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Die 6 typischen Fallen bei der Unternehmensgründung...

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OO

 

und wie Sie sie garantiert vermeiden

Liebe Leserin, lieber Leser,

Auf jeden, der sein Berufsleben erfolgreich in die eigenen Hände nehmen möchte, kommen eine ganze Menge neue Herausforderungen zu. Da kann es schnell passieren, dass bei der Unternehmensgründung die eine oder andere Falle zuschnappt. Mit diesem Leitfaden gebe ich Ihnen kompetente Hilfestellung an die Hand, wie Sie die typischen sechs Fallen, in die Sie als Gründer tappen können, geschickt umgehen. Hier nun also die Fallen 3 und 4:

 

3. Falle: Laienhafte Finanzplanung

Wenn Sie schummeln, haben Sie verloren!

Wenn Sie nicht gerade gelernter Buchhalter sind oder als Controller arbeiten, werden Sie dieses Thema am liebsten überspringen wollen. Tun Sie es nicht. Es geht um Zahlen. Und Planung. Ein ungeliebtes Kind, ich weiß. Aber kein Weg führt daran vorbei, eine Unternehmensgründung finanziell exakt zu planen und diese Planung laufend zu überprüfen. Die Betonung liegt auf exakt. Nur mal eben Werte schätzen reicht nicht aus. Und schummeln, etwa indem Sie Startkosten bewusst niedriger ansetzen oder das Eigenkapital höher als in Wirklichkeit der Fall, führt Sie schnurstracks in die Problemzone.

Vor allem beim Punkt „Lebenshaltungskosten“ wird oft gar kein oder ein viel zu niedriger Wert angesetzt. Dabei müssen Sie davon ausgehen, dass alle Ihre bisherigen Kosten wie Miete, Wohnnebenkosten, Essen, Trinken, Fahrzeug, Versicherungen etc. weiterlaufen. Und das für die Dauer der Anlaufphase, also unter Umständen drei, sechs oder sogar zwölf Monate lang. Dazu kommen die Geschäftskosten – und das zusammen ergibt den laufenden Kapitalbedarf!

Sind Sie bei der Finanzierung auf Fördergelder angewiesen, muss Ihr Business-Plan ebenso wenn nicht sogar noch genauer ins Detail gehen. Denn die Geldgeber werden die Angaben, die Sie machen, auf den Prüfstand stellen und jeden Widerspruch aufdecken. Zum Beispiel, wenn Sie bei einem Ladengeschäft überdurchschnittlich hohen Umsatz pro Quadratmeter erzielen wollen, der deutlich von dem der Konkurrenz abweicht. Da müssen Sie dann schon genau erklären, wie Sie einen solchen überdurchschnittlichen Umsatz erwirtschaften wollen. Betrachten Sie also strenge Banker oder Berater nicht als Menschen, die Ihnen um jeden Preis Steine in den Weg legen wollen, sondern als Helfer, die Sie unter Umständen vor großen Fehlern bewahren. Und noch ein wichtiger Aspekt: Zwingen Sie sich zur regelmäßigen Buchführung. Nicht nur wegen des Finanzamts, sondern weil Sie selbst so stets über den Erfolg oder Misserfolg Ihres Unternehmens auf dem Laufenden sind.

4. Falle: Verzettelung

Lassen Sie sich nicht von Ihrer Aufgabe abbringen!

Unternehmer werden ist nicht schwer, Unternehmer bleiben umso mehr. Die alte Weisheit, abgeleitet vom „Vater“, trifft in Sachen Unternehmensgründung den Nagel auf den Kopf. Der Gang zum Gewerbeamt genügt, und schon sind Sie Unternehmer. Doch dann beginnt es: Auf einmal bekommen Sie Post von Behörden oder Verbänden, von denen Sie noch nie gehört haben und von denen Sie auch gar nicht so recht wissen, was sie tun. Aber man erwartet von Ihnen, dass Sie die Formulare ausfüllen, die da mitgeschickt werden.

Ach ja, auch das Finanzamt will auf einmal jeden Monat von Ihnen Angaben und nicht mehr nur wie früher einmal im Jahr. Und da ist auch noch der Internet- Auftritt, der professionell gestaltet werden muss, so dass keine Gefahr durch irgendwelche Abmahner droht. Und, und, und … Sie sehen, als Unternehmensgründer sind Sie quasi über Nacht auf vielen Feldern gefordert. Und schon geraten Sie in die Falle, Ihre eigentliche Aufgabe zu vernachlässigen oder ganz zu vergessen: ein Unternehmen zu führen.

Gewiss gehören solche Dinge wie beschrieben dazu. Aber als Allerwichtigstes müssen Sie das Geschäft am Laufen halten. Also zusehen, dass Ihre Kunden zufrieden sind, neue Kunden gewinnen und Ihre Angebote immer wieder neu überdenken und an den sich verändernden Bedarf anpassen. Das ist das, was erfolgreiche Unternehmer als oberste Priorität nennen, wenn man sie nach ihren Erfolgsgeheimnissen fragt.

Also: Verzetteln Sie sich nicht im täglichen Kleinkram. Stellen Sie eine Prioritätenliste auf und arbeiten Sie sie jeden Tag konsequent ab. Merken Sie, dass andere Aufgaben wie Buchführung oder Werbung darunter leiden, überlegen Sie sich, ob Sie solche Aufgaben nicht auslagern. Ihre Bücher führen kann jeder Steuerberater, Ihr Unternehmen führen können nur Sie! 

In diesem Sinne

Michael Timpe

Chefredakteur

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