Gratis-Download

Heutzutage ist Online Marketing in vollem Gange und gewinnt immer weiter an neuen Kommunikations- und Verbreitungsmöglichkeiten. Dabei sollte sich...

Jetzt downloaden

Kommt die Krise? Gehen Sie mit Ihrem Online-Shop jetzt auf Nummer sicher

0 Beurteilungen

Erstellt:

Stürmische Zeiten voraus

 

Am 29. August entscheidet der Bundestag über die geplante Erweiterung des so genannten "Rettungsschirms". Spannend, wie die Politiker stimmen werden - doch irgendwie hat man das Gefühl, dass sie es gar nicht richtig machen können. Denn die Lage in Europa scheint verfahren, die Menschen sind verunsichert.

Das wirkt sich auch auf Unternehmer aus, die ihre Waren an die Kundin, beziehungsweise an den Kunden bringen wollen (und müssen). Davon bleiben auch erfolgsverwöhnte Online-Shopbetreiber nicht verschont.

In der vergangenen Woche stellten wir Ihnen im ersten Teil dieses Beitrags bereits Tipps vor, wie Sie Ihren Shop krisenfest machen - heute präsentiere ich Ihnen weitere 6 Ideen, was Sie tun können, um die drohende Krise mit Ihrem virtuellen Laden zu überstehen:

 

1. Nutzen Sie Währungsschwankungen

Die Wirtschaft macht turbulente Entwicklungen durch – und die wirken sich auch auf die Währungen aus. Für Händler, die auch außerhalb der Euro-Zone einkaufen, heißt das: Fallen ausländische Kurse gegenüber dem Euro, bedeutet das für Sie günstigere Einkaufskonditionen.

Im Gegenzug können steigende Kurse Ihre Preise kaputt machen. Es gilt also, Währungsschwankungen im Blick zu behalten und darauf zu reagieren.

2. Bieten Sie Sicherheit

Die Angst, Opfer von Datenklau oder Online-Abzockern zu werden, steigt in wirtschaftlich schwierigen Zeiten bei den Kunden. Und sie sorgt dafür, dass sie beim Kauf per Mausklick immer vorsichtiger werden. Sicherheit ist daher eines der großen Themen in diesem Jahr, und zwar auch die "gefühlte" Sicherheit. Sprich: Sie müssen Ihren Kunden nicht nur in der Praxis die Voraussetzungen für einen sicheren Kauf bieten, sondern ihnen dies auch plausibel vermitteln.

Mit Gütesiegeln (etwa von Trusted Shops, TÜV Süd oder EHI ) lässt sich die Vertrauenswürdigkeit Ihres Shops steigern.

Und: Sorgen Sie für Transparenz. Halten Sie den Kunden von der Aufgabe seiner Bestellung bis hin zum Versenden der Lieferung auf dem Laufenden. Und reagieren Sie prompt auf Anfragen!

Tipp: Werten Sie Kunden-Feedback aus und fragen Sie aktiv nach der Meinung der Kunden zu Ihrem Service. Schauen Sie sich ruhig auch mal bei eBay oder den einschlägigen Bewertungsportalen an, was Kunden zur Leistung von Händlern, die in Ihrem Segment tätig sind, sagen. Wo liegen die neuralgischen Punkte? Was stößt den Kunden sauer auf? Was können Sie aus diesem Feedback lernen?

3. Schützen Sie sich vor den Tricks der Abmahner

Auch 2011 geht das Abmahn-Unwesen weiter. Und es ist zu befürchten, dass die drohende Krise noch mehr Abzocker auf den Plan ruft, die sich an Online-Händlern bereichern wollen. Eine unklare Gesetzeslage leistet dem Vorschub.

Stets informiert sein über aktuelle Gesetzesänderungen und Abmahnwellen ist für Sie als Händler nicht nur Kür, sondern Pflicht.

4. Kundenbindung zur Chefsache machen

Neukunden gewinnen ist teuer – und daher ist es gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten wichtig, dafür zu sorgen, dass der Kunde nicht nur ein einziges Mal in Ihrem Shop einkauft, sondern gerne wiederkehrt.

Halten Sie daher den Kontakt mit ihm, bieten Sie ihm etwa einen E-Mail-Newsletter an, in dem Sie ihn über aktuelle Angebote informieren und ihm nützliche Informationen und Tipps liefern.

Beispiel: Ein Online- Handel für Gartenzubehör könnte beispielsweise saisonale Tipps zur Pflanzenpflege geben, ein Shop für Küchengeräte attraktive Rezepte. 

5. Minimieren Sie Werbe-Streuverluste

In diesem Jahr müssen Sie mit Ihren Werbe-Euros besonders vorsichtig umgehen. Doch Werbung zurückzufahren wäre sicher nicht ratsam – es gilt jedoch, Ihr Werbebudget so gezielt wie möglich einzusetzen, Streuverluste zu vermeiden.

Die gute Nachricht: Im Internet lässt sich fast alles messen, quantifizieren, optimieren. Es gilt das Prinzip: Testen, testen, testen. Lassen Sie ruhig mehrere Kampagnen gegeneinander laufen und finden Sie so heraus, welche Anzeigen, welche Landeseiten Ihnen den besten Erfolg bringen. Bleiben Sie am Ball und gehen Sie nach dem Aschenputtel-System vor: Die Guten ins Töpfchen, die schlechten ins Kröpfchen.
6. Reduzieren Sie Zahlungsausfälle

Jeder Online-Händler, der nicht ausschließlich per Vorkasse oder Nachnahme abrechnet, kennt das: Ein Kunde hat etwas bestellt, Sie liefern die Ware ordnungsgemäß – doch das Geld bleibt aus.

Doch viele Online-Händler nehmen die Gefahr nicht ernst genug und vernachlässigen ihr Risikomanagement.

In der Krise könnten die Probleme sich verschärfen: Wenn die Kunden weniger Geld haben, ist ein Ansteigen der Zahlungsausfälle wahrscheinlich. Stellen Sie daher ein eigenes Risikomangement-System auf.

 

Viel Erfolg mit Ihrem Online-Shop wünscht Ihnen

Ihre


Bettina Steffen

Onlineredakteurin KomMa-net.de - Unternehmensbereich


 


 

Gefällt Ihnen unser Newsletter?
Dann empfehlen Sie ihn doch weiter, damit auch Ihre Kolleginnen und Kollegen von unseren hilfreichen Tipps profitieren können.

 
Verkauf- & Vertrieb inside

Erweitern Sie Ihr Vertriebs-Wissen mit dem besten Praxis-Know-how, erfolgserprobten Arbeitshilfen, Verhandlungsstrategien und Best-Practice-Beispielen für Verkaufs- und Vertriebsprofis.

Datenschutz

Anzeige

Produktempfehlungen

Steigern Sie Ihre Erfolgsquote: Vergaberecht & Angebotsstrategien für Bieter

Praxiswerkzeuge und Know-how für Vertriebsprofis

Ihr starker Berater für ein rechtssicheres Online-Marketing

Immer einen Tick voraus: Erfolgsbeispiele, Insider-Tipps, Ideen und Online-Trends für erfolgreiches Marketing

Eigene Ideen schützen – Rechte sichern – Im Wettbewerb bestehen

Von der Vorbereitung bis zum Fest: Souverän und entspannt durch die Weihnachtszeit