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Wenn Kunden nicht zahlen: Das gerichtliche Mahnverfahren

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Von Astrid Engel,

Wenn ein Kunde auch nach Erinnerungen und Mahnungen seine Schulden nicht bezahlt, wird er es freiwillig in der Regel kaum noch tun. Sie müssen sich damit aber keineswegs abfinden. Für solche hartnäckigen Fälle sieht der Gesetzgeber nämlich das gerichtliche Mahnverfahren vor. Sie erhalten damit einen Vollstreckungsbescheid. Mit dem kann ein Gerichtsvollzieher bei Ihrem Schuldner pfänden.

Wenn ein Kunde auch nach Erinnerungen und Mahnungen seine Schulden nicht bezahlt, wird er es freiwillig in der Regel kaum noch tun. Sie müssen sich damit aber keineswegs abfinden. Für solche hartnäckigen Fälle sieht der Gesetzgeber nämlich das gerichtliche Mahnverfahren vor. Sie erhalten damit einen Vollstreckungsbescheid. Mit dem kann ein Gerichtsvollzieher bei Ihrem Schuldner pfänden.
Tipp: Oft genügt schon die Drohung mit einem gerichtlichen Mahnverfahren, um einen Schuldner doch noch zum Zahlen zu bewegen. Weisen Sie also spätestens in Ihrer 2. Mahnung auf das gerichtliche Mahnverfahren hin:
"Sollten Sie bis zum ... die Rechnung nicht beglichen haben, werde ich das gerichtliche Mahnverfahren gegen Sie einleiten."

So leiten Sie das gerichtliche Mahnverfahren ein

Das gerichtliche Mahnverfahren können Sie selbst beantragen. Sie sollten aber sicher sein, dass Ihre Forderung auch zu Recht besteht. Den gerichtlichen Mahnbescheid müssen Sie mit einem amtlichen Formular beantragen. Achtung: Jedes Bundesland hat ein eigenes Formular. Nur das wird dort anerkannt! Das Formular bekommen Sie im Schreibwarenhandel. Darauf tragen Sie Ihre Forderungen ein und reichen es beim zuständigen Amtsgericht ein.
Tipp: Beim Ausfüllen des Mahnantrags hilft www.letzte-mahnung.de. Die Angaben werden Schritt für Schritt abgefragt und das zuständige Gericht wird automatisch ermittelt. Ihre Eingaben drucken Sie in das amtliche Formular.

So läuft das gerichtliche Mahnverfahren ab

Das Gericht stellt dem Schuldner einen Mahnbescheid zu. Innerhalb von 2 Wochen kann er darauf reagieren:

  • Er begleicht seine Schulden bei Ihnen. Dann ist der Fall für Sie erledigt.
  • Er widerspricht der Forderung. Dann müssen Sie Ihre Forderungen einklagen.


Zweifelt ein Kunde die Rechtmäßigkeit Ihrer Forderung an, behauptet er beispielsweise, er habe die Rechnung längst bezahlt, sollten Sie die Sache direkt einem Anwalt übergeben. Denn der Kunde wird dann Widerspruch gegen das gerichtliche Mahnverfahren einlegen. In der Regel endet die Auseinandersetzung dann vor Gericht. Mithilfe eines Anwalts können Sie Ihre Forderungen möglicherweise auch anders durchsetzen.

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Reagiert der Schuldner überhaupt nicht, können Sie im nächsten Schritt einen Vollstreckungsbescheid beantragen. Auch dagegen kann er innerhalb von 2 Wochen Widerspruch einlegen. Ihnen bliebe wiederum die Klage. Reagiert er nicht, lassen Sie Ihre Forderung vom Gerichtsvollzieher vollstrecken.
Der Gerichtsvollzieher darf nicht nur Gegenstände, sondern auch Teile des Einkommens eines Schuldners pfänden - allerdings nur bis zu bestimmten Grenzen. Schuldnern müssen diese Beträge vom Monatsverdienst bleiben (§ 850 ZPO):

  •    989,99 € (Alleinstehende)
  • 1.359,99 € (Unterhalt für 1 Angehörigen)
  • 1.569,99 € (2 Angehörige)
  • 1.769,99 € (3 Angehörige)
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