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5 Tipp: So wird Ihr E-Mail-Marketing erfolgreicher

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Newsletter
Urheber: adiruch na chiangmai | Fotolia

Von Marion Steinbach, Bettina Steffen,

Woran liegt es, dass manche E-Mail-Newsletter Öffnungsraten von mehr als 40 % aufweisen und andere nie über 20 % kommen? An den Inhalten? An den Empfängern? An der Betreffzeile? Eine schlechte Newsletter-Performance kann Hunderte von Gründen haben. Doch meist hilft es schon, an wenigen Stellen anzusetzen, um mit kleinen Verbesserungen einen großen Effekt zu erzielen.

Tipp 1: Die Vorschau verbessern

Wissen Sie was ich sehe, wenn ich E-Mail-Newsletter auf meinem MacBook oder meinem Smartphone lese? Den Absender, die Betreffzeile und die ersten Zeilen der E-Mail, die mir in einer Vorschau angezeigt werden. Unglaublich, dass in rund der Hälfte aller Newsletter derselbe Text an erster Stelle der Vorschau steht: „Wenn diese Nachricht nicht korrekt angezeigt wird, klicken Sie bitte hier!“

Weil die Textvorschau Ihre große Chance ist, den Empfänger auf den Inhalt Ihres Newsletters aufmerksam zu machen, sollte darin auch ein Text stehen, der neugierig macht und zum Lesen aktiviert.

Starten Sie mit dem Inhalt und entfernen Sie diese überflüssigen Elemente, die bei vielen Newslettern leider an erster Stelle stehen:

  • das Logo des Newsletters;
  • die Anrede: „Sehr geehrter Herr R., ich begrüße Sie zu einer neuen Ausgabe unseres Newsletters ...“);
  • der Hinweis auf die Online-Version des Newsletters: „Wenn diese Nachricht nicht korrekt angezeigt wird, klicken Sie bitte hier!“).

Alle diese Elemente sollten Sie aus der Vorschau entfernen und an einer anderen Stelle des Newsletters platzieren.

Tipp 2: Die Betreffzeile verbessern

Die Formulierung der Betreffzeile ist die Königsdisziplin beim Schreiben Ihres Newsletters. Ob Ihr Newsletter gelesen oder gelöscht wird, liegt zum größten Teil an der Betreffzeile.

So schreiben Sie erfolgreiche Betreffzeilen:

  • Fassen Sie sich kurz. Sehen Sie zu, dass Sie mit 30 bis 50 Zeichen auskommen. Denn sonst droht Ihrer Betreffzeile, dass sie nicht vollständig angezeigt wird. Das Mail-Programm und das dort eingerichtete Posteingangsfenster schneiden den Rest dann einfach ab.
  • Beschränken Sie sich auf ein einziges Thema. Ein-Themen-Betreffzeilen werden häufiger geöffnet als diejenigen, die mehrere Botschaften enthalten.
  • Versprechen Sie einen Nutzen. Es gibt tatsächlich Newsletter, in deren Betreffzeile nichts anderes steht als „unser neuester Newsletter“ oder „Newsletter Nr. 43“. Wer in die Betreffzeile keinen Kundennutzen hineinschreibt, muss sich nicht wundern, wenn der Leser keinen Nutzen im Öffnen der Mail erkennt. Verwenden Sie eine Anrede, also die Wörtchen „Sie“ und „Ihr“. Achtung: Betreffzeilen, die bereits den Namen des Empfängers enthalten, führen zu besonders hohen Öffnungsraten.
  • Seien Sie konkret. Formulieren Sie präzise, welche Angebote reduziert sind, etwa: „Heute 20 % Rabatt in unserem Elektronikbereich.“ Oder: „Unser Wein des Monats – jede 6. Flasche gratis für Sie.“

Tipp 3: Split-Tests einsetzen

Deutschland testet nicht – oder zumindest zu wenig. Dabei sind Split-Tests die einzige Chance, Ihr E-Mail-Marketing kontinuierlich besser zu machen. Machen Sie also den so genannten A/B- Split-Test zur festen Gewohnheit – bei jeder Aussendung. Das geht so: Splitten Sie die Empfänger Ihres Newsletters in zwei Gruppen. Die eine Gruppe erhält einen Newsletter in Version A, die andere die Version B. Wichtig: Die beiden Versionen unterscheiden sich nur in einem einzigen Merkmal, z. B. der Betreffzeile, dem Preis oder der Bestellaufforderung.

Das Ergebnis der Split-Tests verrät Ihnen genau, welche Version bei Ihren Empfängern besser ankommt. Das sollten Sie testen:

  • Absender. Was kommt besser an? Eine Firmenadresse als Absender? Eine persönliche Adresse als Absender? Eine männliche oder weibliche Person? Finden Sie es heraus, indem Sie diese Varianten testen.
  • Betreffzeile. Welche Inhalte animieren mehr zum Öffnen? Sollen die Temen in Stichworten wiedergegeben oder ausformuliert werden? Soll man in der Betreffzeile Fragen stellen?
  • Versandtag und Versandzeitpunkt. Welcher Wochentag ist der beste, um Ihren Newsletter zu versenden? Welche Uhrzeit? Ist Montagmorgen ein guter Zeitpunkt oder sind dort alle Empfänger im Meeting? Soll man den Newsletter in den Mittagspausen zustellen oder kurz vor Feierabend?
  • Call to action. Wie fordern Sie eigentlich die Empfänger des Newsletters zum Handeln auf ? Durch bloße Texthinweise? Durch einen Button? Durch einen großen oder kleinen Button, einen rechteckigen oder runden? Und welche Farbe sollte dieser Button haben?

All dies können Sie durch Tests herausfinden – die Unterschiede können gewaltig sein.

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Tipp 4: Das Aussehen optimieren

Wie sieht Ihr Newsletter eigentlich beim Empfänger aus? Sehen Sie sich die Darstellung des Newsletters auf verschiedenen Bildschirmen vom Desktop-Computer bis hin zum Tablet an. Und dann beachten Sie besonders Smartphones. Denn viele Newsletter werden auf dem Smartphone gelesen. Im Kreis der Kollegen oder Freunde und Bekannten finden sich sicher zahlreiche Testgeräte.

Bedenken Sie auch: Vor allem im Privatkundenbereich werden E-Mails über E-Mail-Dienste wie gmx, 1&1 oder web. de ausgeliefert. Legen Sie sich Postfächer bei diesen populären Anbietern an und abonnieren Sie mit diesen Diensten Ihren eigenen Newsletter. Das verschafft Ihnen ein genaues Bild davon, wie Ihr Newsletter tatsächlich bei den Nutzern „ankommt“.

Optimieren Sie dann die Darstellung Ihres Newsletters so, dass Sie auf allen Endgeräten ein zufriedenstellendes Ergebnis erzielen.

Tipp 5: Listen putzen

Gibt es Empfänger, die schon seit geraumer Zeit nicht mehr auf Ihren Newsletter reagiert haben? Schreiben Sie diese Nichtreagierer an. Fragen Sie klipp und klar: Möchten Sie unseren Newsletter noch weiter erhalten? Kündigen Sie an, sie bei weiterem Nichtreagieren nicht mehr anzuschreiben. Nach drei Mahnungen streichen Sie die Inaktiven aus dem Verteiler. Schon verbessern sich die Öffnungs- und Response-Raten Ihres Newsletters wieder. Vorher ist es aber sinnvoll zu versuchen, die Nichtreagierenden wieder zu aktivieren, etwa indem Sie ihnen besondere Angebote unterbreiten und ihnen z. B. einen Coupon zusenden.

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