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Was Sie als Gründer über die Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR) wissen müssen

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Von Astrid Engel,

Wenn Sie mit einem oder mehreren Partnern eine Gesellschaft gründen möchten, geht dies am einfachsten in Form einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR). Voraussetzung für die Gründung einer GbR ist nur, dass sich mehrere Partner zu einem gemeinsamen Zweck zusammentun.

Wenn Sie mit einem oder mehreren Partnern eine Gesellschaft gründen möchten, geht dies am einfachsten in Form einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR).

Voraussetzung für die Gründung einer GbR ist nur, dass sich mehrere Partner zu einem gemeinsamen Zweck zusammentun. Und so lange für eine solche "Zweckgemeinschaft" keine andere Rechtsform, zum Beispiel durch Eintrag in das Handelsregister, begründet wird, handelt es sich um eine GbR.


Schließen Sie immer einen schriftlichen GbR-Vertrag

Ein schriftlicher Gesellschaftsvertrag ist bei einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts nicht zwingend notwendig.

Trotzdem sollten Sie bei Gründung einer GbR auf keinen Fall auf einen schriftlichen Gesellschaftervertrag verzichten. Dadurch beugen Sie Streitereien vor. Regeln Sie in diesem Vertrag vor allem folgende Punkte:

  • Zweck der Gesellschaft
  • Geschäftsführung/Vertretung
  • Einlagenhöhe
  • Gewinn- und Verlustverteilung
  • Verfahren bei Ausscheiden/Tod eines Gesellschafters
  • Auflösung


Definition der GbR (§ 705 BGB)

"Durch den Gesellschaftsvertrag verpflichten sich die Gesellschafter gegenseitig, die Erreichung eines gemeinsamen Zweckes in der durch den Vertrag bestimmten Weise zu fördern, insbesondere die vereinbarten Beiträge zu leisten."

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Beachten Sie: Überschreitet eine gewerblich tätige GbR einen Jahresumsatz von 250.000 Euro, wird aus der bis dahin kleingewerblichen GbR automatisch eine OHG, die dann ins Handelsregister eingetragen werden muss.


Was gilt für Freiberufler in einer GbR?

Dies gilt allerdings nicht für freiberuflich tätige Gesellschaften bürgerlichen Rechts. So ist es auch nicht verwunderlich, dass viele Anwaltssozietäten oder Gemeinschaftspraxen in der Rechtsform einer GbR geführt werden. Aber auch hier müssen Sie aufpassen. Wird nur einer der Gesellschafter gewerblich tätig, kann die Gesellschaft nicht mehr als GbR fortgeführt werden.

Ist eine Kapitalgesellschaft an einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR) beteiligt, ist diese GbR immer gewerbesteuerpflichtig. Dies stellten die Richter des Bundesfinanzhofs (BFH) fest. An eine Rechtsanwaltssozietät, die in der Rechtsform einer GbR geführt wurde, war neben freiberuflich tätigen Anwälten auch eine GmbH beteiligt (Bundesfinanzhof, Az.: IV B 192/03, Urteil vom 3.12.2003).


Vor- und Nachteile der GbR

+ Schnelle und kostengünstige Gründung
+ Keine Registerpflicht
+ Kein Stammkapital vorgeschrieben

- Keine Haftungsbeschränkung – Gesellschafter haften jeweils mit dem Privatvermögen
- Nur für Kleingewerbe möglich (Umsatzgrenze 250.000 Euro)
- Beschlüsse müssen grundsätzlich einstimmig gefasst werden

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