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Warum Ihr Partner Ihren Businessplan gut kennen sollte

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Urheber: DDRockstar | Fotolia

Von Astrid Engel,

Lieber Existenzgründer, was sagt Ihr Partner eigentlich zu Ihrem Businessplan? Nichts, denn er kennt sich in Ihrem Business ja ohnehin nicht aus?

Dann könnte es sein, dass Sie geradewegs auf ein Problem zusteuern, das Ihr Gründungsvorhaben mindestens ebenso massiv gefährden kann, wie eine falsche Finanzierung oder eine zu optimistisch eingeschätzte Nachfrage.

Dieses oft unterschätzte Problem ist Ihre Familie. Und zwar deshalb:

Selbständige arbeiten in den ersten Jahren im Durchschnitt weit mehr als 60 Stunden pro Woche. Ohne Abstimmung mit der Familie geht das nicht. Ihre Familie muss sich in der Anfangszeit den betrieblichen Belangen unterordnen.

Gleichzeitig muss sie für Sie aber auch "die seelische Hängematte" sein. Ohne das "Ausweinen" am Abend beim Partner ist so manche Existenzgründung nicht durchzuhalten. Viele scheitern, weil der Ehepartner plötzlich nicht mehr hinter der Selbständigkeit steht. Die Gründe für solche Streitereien in der Familie:

  • Das Geschäft entwickelt sich für den Partner nicht schnell genug.
  • Der Unternehmer hat zu wenig Zeit für die Familie.
  • Die Kinder müssen zu lange auf Vater und/oder Mutter verzichten.

Kommen dann auch noch unternehmerische Probleme dazu, kann der Druck, der in einer solchen Konstellation entstehen kann, schnell zum Crash führen.

Das existenzbedrohende Potential, das aus der Familie heraus erwachsen kann, ist - da qualitativer Natur - unvorhersehbar und nicht einschätzbar. Es entwickelt sich mit einer solch plötzlichen Dynamik, dass der Unternehmer von heute auf morgen scheitern kann.

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Was Sie tun können: Beziehen Sie Ihren Partner ein

Dazu einige Tipps:

1. Erwarten Sie nicht, dass Ihr Partner jeden Ihrer Gedanken versteht. Ist er zum Beispiel Angestellter, lebt er in einer ganz anderen (Berufs-)Welt als Sie. Lassen Sie ihm Zeit, in die neue Situation hineinzuwachsen.

2. Treffen Sie keine wichtige Entscheidung ohne die 100%ige Unterstützung Ihres Partners. Lassen Sie sich eventuell schriftlich zusichern, dass die Selbständigkeit eine gemeinsame Sache ist, die gemeinsam durchgezogen wird. Gehen Sie auf Einwendungen und Hinweise Ihres Partners immer ein.

3. Binden Sie auch Ihre Kinder, wenn sie ein bestimmtes Alter erreicht haben, mit in das Geschäftsleben ein. Vor allem im Hinblick darauf, dass sie für eine gewisse Zeit auf mindestens 1 Elternteil stärker verzichten müssen.

4. Besuchen Sie gemeinsam mit Ihrem Partner Fortbildungsseminare, integrieren Sie ihn bei Gesprächen mit den Beratern des Unternehmens.

Am besten, Sie bitten Ihren Partner gleich heute um seine Meinung zu Ihrem Businessplan-Entwurf.

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