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Darf Ihr Mitarbeiter einen ihm überlassenen Firmenwagen auch für private Fahrten nutzen, entsteht ein geldwerter Vorteil. In der Praxis stehen Ihnen...

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Unfall mit dem Firmenwagen: Das können Sie absetzen, ohne dass es bei der Steuer kracht

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Firmenwagen
Urheber: Sven Krautwald | Fotolia

Von Gerhard Schneider,

Ohne unken zu wollen: Das Pech hat einen schnell am Haken. Betrifft das einen Verkehrsunfall mit dem betrieblich genutzten Fahrzeug, tut es der Abschleppwagen dem Pech gleich.

Damit sich das nicht noch weiter fortsetzt, die Unfallkosten durch Unkenntnis der steuerlichen Aspekte nicht ungewollt in die Höhe klettern, im Folgenden die wichtigsten Grundsätze:

Zunächst einmal hängt Ihre Vorgehensweise mit der Schuldfrage zusammen. Die Gegenüberstellung macht es deutlich:

Der Unfallgegner trägt die Schuld

Die Reparaturkosten setzen Sie als Betriebsausgaben ab. Die Versicherungszahlung des Unfallgegners verbuchen Sie im Gegenzug als Betriebseinnahme. Das kann sich entwickeln, falls die tatsächlichen Reparaturkosten niedriger sind oder Sie einen kleineren Schaden überhaupt nicht reparieren lassen:

Die Einnahme durch die Versicherung erhöht Ihre Steuerschuld! Das können Sie so vermeiden:

Wenn Sie keine Reparatur durchführen, können Sie eine „Abschreibung für außergewöhnliche Abnutzung“ in Höhe der Wertminderung ansetzen, und zwar zusätzlich zur regulären Abschreibung des Firmenwagens. Setzen Sie für die Wertminderung den Betrag an, den die Versicherung an Sie zahlt. So entsteht kein Steuernachteil, weil sich Einnahme (Versicherungszahlung) und Ausgabe (Abschreibung für außergewöhnliche Abnutzung) gegenseitig aufheben.

Sie tragen die Schuld

Folgende Kosten können Sie als Betriebsausgaben geltend machen:

  • Reparaturkosten des eigenen Fahrzeugs

  • Reparaturkosten des Unfallgegners
I Gutachterkosten
  • Schadensersatzleistungen

  • Gerichts- und Anwaltskosten

Diese Kosten können Sie natürlich nur ansetzen, wenn sie nicht bereits durch Ihre Haftpflicht-, Kasko- oder Rechtsschutzversicherung abgedeckt sind.

Steigende Versicherungsprämien:
 Ist Ihr Firmenwagen vollkaskoversichert, kann es mitunter günstiger sein, nach einem selbstverschuldeten Unfall auf die Versicherungsleistung zu verzichten und die Reparatur des eigenen Wagens selbst zu bezahlen.

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Bei diesem Verzicht sind die Reparaturkosten abzugsfähige Betriebsausgaben!

Achtung: Der Unterschied zwischen privat und betrieblich

Zur Einordnung der Reparaturkosten gehört zwingend die Frage, ob die Fahrt betrieblich veranlasst oder privater Natur war:

  • Bei einer Privatfahrt sind die Reparaturkosten keine Betriebsausgaben. Sie können nichts absetzen.
  • Bei einer betrieblich veranlassten Fahrt sind die Reparaturkosten am Wagen Betriebsausgaben, die Sie Steuer mindernd geltend machen können.
  • Bei einem Wegeunfall, also einem Schadensereignis zwischen Wohnung und Arbeitsstätte, zählen die Unfallkosten ebenso als Betriebsausgaben.
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