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So bleibt Ihr Unternehmen wirklich immer liquide!

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Liquidität
Urheber: bounlow-pic | Fotolia

Von Günter Stein,

Entdecken Sie hier, wie Sie ab sofort Ihre Liquidität so steuern, dass Sie Ihre Hausbank jederzeit in die kurzfristige Finanzierung einbeziehen können, wenn es einmal gar nicht anders geht.

Wozu überhaupt eine Liquiditätsplanung? Als „guter Kaufmann“ müssen Sie sicherstellen, dass Ihr Unternehmen oder Betrieb jederzeit über angemessene liquide Mittel verfügt. Das heißt nichts anderes als: Sie müssen Einnahmen und Ausgaben Ihres Betriebs koordinieren. Genau hierbei hilft Ihnen dann Ihre Liquiditätsplanung. Diese erfüllt insgesamt 3 zentrale Aufgaben:

  1. Schutz vor Insolvenz

  2. Schutz Ihrer eigenen Existenz

  3. Möglichkeit, Kredite zu bekommen

Wodurch die Liquidität Ihres Unternehmens beeinflusst wird Entscheidend für die Liquidität ist, wann und in welcher Höhe Ihrem Unternehmen Einnahmen zufließen oder Ausgaben abfließen.

Tipp: Bevor Sie mit der eigentlichen Liquiditätsplanung beginnen, verschaffen Sie sich zunächst einen Überblick über alle Einnahmen und Ausgaben, die im Laufe eines Jahres in Ihrem Unternehmen normalerweise anfallen.

Wichtige Einnahmen, die die Liquidität Ihres Unternehmens positiv beeinflussen:

  • Guthaben: Das sind beispielsweise Kassenbestände und Bankguthaben. Sie sind der Grundstock der Liquidität Ihres Betriebs.
  • Umsatz: Nur Umsätze, die sofort zu Einzahlungen führen, z. B. als Barzahlung, verbessern die Liquidität.
  • Kredite: Die Vereinbarung einer Kreditlinie erhöht die Liquidität. Die Kreditlinie sollte möglichst hoch sein, damit Ihr Unternehmen auch unvorhergesehene Forderungen begleichen kann. Langfristige Darlehen schonen Ihre Kreditlinie.
  • Sonstige Einzahlungen: Schießen Sie Geld in den Betrieb? Bekommen Sie einen Fremdkredit? Das zählt dazu. Aber auch Zinserlöse & Co. All das sorgt für einen Mittelzufluss.
  • Steuererstattungen

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Wichtige Ausgaben, die die Liquidität Ihres Unternehmens negativ beeinflussen:

  • Forderungen: Sie haben Waren per Rechnung verkauft? Bis diese bezahlt wird, haben Sie eine Forderung, aber noch kein Geld. Die Kosten im Betrieb aber laufen weiter. Das muss berücksichtigt werden.
  • Kosten, die zum Mittelabfluss führen: z. B. Mieten, Löhne und Gehälter, Werbekosten, Fahrzeugkosten, Zinsen für Kredite, Abgaben, Steuern oder für Material
  • Investitionen: z. B. Kauf von Maschinen und Fahrzeugen, Büroausstattung, Soft- und Hardware, plus Nebenkosten wie Versicherungen, Fracht, Verpackung, Gebühren etc.
  • Ihre Umsatzsteuerzahllast Verbindlichkeiten
  • Einkauf und Lager
  • Weitere Steuerzahlungen wie Gewerbesteuer, Nachzahlungen, auch Einkommensteuer und Privatentnahmen

So erstellen Sie eine Liquiditätsplanung


Stellen Sie sich aus Ihrer Buchhaltung (oder lassen Sie sich von Ihrem Steuerberater eine entsprechende Aufstellung geben) alle wichtigen Einzahlungen und Auszahlungen zusammen. Neben den Vorjahreswerten tragen Sie Ihre Planwerte für das laufende Jahr in die Liquiditätsplanung ein. So haben Sie die Möglichkeit, Ihre Planwerte auf Plausibilität zu überprüfen.

Langfristige Planung der Einnahmen und Ausgaben


Bei der Liquiditätsplanung sollten Sie sich zunächst Gedanken über die voraussichtliche Situation Ihres Unternehmens in den kommenden 3 bis 5 Jahren machen. Dafür genügt es, wenn Sie einige wichtige Eckdaten als Jahreswerte darstellen, z. B. Umsatz, Kosten oder Investitionen. So können Sie schnell sehen, ob es möglicherweise einen Engpass geben wird.

Kurzfristige Planung: Gehen Sie ins Detail


Der Schwerpunkt jeder Liquiditätsplanung liegt auf der Planung des laufenden bzw. kommenden Jahres. Die kurzfristigen Liquiditätsplanungen stellen Sie für jeden Monat auf. Wichtig:

  • Planen Sie so, dass die verfügbare Liquidität Ihres Unternehmens positiv ist.
  • Nutzen Sie die Kreditlinie Ihres Unternehmens höchstens zu 50 bis 60 % aus. So haben Sie ein ausreichendes Polster für unvorhergesehene Ausgaben.
  • Ist die Liquidität negativ, müssen Sie die Einnahmen erhöhen oder Ihre Auszahlungen reduzieren, sofern die Kreditlinien nicht ausreichen.
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Herausgeber: VNR Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG
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