Gratis-Download

Dieser Gratis-Download erläutert die Rechnungspflichtangaben, damit Sie bei der Eingangskontrolle nichts übersehen. Aber auch bei der Erstellung...

Jetzt downloaden

Was Sie vor jeder Mahnung prüfen sollten

0 Beurteilungen

Von Astrid Engel,

Das Anmahnen von Rechnungen erfordert viel Fingerspitzengefühl, wenn Sie den Kunden nicht verlieren wollen. Dennoch sind Mahnungen vielfach unverzichtbar, wobei ganz generell der Grundsatz gilt: „Der Ton macht die Musik.“

Das Anmahnen von Rechnungen erfordert viel Fingerspitzengefühl, wenn Sie den Kunden nicht verlieren wollen. Dennoch sind Mahnungen vielfach unverzichtbar, wobei ganz generell der Grundsatz gilt: „Der Ton macht die Musik.“

Vor der Mahnung prüfen: Hat der Kunde inzwischen doch gezahlt?

Was ist peinlicher als eine Mahnung für eine längst bezahlte Rechnung? Zu einem funktionierenden Mahnwesen zählt in erster Linie die planmäßige Wiedervorlage: Entweder manuell oder aber per EDV-Programm sollten Sie in regelmäßigem Turnus die offenen Posten abfragen. Mahnungen sollten nur dann erfolgen, wenn zweifelsfrei feststeht, daß der Kunde noch nicht bezahlt hat. Prüfen Sie also vor jeder Mahnung alle Konten, die Kasse sowie den Scheckund Wechselbestand.

Vor der Mahnung prüfen: Lohnt sich die Mahnung überhaupt?

Vor einer Mahnung sollten Sie schließlich einen Blick auf den Betrag werfen: Ein Bauträger, der eine Immobilie einem privaten Kunden übergibt und eine Forderung von mehreren hunderttausend Mark stellt, wird sich kaum auf eine längere Zahlungsfrist einlassen, hingegen wird ein Briefmarkenversand eine Rechnung über 12,40 € kaum schon innerhalb von zwei Wochen anmahnen.

Vor der Mahnung prüfen: Hat der Kunde Gründe, das Geld zurückzuhalten?

Prüfen Sie schließlich auch, ob der Kunde möglicherweise berechtigte Gründe hat, die Zahlung zurückzuhalten. Für kein Unternehmen macht es sich gut, wenn es beispielsweise eine neue Kücheneinrichtung unvollständig liefert dafür aber bereits nach 14 Tagen mahnt. Zurückstellen sollten Sie Mahnungen schließlich auch bei Forderungen, die der Kunde selbst erst einziehen muß, beispielsweise bei Versicherungsleistungen.

Wenn die Mahnung unausweichlich wird

Bei allen berechtigten offenen Posten sollten Sie vor der Mahnung prüfen, ob der Kunde lediglich vergesslich ist, ob er zahlungsunwillig oder zahlungsunfähig ist. Jede dieser drei Varianten erfordert ein unterschiedliches Vorgehen, das zudem an die Mentalität und die Qualität des Kunden angepasst sein muss.

Bei vergesslichen Kunden genügt vielfach ein Telefonanruf, damit die Sache aus der Welt geschafft wird. Oftmals ist die Rechnung lediglich in der täglichen Papierflut untergegangen, möglicherweise wurde sie – die Post ist nicht unfehlbar - gar nicht zugestellt.

Tipp: Fallen Sie nicht gleich mit der Tür ins Haus. Sprechen Sie den „vergesslichen Kunden“ zunächst auf andere, möglicherweise belanglose Dinge an und erwähnen Sie den offenen Rechnungsbetrag eher beiläufig. Damit laufen Sie kaum Gefahr, dass der Kunde verärgert wird und beim nächsten Mal die Konkurrenz bevorzugt.

Steuern und Bilanzierung aktuell

Egal ob es um korrekte und günstige Abrechnung Ihrer Reisekosten, die Abschreibung und Besteuerung Ihres Firmen-Pkws, die richtige Vorgehensweise beim Führen eines Fahrtenbuchs oder anderer betrieblich genutzter Wirtschaftsgüter geht. Jetzt bekommen Sie die aktuellsten und wichtigsten Tipps frei Haus.

Datenschutz

Anzeige

Gratis Downloads
13 Beurteilungen
17 Beurteilungen
1 Beurteilung
Produktempfehlungen

Die besten Steuer-Spar-Möglichkeiten zum Wohle Ihres Unternehmens

Die neuesten Urteile der Arbeits-, Finanz- und Sozialgerichte

Betriebsprüfungssichere Empfehlungen, mit denen Sie jederzeit das meiste für sich herausholen

Wahren Sie Ihre Rechte bei der wichtigsten Steuer des Finanzministers

Aktuelle Änderungen und entscheidende Handlungsempfehlungen für Ihre Rechtssicherheit im Export

Handlungssicherheit für den Entscheider im Export