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Verzugszinsen fordern: Wie Sie säumige Kunden zum Zahlen bringen

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Von Astrid Engel,

Das kennen leider viele Selbstständige: Kunden, die eine Lieferung oder Ware in Auftrag geben und die Rechnung dafür ganz bewusst nicht bezahlen. Sie spekulieren darauf, die Rechnung am Ende sowieso nicht begleichen zu müssen. Das stellen Sie schnell fest, wenn Sie einen Kunden per Brief oder Anruf an Ihre offenen Forderungen erinnern, er aber trotzdem nicht zahlt.Handeln Sie dann konsequent und mahnen Sie den Kunden schriftlich. Machen Sie deutlich, dass Sie es ernst meinen und Verzugszinsen fordern, falls er weiterhin nicht zahlt. Denn mit einer Mahnung setzen Sie den Schuldner in Verzug (§ 286 Abs. 1 BGB).

Das kennen leider viele Selbstständige: Kunden, die eine Lieferung oder Ware in Auftrag geben und die Rechnung dafür ganz bewusst nicht bezahlen. Sie spekulieren darauf, die Rechnung am Ende sowieso nicht begleichen zu müssen. Das stellen Sie schnell fest, wenn Sie einen Kunden per Brief oder Anruf an Ihre offenen Forderungen erinnern, er aber trotzdem nicht zahlt.
Handeln Sie dann konsequent und mahnen Sie den Kunden schriftlich. Machen Sie deutlich, dass Sie es ernst meinen und Verzugszinsen fordern, falls er weiterhin nicht zahlt. Denn mit einer Mahnung setzen Sie den Schuldner in Verzug (§ 286 Abs. 1 BGB).

Verzugszinsen fordern auf Grundlage des Basiszinssatzes

Von hartnäckigen Schuldnern können Sie Verzugszinsen fordern. Grundlage dafür ist der so genannte Basiszinssatz. Der wird zweimal im Jahr - jeweils zum 1. Januar und zum 1. Juli - neu von der Bundesbank festgelegt. Seit dem 1. Juli 2008 beträgt er 3,19 % pro Jahr (vorher 3,32%).

So berechnen Sie, in welcher Höhe Sie Verzugszinsen fordern können: Schlagen Sie auf den Basiszinssatz

  • gegenüber Unternehmen 8 Prozentpunkte (= 11,19 % p. a.) und
  • gegenüber Verbrauchern 5 Prozentpunkte (= 8,19 % p. a.) auf.


Beispiel: Ein Unternehmen kauft bei Ihnen Waren im Wert von 1.000 €. Kommt das Unternehmen in Zahlungsverzug, können Sie pro Tag 0,031 % Verzugszinsen fordern (11,19 % / 366 Tage, wegen des Schaltjahres). Bei einem Verzugszeitraum von 100 Tagen hat das eine Zinsforderung von 31 € zur Folge. Zusätzlich lassen Sie sich weitere Kosten für Porto etc. erstatten.
Tipp: Im Internet können Sie ganz einfach unter www.basiszins.de. ermitteln, in welcher Höhe Sie Verzugszinsen fordern können.

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Musterschreiben: Mahngebühren und Verzugszinsen fordern

Letzte Mahnung
Meine Rechnung vom: 3.7.2008; Rechnungsnummer: 158/08
Sehr geehrter Herr Schuldner,
zu meinem Bedauern muss ich feststellen, dass Sie die oben genannte Rechnung über 1.000 € trotz meiner Zahlungserinnerung vom 21.07.2008 und einer Mahnung vom 19.08.2008 bis heute nicht bezahlt haben.
Ich fordere Sie deshalb ein letztes Mal auf, diesen Betrag umgehend zu überweisen.
Dazu verlange ich
- Verzugszinsen in Höhe von 9,30 €, ab 20.08.2008, sowie
- eine Mahngebühr in Höhe von 5 € für Portokosten und andere Aufwendungen.
Sollte der Gesamtbetrag von 1.014,30 € nicht bis zum 13.10.2008 auf dem Konto
(Ihre Bankverbindung) eingegangen sein, sehe ich mich gezwungen, ein gerichtliches Mahnverfahren zu beantragen.
Ein bereits ausgefülltes Formular für Ihre Überweisung habe ich zu Ihrer Arbeitserleichterung beigefügt.

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