Bestimmungen zum Zoll und Außenhandel für mittelständische Unternehmen immer stärker im Fokus

Exportorientierte Strategien nehmen in Unternehmen aller Größenklassen einen immer höheren Stellenwert ein. Denn die Globalisierung macht auch vor dem deutschen Mittelstand nicht Halt.

Weltweit sind die Märkte in Bewegung – Exporte nach Russland, China oder in die osteuropäischen Länder werden für immer mehr Unternehmen, unabhängig von ihrer Branche und Historie, von elementarer Bedeutung. Doch so schnell sich Märkte öffnen, so schnell und umfassend können sich auch die einzuhaltenden Formalien und Dokumentationen ändern, um rechtssicher zu handeln. So gibt es neben den konjunkturellen Entwicklungen eine Reihe von Bestimmungen rund um den Zoll und Außenhandel, die Sie zwingend einhalten müssen, wenn Sie exportieren. Kleine Unachtsamkeiten können hier schwerwiegende und teure Folgen haben.

Wann Bestimmungen zum Zoll und Außenhandel für Ihr Unternehmen relevant werden

Sobald Sie Waren aus Deutschland in ein Nicht-EU-Land ausführen, sind Sie verpflichtet möglicherweise anfallende Zölle zu entrichten und die zollrechtlichen Bestimmungen zu beachten. Dabei hat sich in der Praxis als besonders herausfordernd gezeigt, dass sich die Ein- und Ausfuhrverfahren je nach Außenwirtschaftsrecht sehr stark voneinander unterscheiden können. Schließlich unterliegen diese komplexen Bestimmungen nicht nur den ständigen Änderungen der inländischen Rechtsvorschriften, sondern auch der Länder, in die jeweils exportiert wird.

Abschreckende Wirkung der Bestimmungen zu Zoll und Außenhandel und die Erleichterungen

Viele Unternehmen lassen sich von den umfangreichen Regelungen zu Zoll und Außenhandel in ihren wirtschaftlichen Bestrebungen einschränken. Auch wenn dieses Verhalten absolut verständlich und nachvollziehbar ist, kann es doch existenzbedrohende Auswirkungen annehmen. Nämlich dann, wenn sich die inländische Nachfrage oder die inländischen Bestimmungen mit negativen Konsequenzen auf den Absatz verändern.

Ein Schritt, um Unternehmen die Abwicklung des grenzüberschreitenden Warenverkehrs zu erleichtern, ist das IT-Verfahren ATLAS (Automatisiertes Tarif- und Lokales Zollabwicklungssystem). Mit dem eine nahezu automatisierte Abfertigung und Kontrolle des grenzüberschreitenden Warenverkehrs gewährleistet wird. Mit Vorteil für die Unternehmen, die diese Software einsetzen, dass die Abwicklung beschleunigt und vereinfacht wird. So müssen z. B. Rechnungen oder Präferenznachweisen im Zeitpunkt der Abfertigung nicht mehr vorgelegt werden. Des Weiteren entfällt der komplette (Zeit-) Aufwand, die Zollstelle aufzusuchen, da die Zollanmeldung elektronisch übermittelt werden können.

Nur eine – wenn auch wichtige und erfolgreiche – Neuerung der letzten Jahre, die es auch mittelständischen Unternehmen möglich macht, die Bestimmungen von Zoll und Außenhandel zu bewerkstelligen.

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