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Heutzutage ist Online Marketing in vollem Gange und gewinnt immer weiter an neuen Kommunikations- und Verbreitungsmöglichkeiten. Dabei sollte sich...

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Erfolgreich verkaufen mit Social-Media-Marketing – Grundlagen Teil 3

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Das können Sie mit Social-Media machen – 3 Anwendungsbereiche mit Beispielen

 

Liebe Leserin, lieber Leser,

Sie wissen, wenn Sie die beiden vorherigen Newsletter gelesen haben, nun, was Social-Media ist und – in Grundzügen – wie die Kommunikation damit funktioniert. Wie Sie diese neuen Medien in der Praxis nutzen, erfahren Sie hier:

Wir stellen Ihnen hier drei Anwendungsbereiche mit Beispielen vor, die gerade für solche Unternehmen, die nicht mit Schnäppchenpreisen und Rabataktionen Aufmerksamkeit erlangen können, langfristig mehr Erfolg versprechen als reines Verkaufsmarketing.

 

 

1. Image-Pflege & Reputations-Management

Der erste Bereich ist auch gleichzeitig der, für den Social-Media am häufigsten genutzt wird: Die Pflege des eigenen Images, das Schaffen einer Online-Reputation. Traditionell geht es darum, dass man mit Ihnen oder Ihrem Unternehmen positive Dinge assoziert.

Best Practice Beispiel:

Die Allianz twittert auf @Allianz_de mit mehr als 1.800 Follower und will damit vor allem zeigen, dass auch junge Angestellte im Konzern arbeiten, die modern denken – und das man Kontakt zur Öffentlichkeit sucht.

Daher werden nicht nur firmenrelevante Meldungen verschickt, sondern auch persönliche Nachrichten eingestreut. Dadurch wirkt das Unternehmen auf potentielle Kunden sympathischer, transparenter und auch vertrauensvoller.

Im Internet hat die Image-Pflege noch eine zweite, viel konkretere Bedeutung: Die meisten Leute suchen heute zunächst im Internet nach Informationen zu einem bestimmten Produkt, einer Dienstleistung oder einem Unternehmen.

Aktivitäten im Social-Media-Bereich erhöhen nachweisbar die Auffindbarkeit der eigenen Website, weil eines der wichtigsten Suchkriterien die Relevanz im Netz ist.

Vereinfacht gesagt: Je öfter Ihre Name von anderen wiedergegeben wird, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, zu bestimmten Suchbegriffen möglichst weit oben in den Suchbegriffen gelistet zu werden. Wie das im einzelnen technisch funktioniert, wird in einem späteren Newsletter noch erläutert werden.

2. Ideen-Börse

Für viele Privat-Nutzer sind Soziale Netzwerke vor allem Informationskanäle und Austauschplattformen, auf denen man Neuigkeiten erfährt und selbst auch Dinge über sich weitergibt.

Nicole Simon, als Autorin des ersten deutschsprachigen Twitter-Buches eine der bekanntesten Social-Web-Experten hierzulande bezeichnete Twitter in einem Interview mit der FAZ sogar als Schlaraffenland.

Warum sollten Sie als Unternehmen, statt nur Marketing zu betreiben, nicht auch von diesem Schlaraffenland profitieren?

Viele, vor allem größere Unternehmen, begehen derzeit noch einen Fehler: Sie nutzen Social Media erst, wenn das Produkt schon fertig auf dem Markt ist – als reine Marketing-Einbahnstraße. Echter Dialog mit potentiellen Kunden beginnt aber schon viel früher, am besten noch vor der Entwicklung eines neuen Produktes.

Denn wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass nicht etwa eine homogene Gruppe hervorragender Experten, sondern eine Gruppe zufällig ausgewählter und eher durchschnittlicher Personen die besten Ideen hervorbringt.

Nutzen Sie daher das Potenial Ihrer Kontakte, Kunden und Mitarbeiter: Lernen Sie Ihre Kunden kennen, erfahren Sie über Twitter oder Facebook was diese interessiert. Motivieren Sie andere, mit Ihnen neue Ideen oder bestehende Produkte bzw. Dienstleistungen zu verbessern.

Wie das am besten geht, zeigen wir Ihnen in späteren Newslettern.

Anregungen aus einer völlig anderen Perspektive können oftmals den entscheidenden Hinweis liefern, aus einer guten Idee ein Alleinstellungsmerkmal zu machen. Ihre Kunden fühlen sich darüber hinaus ernst genommen, wenn ihre Vorschläge berücksichtigt werden.

Das stärkt Kundenbindung und die spätere Kaufbereitschaft. Und Sie erfahren die Bedürfnisse ihrer Kunden im Voraus und umsonst – Marktforschung zum Nulltarif sozusagen.

Best Practice Beispiel:

Bernhard Jodeleit, Standortleiter bei der Kommunikations-Agentur fischerAppelt, und Social-Mediaexperte, hat diese Idee beim Schreiben seines Buches „Social Media Relations - Leitfaden für erfolgreiche PR-Strategien und Öffentlichkeitsarbeit im Web 2.0“ erfolgreich umgesetzt:

Von Anfang veröffentlichte er auf seinem blog blog.jodeleit.de und auf einer eigenen Facebook-Page www.facebook.com/pages/Social-Media-Relations/ Auszüge aus einem Buch, diskutierte mit den Lesern Ideen und Thesen.

Dadurch konnten die Leser am Entstehungprozess teilhaben und sich einbringen. Das verstärkte von Anfang an das Leserinteresse und sorgte für frühzeitige Kundenbindung: Wer an einem Produkt mitgewirkt hat, will es später auch kaufen.

Die Verkaufszahlen gaben Jodeleit schließlich recht, zudem erwies sich das Buch für den Autor als zusätzliches Karrieresprungbrett.

3. Kundenservice

Der dritte Anwendungsbereich greift dann, wenn Sie mit Ihrem Produkt oder Ihrer Dienstleistung bereits auf dem Markt sind: Wickeln Sie Ihren Kundenservice über Soziale Netzwerke ab.

Es gibt einige Unternehmen, die das bereits erfolgreich tun – beispielsweise auf Twitter, wo Sie auf Anfragen und Beschwerden direkt und öffentlich reagieren können.

Das geht mit Twitter extrem schnell und kostengünstig, da Twitter, richtig genutzt, über hervorragend Suchmechanismen verfügt, so dass man jeden Kommentar zu einem bestimmten Thema schnell finden und darauf reagieren kann.

Darüber hinaus zeigen Sie öffentlich echtes Engagement und beweisen echtes Interesse an Ihren Kunden. Das wirkt sich auch positiv auf Ihr Image aus. Wie, das erfahren Sie in weiteren Newslettern.

Best Practice Beispiel:

Die E-Plus-Gruppe kümmert sich mit dem Account @base_service um das Anliegen Ihrer Kunden bei Twitter. Man beantwortet hier aber nicht nur direkte Fragen, die an @base_service gestellt werden, sondern fängt auch Beschwerden, die über simyo, base oder eplus per twitter geäußert werden, ab und kümmert sich um die Angelegenheit.

So werden die Kunden für all sichtbar beruhigt und der Eindruck ist, anders als bei Telefonaten mit einem hilflosen Callcenter „Die tun was für mich.“

Wenn Sie weiterlesen, finden Sie u.a.:

  • Anregungen und Praxis-Beispiele zur Anwendung von Social-Media-Marketing
  • Tipps, wie Sie Ihren Bekanntheitsgrad und Ihre Auffindbarkeit im Netz erhöhen
  • Anleitungen zur technischen Umsetzung, z.B. zur effizienten Nutzung von Twitter oder den Möglichkeiten einer Facebook-Page
  • Hinweise zur Erfolgsmessung
  • Gezielte Informationen für einzelne Branchen

Herzliche Grüße

Ihre

Simone Janson

 

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