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So erzielen Sie mit jedem Auftrag einen Gewinn (Teil 2): Alle Kosten ermitteln

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Von Astrid Engel,

Zu welchem Preis werden Sie Ihr Produkt oder Ihre Leistung anbieten? Orientieren Sie sich dazu nicht einfach an den Preisen Ihrer Wettbewerber, sondern ermitteln Sie Ihre Preise genau.

Zu welchem Preis werden Sie Ihr Produkt oder Ihre Leistung anbieten? Orientieren Sie sich dazu nicht einfach an den Preisen Ihrer Wettbewerber, sondern ermitteln Sie Ihre Preise genau.

Den ersten Schritt Ihrer Preis-Kalkulation haben Sie im Teil 1 kennen gelernt: die Berechnung der Personalkosten. Hier geht es weiter:


Schritt 2:  Sach- und Kapitalkosten ermitteln

Rechnen Sie dann alle betrieblichen Kosten zusammen, die bei Ihnen pro Jahr anfallen werden. Dazu gehören u. a. Anschaffungs- und Betriebskosten (Miete, Strom etc.) sowie Zinsen.

Darüber hinaus sollten Sie auch so genannte kalkulatorische Kosten berücksichtigen. Damit können Sie z. B. Geld für künftige Investitionen ansparen.

Beispiel: Malermeister Klecks möchte in 6 Jahren einen Geschäftswagen kaufen. Dafür möchte er 25.000 Euro ansparen. Den Betrag verteilt er auf die 6 Jahre bis zum Kauf und kommt somit auf kalkulatorische Kosten von 4.167 Euro pro Jahr.


Schritt 3: Produktive Arbeitsstunden ermitteln

Die ermittelten Personal- sowie Sach- und Kapitalkosten legen Sie auf die jährlichen Arbeitsstunden um. Dazu müssen Sie zunächst wissen, wie viele Stunden Sie und Ihre Mitarbeiter tatsächlich pro Jahr leisten können.

Arbeitstage je Mitarbeiter pro Jahr:

  • Tage pro Kalender Jahr (365)
  • Samstage/Sonntage (104)
  • Feiertage (10)
  • Urlaubstage (30)
  • Krankheitstage (4)
  • Fortbildung (2)

Summe: Anzahl der Arbeitstage (215)

An diesen Tagen arbeiten Sie durchschnittlich 8 Stunden. Doch nicht jede Arbeitsstunde wird Ihnen bezahlt. Sie müssen u. a. Arbeitszeit für Büroarbeit berücksichtigen, z. B. wenn Sie Angebote erstellen oder Rechnungen schreiben. Die produktive Arbeitszeit macht meist nur 80 % oder weniger aus.

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Schritt 4: Stundensatz ermitteln

Wenn Sie jetzt Ihre Kosten durch die produktiven Stunden teilen, erhalten Sie die Kosten, die bei Ihnen für eine Arbeitsstunde anfallen (Nettokosten pro Stunde). Dazu rechen Sie noch

  • einen Gewinnzuschlag (dessen Höhe Sie selbst festlegen) und
  • die Mehrwertsteuer.

So erhalten Sie den Brutto-Stundensatz, den Sie Ihrem Kunden in Rechnung stellen.


Schritt 5: Kosten des Auftrags ermitteln

Den errechneten Brutto-Stundensatz multiplizieren Sie

  • wenn Sie eine Abrechnung über geleistete Stunden erstellen, mit der Stundenzahl, die Sie für den Kunden tätig waren.
  • wenn Sie ein Angebot erstellen, mit den Stunden, die Sie und Ihre Mitarbeiter voraussichtlich benötigen.

Dazu rechnen Sie noch evtl. weitere Kosten, z. B. für Material oder Anfahrt. Das Ergebnis sind die Gesamtkosten, die Sie Ihrem Auftraggeber in Rechnung stellen.

Jetzt wissen Sie, welche Preise Sie verlangen müssen, damit Ihre Kosten vollständig gedeckt sind und Sie darüber hinaus Gewinne erwirtschaften.

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