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Weltwirtschaft: Die nächste Krise kommt

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An den Spekulationen, wann genau es wieder im Finanzsystem akut "rappelt", beteiligen wir uns keinesfalls. Niemand kann den genauen Zeitpunkt seriös vorhersagen - exakte Treffer sind hier reine Glückssache.Tatsache ist, dass die Staaten alle Macht der Welt besitzen, diesen Zeitpunkt so lange wie nur irgend möglich hinauszuzögern. Tatsache ist ferner, dass kein einziger Auslöser der letzten Finanzkrise wirklich nachhaltig beseitigt wurde.

Beachten Sie: Die Finanzkrise ist in Wahrheit noch im vollen Gange. Ein Schwelbrand ist ein passendes Bild dafür. Bis das Feuer wieder lodert, kann es durchaus einige Jahre dauern.
Das Schulden-Kartenhaus
Die Ursache für die Finanzkrise ist die seit Jahrzehnten andauernde hemmungslose weltweite Kreditexpansion. Durch die zahllosen Rettungsmaßnahmen der Regierungen und die geldpolitischen Maßnahmen der Zentralbanken (frisches Geld für die Banken für praktisch 0 % Zinsen) wurde und wird das Kreditvolumen der einzelnen Volkswirtschaften immer weiter vergrößert.
Beachten Sie: Zinszahlungen für Schulden mit neuen Schulden zu begleichen ist noch nie eine gute Idee gewesen. Der österreichisch-amerikanische Wirtschaftswissenschaftler Ludwig Heinrich Edler von Mises (1881 bis 1973) schrieb dazu: "Es gibt keinen Weg, den finalen Kollaps eines Booms durch Kreditexpansion zu vermeiden. Die Frage ist nur, ob die Krise durch freiwillige Aufgabe der Kreditexpansion oder später zusammen mit einer finalen und totalen Katastrophe des Währungssystems kommen soll."
In den USA sind bereits zahlreiche Banken pleite. Im Jahr 2009 gab es knapp 140 Bankenschließungen, im Jahr 2010 waren es rund 150(!). Hätte die Bundesregierung 2008 nicht die Bankenrettung beschlossen, gäbe es jetzt auch hierzulande einige Geldinstitute weniger (HRE, Commerzbank ...). In Europa stehen ja mittlerweile schon mehrere Staaten vor der Zahlungsunfähigkeit. Die Krise verrichtet ihre Arbeit - unaufhaltsam.
Gefahren für den Einkauf

  • Sie müssen besonders bei den Vertragslaufzeiten aufpassen. Schon 2008 saßen viele Einkaufsabteilungen nach dem Einbruch der Weltmarktpreise auf extrem hohen Einkaufspreisniveaus und langen Restvertragslaufzeiten.
  • Lieferanten brechen finanziell völlig zusammen.
  • Hohe Lagerbestände, wenn die Sonderkonjunktur durch den niedrigen Euro vorbei ist.
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