effektives Konfliktmanagement verrät Ihnen heute der Fachinformationsdienst „Einkaufsmanager” .

In jedem Streit steckt eine Chance. Vorausgesetzt, Ihr Konfliktmanagement ist professionell genug. Bedauerlicherweise können Sie dieses Management nicht als Bausatz im nächsten Supermarkt kaufen. Denn Bummler, Nörgler oder Besserwisser gibt es in so vielen Varianten, dass jeder Problemfall gleich zum Sonderfall wird. Tipps für ein professionelles und effektives Konfliktmanagement verrät Ihnen heute der Fachinformationsdienst „Einkaufsmanager” .

Wenn der Kragen platzt

So nutzt der Tipp, seine Untergebenen und Kollegen immer und überall wertzuschätzen, oft recht wenig. Wenn etwa ein Mitarbeiter auch nach der 5. Mahnung seine Arbeit nicht abliefert (und das womöglich nicht zum ersten Mal), kann einem schon mal der Kragen platzen. Ihn dann zur Schnecke zu machen, hilft aber auch nicht viel weiter. Denn wer seine Untergebenen immer wieder kleinmacht, darf sich nicht wundern, wenn sie immer langsamer werden.

Beachten Sie: Der niederösterreichischen Kammer für Arbeiter und Angestellte (http://noe.arbeiterkammer.at) war das Thema vor 2 Jahren eine ganze Kampagne zu Arbeitnehmerrechten wert.

Kritik ist kein Selbstzweck

Vor allem aber ist sie kein Blitzableiter für persönlichen Ärger. So menschlich verständlich das berühmte Donnerwetter auch ist, ebenso wirkungslos ist es auch. Denn beim Kritisieren von Missständen und Fehlern geht es ja darum, genau diese Missstände und Fehler zu beseitigen. Und das auf Dauer!

Praxis-Tipp: Verbergen Sie bei einem Kritikgespräch trotzdem nicht Ihre eigenen Emotionen. Denn was Ihr Mund nicht sagt, sagt Ihr Körper!

5 Tipps für konstruktive Kritikgespräche

In vielen Management-Handbüchern werden sogenannte Sandwich-Methoden angepriesen, bei denen die eigentliche Kritik zwischen Lob gepackt wird. Doch diese Taktik ist mit Vorsicht anzuwenden, kann sie doch schnell nach hinten losgehen. Zum einen, weil sie kritische Aussagen bis zur Unkenntlichkeit verwässern, und zum anderen, weil sie die Glaubwürdigkeit des Kritisierenden untergraben kann.

  1. Zeitnah kritisieren. Grundsätzlich gilt: je eher, desto besser. Voraussetzung ist allerdings, dass Ihr Zorn verraucht ist und Sie nicht mehr emotional aufgeladen sind. Klären Sie im Vorfeld auch, welche Probleme gelöst werden müssen und welche Erwartungen Sie haben.
  2. Nicht um die Person, um die Sache geht‘s. Vorsätzlich und aus bösem Willen macht kaum jemand Fehler. Meist sind Unwissenheit und/oder Überforderung die Ursachen. Betonen Sie deshalb immer wieder, dass Sie niemand persönlich kritisieren, sondern fehlerhafte Sachverhalte. Benennen Sie diese Sachverhalte so eindeutig wie möglich
  3. Fehlerursachen suchen. Lassen Sie sich die Mängel aus Mitarbeitersicht beschreiben. Welche Fehler gab es, warum und mit welchen Auswirkungen? Gehen Sie anschließend gemeinsam auf Ursachensuche. Sagen Sie Ihrem Mitarbeiter dabei, was und welche nachhaltigen Verhaltensänderungen Sie zukünftig erwarten.
  4. Maßnahmen vereinbaren. Gehen Sie dann ebenfalls gemeinsam auf Lösungssuche, um diese Veränderungen zu erreichen, beispielsweise durch Coaching, Weiterbildung, Training usw.
  5. Legen Sie konkrete Maßnahmen fest (Seminarbeginn, Abschlusstermin). Verdeutlichen Sie Ihrem Mitarbeiter den Nutzen dieser Maßnahmen. Positiver Abschluss. Ihr Mitarbeiter sollte Ihr Büro keinesfalls mit hängendem Kopf verlassen, sondern sich frisch motiviert an seine Aufgaben machen. Dennoch müssen Sie ihm klipp und klar sagen, welche Konsequenzen (vor allem im Wiederholungsfall) ein Nichteinhalten der vereinbarten Maßnahmen für ihn hat.


Vorschau: Welche Fehler es in Kritikgesprächen tunlichst zu vermeiden gilt, erfahren Sie in der kommenden Ausgabe.

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