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Unwörter vermeiden - wählen Sie präzise Formulierungen

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Von coupling,

Nutzen Sie die Macht der richtigen Worte. Lernen Sie, präzise und selbstbewusst zu formulieren. Es zahlt sich aus. Bei Terminabsprachen mit Lieferanten geht es schon los.

Nicht so: „Wollen wir gegen 13 Uhr beginnen?“, sondern so: „Wollen wir um 13 Uhr beginnen?“ „Gegen“ wirkt unverbindlicher als „um“. Zusammen mit dem Wörtchen „am“ lassen sich Termine präzise vereinbaren.

„Preiswert“ statt „teuer“


Auch wenn immer noch manche Verkäufer darauf anspringen, die meisten haben eine ganze Batterie von Verhaltensregeln im Gepäck, wenn der Kunde ihm mit „zu teuer“ kommt. Es wirkt auch nicht sonderlich geschickt auf den Verkäufer. Benutzen Sie besser „preiswert“, am besten in Form einer Frage. Beispiel: „Wie können Sie Ihr Angebot 17 % preiswerter gestalten?“ Damit lenken Sie die Verhandlung in eine ganz andere Richtung. Die Wahrscheinlichkeit von einstudierten Reaktionen sinkt auch drastisch. Ein geschickter Verkäufer wird vor der üblichen Ablehnung mit einer Rückfrage reagieren („Wie darf ich das verstehen?“).

„Lösung“ statt „Schuld“


Schuldzuweisungen bauen immer harte Fronten auf - ganz gleich, wo sie ausgesprochen werden. „Es ist Ihre Schuld, dass die Sendung mangelhaft ist.“ Passiert ist passiert - nicht mehr rückgängig zu machen. Die Frage ist daher nach der Lösung zu stellen: „Wie lösen wir das jetzt?“ oder, falls schon Gewitterwolken aufziehen: „Das hilft jetzt keinesfalls weiter. Welche Lösungswege sehen Sie, um den Schaden zu ersetzen?“
Beachten Sie: Genauso gefährlich sind auch die indirekten, unterschwelligen Vorwürfe wie „Der Liefertermin stand deutlich in unserer Bestellung“.

„Ich könnte versuchen ...“


Vermeiden Sie unbedingt den Konjunktiv (die Möglichkeitsform). „Ich könnte versuchen, das zu klären/herauszufinden.“ Solche Aussagen wirken unverbindlich und vage, ja oft auch unsicher oder gar ängstlich („Ich würde sagen ...“). Sprechen Sie selbstbewusst und beziehen Sie Stellung. Eine klare Aussage und Position hat etwas Machtvolles. Vermeiden Sie jedoch, gebieterisch oder befehlsmäßig zu formulieren. Nicht so: „Das wird so gemacht“, sondern so: „Wir machen das so. Einverstanden?“

„Und“ statt „aber“


Verbannen Sie das Wörtchen „aber“ aus Ihrem Wortschatz. Nicht so: „Sie sind uns entgegengekommen, aber das reicht immer noch nicht“, sondern so: „Sie sind uns entgegengekommen, und das ist der erste Schritt zu Ihrem Auftrag.“
Beachten Sie: Selbst ein Lob kann schnell durch ein „aber“ zerstört werden. „Das war wirklich prima, aber das nächste Mal müssen Sie auch an ... denken.“ Besser so: „Das war wirklich prima, Herr ..., und absolut perfekt wird es, wenn Sie noch Folgendes beachten ...“

Gründe für eine unbedachte Ausdrucksweise


Beachten Sie: Die Wahl der richtigen Wörter hat sehr viel mit unserem Denken und unserer Geisteshaltung zu tun.

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