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Zollverordnungen machen Einkäufern und Importeuren das Leben schwer

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der Stein des Anstoßes ist eine Neufassung der so genannten Ursprungsregeln. Ganz nach dem Motto „Brüssel hat sich wieder was ausgedacht“ haben die EU-Oberen eine Kommission ins Leben gerufen, die das gesamte Zollwesen der Union neu regeln soll.

Den Anfang machen dabei die Ursprungsregeln. Das sind zwischenstaatliche Vereinbarungen, die im Rahmen von Präferenzabkommen Vergünstigungen, z. B. Zollbefreiungen bei Importen, festlegen.

Noch mehr Zollbürokratie für Einkäufer

Nach den bisherigen Regeln lag der Ursprung einer Ware in dem Land, in dem die „letzte wesentliche, wirtschaftlich gerechtfertigte Be- und Verarbeitung“ vorgenommen wurde. Das aber ist den Brüsseler Kommissaren nicht genau genug. Sie verlangen mehr Rechtssicherheit im internationalen Handel, besonders bei Einfuhrgeschäften. Diese Forderung klingt erst einmal plausibel. Hinter diesem Plus an Sicherheit verbirgt sich aber auch ein gehöriges Plus an bürokratischem Verwaltungsaufwand.

Brüssel geht es um Dumping-Prävention

Die neuen Regeln für die Bestimmung des Warenursprungs betreffen zwar auch die Exportbranche der EU, ihr Fokus liegt aber eindeutig auf der Einfuhr, besonders von Waren, die im Ausland zu Dumping-Preisen eingekauft wurden. Dieser Beschaffung will Brüssel einen Riegel vorschieben.

Und hier liegt der Hase im Pfeffer. Obwohl nur ein Bruchteil der Einkäufer und Importeure betroffen ist (nämlich die, die Waren einkaufen, die mit Anti-Dumping-Maßnahmen belegt sind), stehen zukünftig alle Handeltreibenden in der Pflicht, diese neuen Regeln anzuwenden. Nur zu verständlich, dass die europäischen Wirtschaftsverbände, wie die deutschen IHKs, dagegen Sturm laufen. Denn eins ist sicher: Mit diesen neuen Ursprungsbestimmungen werden die Hürden der Bürokratie noch ein bisschen höher und die europäische Wirtschaft gerät noch ein bisschen mehr ins Hintertreffen.



Im Monats-Chart des Continuous Commodity Index hat es eine deutliche Gegenbewegung (Konsolidierung) gegeben. Ob der Abwärtstrend schon zu Ende geht, bleibt abzuwarten.


Der Thomson Reuters/Jefferies CRB Index scheint in eine Seitwärtsbewegung überzugehen.
Die Ausbildung eines Umkehrsignals (Aufwärtstrend) ist durchaus möglich.


Der Index der Einfuhrpreise lag im Jahresdurchschnitt 2011 um 8,0 % über dem Vorjahr (2010: +7,8 %). Dies war der höchste Anstieg gegenüber einem Vorjahr seit 2000 (+10,2 % gegenüber 1999).

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