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Wie hoch sind die Kosten für ein gerichtliches Mahnverfahren?

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Von Astrid Engel,

Ein Kunde bezahlt Ihre Rechnungen beharrlich nicht? Dann brauchen Sie kein "normales" Gerichtsverfahren anzustrengen. Aufwand und Kosten sparen Sie, indem Sie über ein gerichtliches Mahnverfahren einen vollstreckbaren Titel gegen den Schuldner erlangen.

Ein Kunde bezahlt Ihre Rechnungen beharrlich nicht? Dann brauchen Sie kein "normales" Gerichtsverfahren anzustrengen. Aufwand und Kosten sparen Sie, indem Sie über ein gerichtliches Mahnverfahren einen vollstreckbaren Titel gegen den Schuldner erlangen.


So funktioniert ein gerichtliches Mahnverfahren

Sie oder Ihr Anwalt reichen Ihre Forderung auf einem Formular bei Gericht ein. Die dabei entstehenden Kosten fordern Sie von dem Schuldner gleich mit zurück. Das Gericht stellt dem Schuldner dann einen Mahnbescheid zu.

Widerspricht der Schuldner dem Mahnbescheid, müssen Sie sich entscheiden: Wollen Sie in der Sache vor Gericht ziehen oder lassen Sie Ihre Forderung fallen? Widerspricht er innerhalb einer Frist von 2 Wochen nicht, beantragen Sie einen Vollstreckungsbescheid.

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Bekommt der Schuldner den Vollstreckungsbescheid zugestellt, wird er entweder zahlen - oder wiederum binnen 2 Wochen Einspruch einlegen.

Tut er beides nicht, bekommen Sie einen rechtskräftigen Titel in die Hand: Sie können einen Gerichtsvollzieher mit dem Eintreiben Ihrer Forderung beim Schuldner beauftragen - und das 30 Jahre lang.


Transparente Kosten

Die Kosten für ein gerichtliches Mahnverfahren (= Mahn- und ggf. Vollstreckungsbescheid; die Vollstreckung selbst kostet extra) richten sich nach der Höhe der Hauptforderung (= Streitwert), also Ihres Rechnungsbetrags ohne Verzugszinsen und Mahngebühren.

Die Gerichtsgebühr wird in jedem Fall fällig - unabhängig davon, ob der Mahnbescheid zugestellt werden konnte und ob Sie einen Vollstreckungsbescheid beantragen oder nicht. Sie bekommen die Kosten aber vom Gegner erstattet, wenn Sie sie in Ihren Antrag mit aufnehmen, der Gegner sich beugen muss - und dann überhaupt zahlen kann.

Beispiel: Mit diesen Kosten für ein gerichtliches Mahnverfahren müssen Sie rechnen:

  • 23 Euro bei einem Streitwert bis zu 900 Euro (Mindestgebühr)
  • 32,50 Euro bei einem Streitwert von 1.500 Euro
  • 60,50 Euro bei einem Streitwert von 5.000 Euro
  • 98 Euro bei einem Streitwert von 10.000 Euro
  • 170 Euro bei einem Streitwert von 30.000 Euro

Internet-Tipp: Die vollständige Kostentabelle finden Sie hier: www.online-mahnantrag.de > Hilfe > Gerichtskostentabelle

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