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Ihr Unternehmensplan: Welche Investitionen müssen Sie einplanen?

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Von Astrid Engel,

Mit einem soliden Unternehmensplan schaffen Sie sich nicht nur selbst eine realistische Planungsgrundlage. Sie können auch Ihre Finanzierung so kontrollieren, dass Sie vor existenzbedrohenden Überraschungen gefeit sind.

Mit einem soliden Unternehmensplan schaffen Sie sich nicht nur selbst eine realistische Planungsgrundlage. Sie können auch Ihre Finanzierung so kontrollieren, dass Sie vor existenzbedrohenden Überraschungen gefeit sind.

Ein wichtiger Teil Ihres Unternehmensplans ist der Investitionsplan, in dem Sie notwendige Investitionen nach Art und Höhe erfassen. Teilen Sie diese ein in lang-, mittel- und kurzfristige Investitionen, Betriebsmittel, und - falls Sie mit Ihrem Unternehmen erst starten - Startkosten.

So ermitteln Sie die Höhe der Investitionen

Die Informationen für den Investitionsplan sind in der Regel relativ einfach zu beschaffen. Fordern Sie Kostenvoranschläge an. Damit haben Sie schnell die Höhe der Investitionen ermittelt. Es kommt nicht darauf an, jede einzelne Position auf den Pfennig genau zu erfassen. Wichtiger ist das Einholen von Vergleichsangeboten.

Beachten Sie: Denken Sie auch an die Nebenkosten. Beispiel: Sie brauchen einen Computer, vergessen aber Schulungs- und Einrichtungsaufwand. Solche Kosten können in der Praxis den Aufwand leicht verdoppeln. Das heißt: 1.000 Euro für einen neuen PC summieren sich auf 1.500 Euro inklusive Nebenkosten.

Auf der Grundlage handels- und steuerrechtlicher Vorschriften bestimmen Sie die Nutzungsdauer Ihrer Anschaffungen und das Abschreibungsverfahren. Sie können dann die einzelnen Abschreibungsbeträge der Investitionen berechnen. Angaben zu steuerlich anerkannten Abschreibungsverfahren und der üblichen Nutzungsdauer liefern Ihnen Ihr Steuerberater und das Finanzamt.

Investitionen vollständig erfassen: Startkosten gehören dazu!

Vergessen Sie nicht die Startkosten. Kleinkram summiert sich. Nicht selten kommt es vor, dass die Startkosten genauso hoch sind wie die eigentlichen Investitionen in Maschinen und Gegenstände - oder sogar noch weitaus höher. Zu Ihren Startkosten gehören beispielsweise:

  • Anmelde- und Genehmigungskosten
  • Handelsregister-/Handwerksrolleneintrag
  • Beratungskosten
  • Miete/Pacht: Kaution und Courtage
  • Eröffnungswerbung
  • Entwicklung eines Firmenlogos
  • Briefpapier/Visitenkarten
  • Fachliteratur
  • Kosten für Seminare zur Gründungsvorbereitung und Reisekosten

Als Handwerker oder Handelsunternehmer müssen Sie einen gewissen Waren- und Materialgrundbestand bei der Existenzgründung bereithalten. Ihren Lagerbestand müssen Sie bezahlen, bevor Sie erstmals für Kunden tätig werden und Ihre ersten Rechnungen schreiben.

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Tipp: Alle Unternehmer brauchen eine Reserve bis das Geschäft richtig läuft. Reserve-Faustregel: 3 bis 6 Monate sollten Handelsunternehmer und Handwerker ihren Lebensunterhalt und ihre Fixkosten daraus finanzieren können. Bei Dienstleistern kann sich dieser Zeitraum auf 2 bis 3 Jahre verlängern. Planen Sie diese Zeiten frühzeitig in Ihren Kapitalbedarf ein.

So stellen Sie die Investitionen zusammen

1. langfristige Investitionen

  • Grundstück/Gebäude
  • Bau- bzw. Umbaumaßnahmen
  • Maschinen
  • Büroausstattung
  • Geschäftswagen
  • Patente

2. mittel- und kurzfristige Investitionen

  • Waren- und Materiallager
  • Reserve

3. Betriebsmittel

4. Startkosten

  • Anmelde- und Genehmigungskosten
  • Handelsregister-/Handwerksrolleneintrag
  • Beratungskosten
  • Miete/Pacht: Kaution und Courtage
  • Eröffnungswerbung
  • Entwicklung eines Firmenlogos
  • Briefpapier/Visitenkarten
  • Fachliteratur
  • Kosten für Seminare zur Gründungsvorbereitung und Reisekosten

Anmerkung: Möglicherweise bietet sich für Ihr Unternehmen eine leicht veränderte Feingliederung an. Passen Sie den Plan Ihren Bedürfnissen an.

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