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5 Gewinnkiller, die den Erfolg Ihres Online-Shops gefährden

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Liebe Leserin, lieber Leser,

jeder, der im Internet professionell Waren verkauft, weiß: Umsatz machen bei eBay und im eigenen Online-Shop ist schon eine echte Herausforderung. Doch Gewinne einfahren ist noch mal ein gutes Stück schwieriger. So mancher Powerseller, der zwar traumhafte Umsätze macht, dann aber mangels Gewinn das Handtuch werfen musste, kann ein Lied davon singen.

 

Sie haben günstige Preise ausgehandelt, zuverlässige Lieferanten gefunden und dennoch bleibt am Ende des Monats weniger übrig als erwartet? Daran könnten die folgenden 5 "Gewinnkiller" schuld sein:

Gewinnkiller 1: Kostenkontrolle vernachlässigen
Eine alte Binsenweisheit besagt, dass der Gewinn im Einkauf liegt.  Das ist sicher richtig.

Doch billig ist nicht unbedingt günstig. Viele Gewerbetreibende, die aus Fernost importieren, sehen nur den niedrigen Einkaufspreis und vergessen darüber Zusatzkosten wie Zölle oder Transportkosten sowie die Kosten, die anfallen, wenn Produkte fehlerhaft sind und zurückgesendet werden müssen.

Praxistipp: Informieren Sie sich unbedingt vorab darüber, welche Kosten im Detail auf Sie zukommen – Informationen zu Zöllen & Co. finden Sie beispielsweise auf den Seiten von Germany Trade & Invest, der Gesellschaft der Bundesrepublik Deutschland für Außenwirtschaft und Standortmarketing.

Gewinnkiller 2: Erfolg von Werbemaßnahmen nicht kontinuierlich auf den Prüfstand stellen
Ein Werbebanner hier, eine Anzeige dort. Sicher: Sie sollten ständig neue Methoden der Kundengewinnung testen. Doch um hier kein Geld zu verschwenden, empfiehlt es sich, regelmäßig eine Bestandsaufnahme vorzunehmen und zu prüfen, welche Maßnahmen Ihnen welchen konkreten Erfolg gebracht haben.

Praxistipp: Nehmen Sie sich mindestens einen Tag pro Monat Zeit, Ihre Werbeanstrengungen unter die Lupe zu nehmen und daraus eine Strategie abzuleiten.

Welche Banner haben Ihnen viel eingebracht? Mit welcher eBay-Zusatzoption konnten Sie Ihre Verkäufe steigern? Hat Ihnen der Eintrag in das Branchenbuch xyz bisher einen einzigen neuen Kunden oder auch nur 1 Euro Umsatz gebracht?

Wenn Sie konsequent die Erfolge nachhalten und Werbemittel, die nichts bringen, sondern nur Geld kosten, kappen, perfektionieren Sie peu à peu Ihre Werbestrategie - und können so in Maßnahmen investieren, die wirklich etwas bringen.

Gewinnfresser 3: Alles selbst machen wollen
Ja, Sie haben richtig gehört, es kann Ihren Gewinn negativ beeinträchtigen, wenn Sie alles selbst erledigen wollen. Denn auch Ihr Tag hat nur 24 Stunden – und die sollten Sie so Gewinn bringend wie möglich nutzen. Das heißt: für die wichtigen Aufgaben wie die Akquise neuer Einkaufsquellen, Kundengewinnung und Marketing.

Praxistipp: Rechnen Sie durch, wie viel Sie auf diese Weise Ihrem Unternehmen einbringen – und schauen Sie dann kritisch, ob Sie sich wirklich selbst an den Packtisch stellen und Adressaufkleber aufbringen sollten.

Gewinnfresser 4: Kundenbindung vernachlässigen
Laufkunden zu Stammkunden zu machen – dies ist eine der wichtigsten Aufgaben, die Sie als Online-Händler haben. Warum das Ihren Gewinn beeinflusst? Neukundenakquise ist teuer - wer es schafft, den eigenen Kundenstamm zu pflegen und zu erhalten, ist klar im Vorteil. In Sachen Kundenbindung steht Ihnen ein umfangreiches Instrumentarium zur Verfügung - hier eine Auswahl:

  • Legen Sie jeder Bestellung einen Angebotsflyer oder Katalog bei.
  • Halten Sie mit Ihren Kunden Kontakt per E-Mail-Newsletter. Achtung: In Deutschland gelten sehr strenge rechtliche Vorgaben zum Newsletterversand. Informationen finden Sie beispielsweise auf den Seiten des E-Mail-Experten Torsten Schwarz unter absolit.de.
  • Bieten Sie ihnen immer wieder mal etwas Neues, was zu ihrem Interessenprofil passt.
  • Nehmen Sie Kundenbeschwerden ernst – und reagieren Sie darauf. Aktives Beschwerdemanagement ist kostenlose Unternehmensberatung. Verzichten Sie nicht auf die wertvollen Hinweise, die Ihnen Ihre Kunden geben.

Gewinnfresser 5: Erst kaufen, dann planen
Eine Falle, in die viele Händler tappen: Sie sehen ein günstiges Angebot und schlagen zu. Kaufen palettenweise Ware, ohne vorher ihre "Hausaufgaben" gemacht zu haben. Doch das böse Erwachen folgt oft auf den Fuß: Die eingekauften Produkte verkaufen sich trotz Schnäppchenpreisen nicht und liegen wie Blei in den Regalen. Die Folge: Sie haben totes Kapital in ihrem Lager.

Praxistipp: Lassen Sie sich nicht von noch so günstig erscheinenden Angeboten locken ohne vorher den Markt genau zu analysieren. Finden Sie heraus, welche Preise sich mit diesen Produkten erzielen lassen. Rechnen Sie dann, ob sich nach Abzug Ihrer Kosten und des Wareneinsatzes noch ein echtes Geschäft machen lässt.

Nutzen Sie bei Ihren eBay-Aktivitäten Programme wie etwa BayWotch oder die Terapeak-Marktanalyse um sich ein Bild zu verschaffen, welche Artikel zu welchen Preisen über die virtuelle Ladentheke gehen. Bei Ihren Aktivitäten außerhalb von eBay können Sie sich über Preissuchmaschinen wie billiger.de Anhaltspunkte holen.

Viel Erfolg und allzeit gute Gewinne wünscht Ihnen

Ihre

Bettina Steffen
Redakteurin 'Mein Geschäftserfolg'

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