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Mindmaps: komplexe Zusammenhänge bildlich festhalten

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Mind-Map
Urheber: dizain | Fotolia

Von Werner Böcker,

Ihre Ideen, Konzepte oder Projektpläne müssen aus den unterschiedlichsten Gründen dokumentiert werden. Doch Sie haben bestimmt schon festgestellt, dass es nicht gerade einfach ist, dafür die richtige Methode zu finden. Ein sehr intuitives Verfahren sind die sogenannten Mindmaps – vielleicht auch für Sie der optimale Ansatz.

Wenn Sie am Anfang einer Konzeptentwicklung stehen, strömen zunächst einmal sehr viele unterschiedliche Ideen auf Sie ein:

  • Sie wollen die Ausfallzeiten reduzieren und wirklich alle Aspekte berücksichtigen, Sie planen die Installation eines Sensornetzwerks.
  • Häufig wird dann versucht, diese sofort in eine saubere Übersicht zu bringen, und Sie scheitern damit. Sie müssen laufend Punkte streichen, neue Gedanken einfügen und alles sortieren bzw. umsortieren - mit Papier und Stift eine nahezu unmögliche Aufgabe.

Ein Programm darf nie zum Selbstzweck werden

Ein komplexes Programm wie ein Projektmanagement-System ist nur schwer zu bedienen. Wenn Sie aber eine Idee schnell festhalten wollen, ist es hinderlich, sich erst mit den Programmfunktionen auseinandersetzen zu müssen. Daher gilt als Grundprinzip: Ein einfaches, vielleicht sogar zweckentfremdetes Programm, mit dem Sie sich gut auskennen, ist besser als ein überfrachtetes System, dessen Funktionen Sie nie wirklich ausnutzen.

Dem menschlichen Denken nachempfunden

Beim Denken bewegen wir uns auf einer assoziativen Ebene. Wir verknüpfen z.B. Begriffe oder Bilder miteinander. Dieses Phänomen nutzen wir beim Brainstorming, indem wir ein Wort oder einen Satz in den Raum werfen und alle Assoziationen aufschreiben. Allerdings werden dabei die konkreten Verknüpfungen nicht dokumentiert. Eine Mindmap (Gedanken- oder Gedächtniskarte) ist die bildliche Darstellung dieser gedanklichen Verknüpfungen. Sie kann also sehr gut als weiterführendes Medium bei einem Brainstorming (allein oder in der Gruppe) genutzt werden.

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Im Zentrum steht die Kernaussage

Sie können eine Mindmap durchaus auf einem Blatt Papier erstellen, praktischer ist aber ein entsprechendes Computerprogramm. Es gibt sehr viele (auch kostenlose) Produkte mit unterschiedlichem Funktionsumfang. Aber der allgemeine Ablauf ist immer gleich:

1. Zunächst platzieren Sie den zentralen Begriff in der Mitte der Arbeitsfläche. Es sollte sich dabei nicht um eine komplexe Aussage handeln.

Beispiel - auf einen Begriff reduziert: Wenn Sie ganz allgemein die Ausfallzeiten verkürzen wollen, könnten Sie als Kernaussage "Verkürzung der Ausfallzeiten" wählen. Diese Aussage erschwert aber das Entstehen einfacher Verknüpfungen. Daher wäre es besser, erst einmal eine Mindmap mit dem Kernbegriff "Ausfallzeiten" zu erstellen und dort alles zu sammeln, was damit zu tun hat.

2. Sammeln Sie jetzt alle Verknüpfungen, die Ihnen zum Begriff "Ausfallzeiten" einfallen. Notieren Sie den Begriff als "Knoten", "Ast" oder "Kind" (das ist von Programm zu Programm unterschiedlich). Wenden Sie Ihren Blick nach je- der neuen Verknüpfung wieder auf das zentrale Wurzelelement und nicht auf die erzeugten Unterpunkte. Überlegen Sie nicht, ob der Begriff sinnvoll oder besonders geistreich ist.

3. Erst jetzt nehmen Sie eine erste Analyse vor und definieren das eigentliche Ziel genauer (z.B. die Verkürzung der Ausfallzeiten). Sie prüfen alle Unterpunkte, ob diese einen Einfluss auf das Ziel haben. Ist das der Fall, lassen Sie den Knoten stehen, ansonsten löschen Sie ihn. Beachten Sie dabei die umgekehrte Reihenfolge. Beispiel: Je kürzer die Ausfallzeit, desto geringer auch die Gefährdung, die davon ausgeht. Eine Reduzierung der Gefährdung hat aber keinen Einfluss auf Ihr Ziel, die Ausfallzeit zu verkürzen.

4. Am Ende haben Sie alle relevanten Punkte im Überblick und können gezielt Maßnahmen entwickeln.

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