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Projektmanagement: Online-Daten besser schützen

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Projektmanagement

Von Günter Stein,

Der Schutz der persönlichen Daten im Internet ist eine der „wichtigsten Kernaufgaben von Politik und Wirtschaft“. Das betonten Bundesverbraucherschutzministerin Ilse Aigner und BITKOM-Präsidiumsmitglied Prof. Dieter Kempf in Berlin.

Anlässlich des „Safer Internet Day“ veranstalten das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) und der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (BITKOM) gemeinsam die Konferenz „Sicherheit und Datenschutz – Wer trägt welche Verantwortung?“.

Internet kein rechtsfreier Raum

„Das Internet ist kein rechtsfreier Raum. Persönliche Daten sind persönliches Eigentum und müssen es bleiben“, sagte Bundesverbraucherschutzministe<wbr />rin Ilse Aigner. „Nur wer sich darauf verlassen kann, dass die eigenen Daten im Netz umfassend geschützt sind, wird die digitalen Angebote der Wirtschaft nutzen.“ Das Bundesverbraucherministerium und der BITKOM haben für die Verbraucherinnen und Verbraucher gemeinsam die wichtigsten Tipps zu Datenschutz und Sicherheit im Internet zusammengestellt. Das Informationsblatt ist unter www.bmelv.de sowie www.bitkom.org/datenschutz-<wbr />tipps online kostenfrei verfügbar.

 

"Datenschutzrecht muss weiter angepasst werden"

Einig waren sich Bundesministerin Aigner und der Hightech-Verband BITKOM, dass das Datenschutzrecht weiter an die digitale Entwicklung angepasst werden müsse. Bundesverbraucherschutzministe<wbr />rin Ilse Aigner forderte eine Stärkung der Verbraucherrechte: „Der Grundsatz, dass Daten nur mit Einwilligung der Betroffenen verwendet werden dürfen, muss weiter gestärkt werden. Wer persönliche Daten ins Netz stellt, sollte grundsätzlich auch das Recht behalten, diese wieder zu löschen. Wir benötigen einen Kopierschutz, damit Inhalte nicht kopiert und an anderer Stelle ins Netz gestellt werden können. Internet-Browser sollten zudem datenschutz- und sicherheitsfreundliche Voreinstellungen haben, so dass Nutzer nicht erst aktiv werden müssen, wenn sie nicht wollen, dass ihre Daten weitergegeben werden.“

"Datenschutz darf kein Flickenteppich bleiben"

„Der Daten- und Verbraucherschutz im Web darf kein Flickenteppich bleiben“, sagte BITKOM-Präsidiumsmitglied Dieter Kempf. „Heute regeln oft mehrere Gesetze dieselben Themen.“ Nötig sei eine umfassende Anpassung des Datenschutz- und Medienrechts an die Web-2.0-Ära. Oberflächliche Änderungen nach Fällen von Datenmissbrauch genügten nicht. Zudem komme es darauf an, vorhandene Sanktionsmöglichkeiten auch zu nutzen. Prof. Kempf: „Im Internet ist weniger fehlendes Recht das Problem, vielmehr fehlende Rechtsdurchsetzung.“ Der BITKOM begrüßte die von der Bundesregierung geplante „Stiftung Datenschutz“. „Gleichzeitig kann sie einen freiwilligen Datenschutz-Check für Angebote aus der Wirtschaft entwickeln.“ Damit könnten Firmen ausgezeichnet werden, die sich besonders für den Datenschutz engagieren.

Der BITKOM gibt eigene Verbraucherinformationen heraus und beteiligt sich an der Initiative „Deutschland sicher im Netz e.V.“, in deren Beirat auch das BMELV vertreten ist. Die Initiative ist ein Gemeinschaftsprojekt mehrerer Verbände, Unternehmen und Institutionen unter Schirmherrschaft des Bundesinnenministeriums. Hier bekommen Unternehmen, Privatnutzer und Jugendliche Tipps zum sicheren Surfen.

 

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