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Handelskalkulation - einfach erklärt

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Von Iris Schuler,

Die Kalkulation ist in jedem Unternehmen ein wichtiges Element, um Kosten und Ertrag für ein Produkt zu überwachen und zu planen. Würden Sie auf die Kalkulation verzichten, wüssten Sie nicht, ob die Herstellung eines Produktes überhaupt rentabel, also kostendeckend ist. Wie Sie die Kalkulation für einen Verkaufspreis vornehmen, erklärt Ihnen dieser Beitrag.

Letztendlich ist es der Bruttoverkaufspreis, zu dem Sie Ihr Produkt verkaufen. Zwischen dem Einkaufspreis und dem Bruttoverkaufspreis gibt es in Ihrer Kalkulation eine Reihe anderer Preise, die Sie ebenfalls kennen sollten:

  • Der Zieleinkaufspreis ist der Einkaufspreis abzüglich des Lieferantenrabatts.
  • Vom Bareinkaufspreis spricht man, wenn Sie vom Zieleinkaufspreis Liefererskonto und Einkaufskosten abziehen.
  • Rechnen Sie zum Bareinkaufspreis die Bezugskosten, wie Lieferungskosten und Verpackung hinzu, erhalten Sie den Einstandspreis.
  • Addieren Sie zum Einstandspreis den Handlungskostenzuschlag, ergibt sich der Selbstkostenpreis.
  • Selbstkostenpreis zuzüglich Gewinn wird zum Barverkaufspreis.
  • Zum Barverkaufspreis addieren Sie Kundenskonto und Provisionen, um den Zielverkaufspreis zu errechnen.
  • Auf den Zielverkaufspreis schlagen Sie den Kundenrabatt auf, um zum Nettoverkaufspreis zu gelangen.
  • Rechnen Sie zum Nettoverkaufspreis die Mehrwertsteuer - Sie erhalten den Bruttoverkaufspreis.

Vorwärtskalkulation und Rückwärtskalkulation

In der Kalkulation gibt es zwei Kalkulationsarten: die Vorwärtskalkulation und die Rückwärtskalkulation. Im kaufmännischen Rechnen ist die Vorwärtskalkulation ein wichtiges Element, denn damit wird ausgehend vom Einkaufspreis der Preis kalkuliert, zu dem ein Produkt verkauft werden soll.

Verwenden Sie diese Art der Kalkulation immer dann, wenn der Preis der zur Herstellung des Produkts benötigten Bauteile vom Markt vorgegeben wird. Möchten Sie beispielsweise ein Produkt für 100 Euro einkaufen, müssen Sie das in der Kalkulation Ihres Abgabepreises berücksichtigen.

Neben der Vorwärtskalkulation gibt es noch die Rückwärtskalkulation. Diese Art der Kalkulation wenden Sie an, wenn die Verkaufspreise bereits vorliegen und Sie mit der Kalkulation ermitteln wollen, wie hoch die Herstellungskosten dafür sein dürfen, damit sich die Produktion überhaupt noch lohnt.

Die Rückwärtskalkulation verwenden Sie also immer dann, wenn der Markt den Verkaufspreis eines Produkts vorgibt. Möchten Sie beispielsweise ein Produkt für maximal 200,- Euro verkaufen, weil Ihr Konkurrent es ebenfalls für 200,- Euro anbietet, nutzen Sie die Rückwärtskalkulation, um zu errechnen, ob beim Verkaufspreis von 200,- Euro sich die Kosten decken und ein Gewinn für Sie drin ist.

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