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Studie externe Einkaufsberater: Nur 20 % übertreffen oder erreichen die anvisierten Ziele

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Von dgx,

Im Mai 2011 befragte Kloepfel Consulting in Kooperation mit Beschaffung aktuell online 202 Personen zum Thema Einkaufsberater: Willkommene Helfer oder Unruhestifter?. Jens Holtmann stellt diese Studie* in der aktuellen Ausgabe des Informationsdienstes Einkaufsmanager genauer vor:

Wozu Einkaufsberater gebraucht werden

Den mit Abstand größten Bedarf an Beratungsleistung sehen die Teilnehmer in folgenden Punkten

  • Optimierung von Prozessen und der Organisation (65 %).
  • Weiterqualifizierung von Mitarbeitern (44 %)
  • Implementierung bzw. Verbesserung des Einkaufscontrollings (41 %).

Zielerreichung der Einkaufsberater

Gefragt nach der Zielerreichung durch Berater, fallen die Antworten der Teilnehmer sehr heterogen aus:

  • 6 % sagen, dass die Ziele der Einkaufsberater übertroffen wurden
  • 14 % geben an, dass die gesteckten Ziele erreicht wurden
  • Teilweise erreicht sagen noch 38 % der Teilnehmer
  • Ein Viertel gibt an, dass die Berater die vorher bezifferten Ziele nicht erreichen konnten.

Die 5 Hauptergebnisse, die Berater in Einkaufsprojekten erzielten:

  • Erhöhung der Transparenz (32 %)
  • Optimierung der Prozesse/der Organisation (29 %)
  • Reduzierung der Beschaffungskosten von direkten (29 %) und indirekten Bedarfen (23 %)
  • Verringerung der Lieferantenanzahl (22 %).

Erfahrungen mit Einkaufsberatern

Beim letzten Einkaufsprojekt mit Beratern wurden mehr negative als positive Erfahrungen gemacht. Während 28 % angeben, „eher positive“ bzw. „positive“ Erfahrungen gemacht zu haben, sagen 32 %, dass ihr Eindruck „eher negativ“ bis „negativ“ ist. Die Einstellung der Mitarbeiter gegenüber Beratern hat sich zum Ende eines Projekts häufiger verbessert (46 %) als verschlechtert (31 %).
Unterscheidet man die Antworten nach der Position der Teilnehmer, fällt auf, dass Geschäftsführer und Vorstände die besten Erfahrungen mit Beratern gemacht haben. 50 % geben an, dass diese „eher positiv“ bzw. „positiv“ waren. Hingegen haben nur 21 % „eher negative“ Erfahrungen gemacht. Keine Person dieser Gruppe hat „negative“ Erfahrungen angegeben.

Verstehen Berater die Mitarbeiter nicht?

Die meistgenannte negative Erfahrung der Teilnehmer ist, dass Bedürfnisse der Mitarbeiter von den Beratern nicht verstanden wurden (32 %). Fast genauso häufig bemängeln die Teilnehmer, dass sich die Berater nicht in die Unternehmen integriert haben (31 %).
Eine „strukturierte Vorgehensweise“ ist die am häufigsten genannte positive Erfahrung, die mit Einkaufsberatern gemacht wurde. Jeder 2. gab diese Antwort an. Ein „ausgeprägtes Methodenwissen“ (36 %) und „Leistungsorientiertheit“ (34 %) folgen auf den nächsten Plätzen der meistgenannten Antworten.
Die 3 wichtigsten Eigenschaften guter Einkaufsberater

  1. Fachliche Kompetenz (75 %)
  2. hohe Praxiserfahrung (74 %)
  3. analytische Fähigkeiten (70 %)

Honorierung von Einkaufsberatern

Der Hauptgrund, warum Einkaufsberatungen nicht beauftragt werden, liegt in der Sorge, dass die Kosten die Einsparungen übersteigen (52 %). Bei der Vergütung von Einkaufsberatungen existiert ein klar bevorzugtes Honorarmodell, die teilweise fixe und teilweise erfolgsabhängige Vergütung. 56 % aller Teilnehmer geben dieses Modell als Favorit an.
*Mehrfachnennungen waren möglich

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