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Die Gewerbeanmeldung: Ihr Start als Unternehmer

 
Urheber: Andre Bonn | Fotolia

Von Astrid Engel,

Jede Aufnahme einer selbstständigen gewerblichen Tätigkeit, ob haupt- oder nebenberuflich, ist anzeigepflichtig. Maßgeblich für die Gewerbeanmeldung ist, dass Sie diese Tätigkeit über einen längeren Zeitraum ausüben und Gewinn erzielen wollen.

So melden Sie Ihr Gewerbe richtig an und starten als Unternehmer

Jede Aufnahme einer selbstständigen gewerblichen Tätigkeit, ob haupt- oder nebenberuflich, ist anzeigepflichtig. Maßgeblich für die Gewerbeanmeldung ist, dass Sie diese Tätigkeit über einen längeren Zeitraum ausüben und Gewinn erzielen wollen.

Achtung: Ausgenommen von der Gewerbepflicht sind die freien Berufe sowie Land- und Forstwirte.

Die richtige Behörde für Ihre Gewerbeanmeldung

Den Gewerbeschein erhalten Sie bei der Gewerbemeldestelle des zuständigen Ordnungsamts oder der Gemeindeverwaltung.

Tipp: Sie können den Antrag meist auch telefonisch anfordern oder aus dem Internet herunterladen. Füllen Sie den Antrag in Ruhe zu Hause aus.

Teilen Sie dem Gewerbeamt Ihr neue Selbstständigkeit mit

Verschweigen Sie dem Gewerbeamt Ihre Selbstständigkeit, handeln Sie sich Ärger ein - mit schlimmen Folgen:

  • Es droht ein Bußgeld.
  • Das Finanzamt fordert Steuernachzahlungen.
  • Ihr Einkommen wird rückwirkend geschätzt.
  • Diese Schätzung fällt fast immer zu Ihrem Nachteil aus.

Wichtig: Die Gewerbeanmeldung erfolgt dort, wo das Unternehmen angesiedelt sein soll. Bei einer nebenberuflichen Selbstständigkeit, die Sie von zu Hause aus beginnen, ist also die Behörde Ihres Wohnorts zuständig.

Wenn Gründer ihr Gewerbe anmelden, passieren - auch in der Zeit danach - immer wieder Fehler. Hier können Sie die fünf häufigsten Fehler bei der Gewerbeanmeldung finden und dafür sorgen, dass Ihnen nicht dasselbe passiert.

Gewerbeanmeldung: Alles was Sie bei der Anmeldung wissen müssen

Das kostet die Anmeldung Ihres Gewerbes

Kosten Gewerbeanmeldung: Je nach Gemeinde zahlen Sie zwischen etwa 15 und 60 Euro für die Gewerbeanmeldung.

Was Sie für die Gewerbeanmeldung mitbringen müssen

  1. Ihren gültigen Personalausweis oder Reisepass,
  2. je nach Tätigkeit - zum Beispiel Gastronomie oder Personenbeförderung - eine Erlaubnis oder Genehmigung,
  3. eine Handwerkskarte, falls Sie einen Handwerksbetrieb gründen,
  4. eine Aufenthaltsgenehmigung und eine Arbeitserlaubnis, falls Sie nicht die deutsche Staatsangehörigkeit besitzen oder nicht EU-Bürger sind.

Tipp: Zu den Punkten 2 und 3 erfahren Sie mehr bei Ihrer Industrie- und Handelskammer (IHK) oder Handwerkskammer (HwK).

Das geschieht nach Ihrer Gewerbeanmeldung

Das Gewerbeamt informiert automatisch folgende Behörden, bei denen Sie ebenfalls angemeldet sein müssen:

  • das Finanzamt
  • die zuständige Berufsgenossenschaft
  • die Industrie- und Handelskammer oder Handwerkskammer
  • das Amtsgericht (Handelsregister)
  • das statistische Landesamt
  • das Gewerbeaufsichtsamt.

Übrigens: Das Gewerbeaufsichtsamt ist zuständig für den Arbeits- und Gesundheitsschutz Ihrer Angestellten und Kunden. Es überprüft zum Beispiel den Getränkeausschank.

Jeder, der eine selbstständige Tätigkeit aufnimmt, die steuerlich relevant ist, muss das dem zuständigen Finanzamt melden. Und Sie sollten sich sorgfältig überlegen, was Sie dort angeben. Sichern Sie sich jetzt besser den kostenlosen Download: "Schritt-für-Schritt-Anleitung: Gewerbeanmeldung" und lesen Sie, wie Sie die Gewerbeanmeldung richtig ausfüllen - so wird Ihnen garantiert kein Fehler unterlaufen.

Achtung: Die Meldung bei den jeweiligen Behörden erfolgt zwar automatisch. Doch die Mühlen der Behörden mahlen manchmal nicht ganz so schnell, wie Sie das möchten.

  • Versichern Sie sich vor dem Start bei den jeweiligen Ämtern, ob alle erforderlichen Informationen vorliegen.
  • Innerhalb von drei Tagen nach der Gewerbeanmeldung erhalten Sie daraufhin Ihren Gewerbeschein.
Gründer-Wissen

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Herausgeber: VNR Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG
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