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Stress lass nach: So finden Sie zur Work-Life-Balance

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Es ist schon sonderbar. Auf der einen Seite sparen wir durch moderne Technologien wie Computer und Online-Handelsplätze, ja selbst Kaffeemaschinen, immer mehr Zeit ein, auf der anderen Seite haben wir aber immer weniger von ihr. Stress und Lebenssinn sind zu Megathemen geworden. Tipps, wie sich der Stress reduzieren und eine bessere Work-Life-Balance herstellen lässt, präsentiert der „LogistikManager”

Es ist schon sonderbar. Auf der einen Seite sparen wir durch moderne Technologien wie Computer und Online-Handelsplätze, ja selbst Kaffeemaschinen, immer mehr Zeit ein, auf der anderen Seite haben wir aber immer weniger von ihr. Stress und Lebenssinn sind zu Megathemen geworden. Tipps, wie sich der Stress reduzieren und eine bessere Work-Life-Balance herstellen lässt, präsentiert der „LogistikManager”

Nichts ist natürlicher als Stress

Der US-amerikanische Physiologe Walter Cannon charakterisierte Stress als „Fight or Flight“ (engl.: Kampf oder Flucht). In Stresssituationen, wie z. B. bei einem Streit, entscheidet unser Stammhirn blitzschnell, ob wir kämpfen oder fliehen sollen. Tiere machen es seit Jahrmillionen so. Deswegen heißt das Stammhirn auch Reptilienhirn. Es lässt unser Herz schneller schlagen, erhöht Puls und Blutdruck, steigert den Adrenalinspiegel, lässt Hände und Stirn feucht werden – und sicherte uns schon vor Urzeiten das Überleben. So weit das Natürliche.

Nichts ist gefährlicher als Stress

Durch Stressreaktionen werden wichtige Körperfunktionen stimuliert. Wiederholen sich diese Reaktionen allerdings innerhalb kurzer Zeit, stören sie besagte Körperfunktionen. Unser Stamm- bzw. Reptilienhirn kann nämlich nicht wirkliche Gefahren von harmlosen Situationen unterscheiden. Alles Neue, Plötzliche, Unbekannte ist immer eine Gefahr, die es zu bekämpfen gilt oder vor der man zu fliehen hat. Und genau das passiert, wenn Sie überarbeitet, genervt, enttäuscht, beleidigt oder überfordert sind. Mit anderen Worten: wenn Sie Stress haben. Beachten Sie: Doch das sagt immer noch nicht alles über Stress. Sie können z. B.einen stressigen Job haben und sich trotzdem in Ihrer Haut pudelwohl fühlen.

Nämlich dann, wenn dieser Job genau zu Ihrem Typ sowie zu Ihren Vorstellungen von Arbeit und Leben passt. Dann macht es Ihnen auch keine große Mühe, von Aktivität auf Ruhe umzuschalten und umgekehrt. Treten Sie auf die Bremse Wenn Sie allerdings das Gefühl haben, in Beruf und Leben in einem Hamsterrad zu stecken, sollten Sie schleunigst auf die Bremse treten und sich eine Auszeit gönnen. Das müssen nicht gleich die Malediven sein. Ein ungestörtes Wochenende, an dem Sie intensiv über sich und Ihr Leben nachdenken, tut es oft auch. Fragen Sie sich zum Beispiel:

  • Was bedeutet Arbeit für mich?
  • Passt mein Job überhaupt zu mir und meinen Zukunftsplänen?
  • Bringt er mir genug Anerkennung, Geld oder Lebenssinn?
  • Lässt er mir ausreichend Zeit für Erholung, Freunde und Familie?
  • Bin ich in erster Linie Spieler meines Lebens und meines Jobs oder nur Spielball?

5 Sofortmaßnahmen, um zu einer besseren Work-Life-Balance zu kommen

  1. Entspannen Sie sich gezielt. Die meisten Entspannungstechniken muss man zwar erst erlernen, auf die Schnelle aber hilft: Spannen Sie der Reihe nach vom Fuß bis zum Gesicht alle Muskelgruppen einige Sekunden lang fest an und lockern Sie sie wieder.
  2. Atmen Sie bewusst. Im Schnitt atmen wir 16-mal pro Minute, unter Stress sogar noch mehr. Um den zu viel aufgenommenen Sauerstoff abzubauen, steigert der Körper den pH-Wert im Blut. Dadurch fällt der Kalziumpegel: Wir werden nervös und gereizt. In solchen Fällen atmen Sie bewusst nur 4-mal in der Minute – und das 5 Minuten lang!
  3. Planen Sie Ihre Tagesarbeit. Machen Sie zum Feierabend die Planung für den nächsten Arbeitstag. So bekommen Sie schneller den Kopf frei und können besser abschalten. Bei Problemfällen hilft meist das bekannte „Darüber- Schlafen“. Ihr Unterbewusstsein arbeitet nämlich während des Schlafs weiter und bringt Ihnen neue Ideen und Lösungsansätze.
  4. Verändern Sie Ihr Büro. Schaffen Sie sich durch Bilder oder Pflanzen Ruhepole im Raum. Nutzen Sie das tägliche Gießen als bewusste Entspannungsübung.
  5. Erlauben Sie sich Gefühle. Schreien Sie Ihren Frust heraus. Nicht unbedingt im Büro, aber vielleicht auf einem Feld oder im Wald. Für den Notfall hilft auch eine laute Kreuzung oder eine Eisenbahnbrücke.

Geben Sie dem Stress keine Chance

Zum Beispiel durch mehr Zeit-Disziplin. Fehlt Ihnen die, müssen Sie sie sich antrainieren. Wenn es auch allzu menschlich ist, mit Ausreden sollten Sie sich nicht um das Problem herummogeln (etwa dass Ihnen Meetings und Verhandlungen Zeit und Nerven rauben). Bei den tausend Handgriffen und Routinen des Büroalltags geht mindestens ebenso viel Zeit drauf. Machen Sie es sich z. B. zur Gewohnheit, nicht jede E-Mail sofort nach Eingang zu lesen. Öffnen Sie stattdessen Ihren elektronischen Postkasten nur 1- oder 2-mal am Tag, sparen Sie viel Zeit.

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