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Der Abzug der Vorsteuer ist Kernbestandteil des bestehenden Umsatzsteuersystems. Ändern sich die Verhältnisse, die für den ursprünglichen...

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Umsatzsteuer-Sonderprüfung angekündigt: Achten Sie auf diese Punkte

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Umsatzteuer
Urheber: bierwirm | Fotolia

Von Gerhard Schneider,

Bei einer Umsatzsteuer-Sonderprüfung kontrolliert das Finanzamt in erster Linie, ob Sie bestimmte Steuervergünstigungen (z. B. bei Ausfuhrlieferungen) zu Recht beanspruchen. Treffen kann es Sie, wenn Sie häufiger Vorsteuerüberschüsse geltend machen. Nutzen Sie die nachfolgenden Hinweise und Tipps für den Fall der Fälle ...

Festsetzung des Termins

In der Regel teilt der Prüfer den beabsichtigten Prüfungstermin vorab mündlich mit. Akzeptieren Sie den Termin nur, wenn Ihnen ausreichend Zeit bleibt, um sich auf die Betriebsprüfung vorzubereiten. Stimmen Sie sich mit Ihrem Steuerberater ab. Zwischen der Ankündigung der Betriebsprüfung und deren Beginn müssen mindestens 2 Wochen liegen. Ausnahme: Sie stimmen einer kürzeren Frist ausdrücklich zu.

Antrag auf Verschiebung des Termins

Wenn einer der folgenden Gründe vorliegt, hat ein Antrag auf Verschiebung des Prüfungstermins Aussicht auf Erfolg:

  • Sie oder der bei Ihnen Verantwortliche für das Rechnungs-/Steuerwesen ist erkrankt.
  • Gleiches gilt für einen Mitarbeiter, dessen Anwesenheit für etwaige steuerliche Auskünfte unverzichtbar ist.
  • Betriebsstörungen durch (Um-)Baumaßnahmen, Streik oder höhere Gewalt
  • Sie haben erst kürzlich den Steuerberater gewechselt und er muss sich noch einarbeiten.

Geeigneter Arbeitsplatz für den Prüfer

Sofern Ihre Räumlichkeiten dies ermöglichen, stellen Sie dem Prüfer einen geeigneten Arbeitsplatz zur Verfügung. Ist dies nicht möglich, schlagen Sie einen neutralen Ort vor, z. B. die Räume Ihres Steuerberaters. Der Arbeitsplatz muss so ausgestattet sein, dass er die Betriebsprüfung ordnungsgemäß durchführen kann. Am besten weisen Sie ihm einen Raum zu, in dem er ungestört arbeiten kann. Dass er diesen allein nutzt, ist nicht zwingend erforderlich, aber wünschenswert, um zu verhindern, dass er andernfalls unkontrollierten Kontakt zu Ihren Mitarbeitern aufnehmen kann.

Unterlagen vorlegen

Es ist Ihre Pflicht, dem Prüfer die angeforderten Unterlagen vorzulegen. Es empfiehlt sich, bereits zu Beginn der Betriebsprüfung alle Unterlagen bereitzulegen, die den Prüfungszeitraum betreffen. Der Prüfer kann die Vorlage zusätzlicher Unterlagen (z. B. Verträge) fordern, die für die Prüfung von Bedeutung sind, und dazu den nächstbesten Mitarbeiter ansprechen, der sich in seiner Nähe befindet. Verhindern Sie dies, indem Sie von vornherein einen instruierten Mitarbeiter als Ansprechpartner für den Prüfer benennen.

Sie sind nicht verpflichtet, Kopien herzustellen. Es empfiehlt sich allerdings dringend, dies zu tun. Andernfalls darf der Prüfer die Unterlagen mitnehmen, um sie im Finanzamt zu kopieren. Und vor allem: Nur wenn die Unterlagen bei Ihnen in der Firma kopiert werden, behalten Sie den Überblick darüber, von welchen Unterlagen der Prüfer Kopien mitnimmt.

Deshalb von allen Unterlagen, die der Beamte haben möchte, stets noch eine Kopie für Sie selbst machen.

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Befangenheitsantrag

Einen in der Prüfungsanordnung genannten Prüfer können Sie nicht ablehnen und verlangen, dass er durch einen anderen Prüfer ersetzt wird. Stellen Sie einen Befangenheitsantrag, hat dieser Aussicht auf Erfolg, wenn Ihre Begründung „greift“.

„Bestechungsversuch“

Vorsicht: Manche Prüfer betrachten die Einladung zum Essen bereits als Bestechungsversuch. Das Bereitstellen von Kaffee, Tee oder kalten Getränken ist durchaus üblich, auch ein kleiner Imbiss ist möglich.

 

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