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Arbeitsrecht: Neuer Klagerekord

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Es wird geklagt, was das Zeug hält. Die Zahl der Kündigungsschutzverfahren vor den Arbeitsgerichten und beim Bundesarbeitsgericht steigt und steigt, wie das BAG berichtet. Warum Sie trotzdem ruhig bleiben sollten, wenn Ihnen die Kündigungsschutzklage eines Mitarbeiters auf den Tisch flattert und was nun zu tun ist, verrät Günter Stein, Chefredakteur des Fachinformationsdienstes „Besser verkaufen” :

6 Tipps, wenn Sie Post vom Arbeitsgericht bekommen

Wird Ihnen vom Arbeitsgericht die Kündigungsschutzklage eines Mitarbeiters zugestellt, ist das kein Grund zur Beunruhigung. Das bedeutet noch lange nicht, dass Ihre Kündigung unwirksam ist und Sie unausweichlich eine Abfindung zahlen müssen. Im Gegenteil: Oft gibt schon die Klageschrift einen Hinweis darauf, dass Ihr Mitarbeiter den Gerichtssaal als Verlierer verlassen wird.

Tipp Nr. 1: Gütetermin nicht versäumen

Mit der Zustellung der Klage erhalten Sie in der Regel auch eine Ladung zum sogenannten Gütetermin. Notieren Sie sich das Datum und die Uhrzeit und halten Sie sich den Termin frei.

Wichtiger Hinweis: Erscheinen Sie oder der von Ihnen beauftragte Anwalt beim Gütetermin nicht vor Gericht, wird der Klage Ihres Mitarbeiters per Versäumnisurteil stattgegeben. Zwar können Sie Einspruch einlegen. Das kostet aber nicht nur Geld, sondern zieht den Prozess auch in die Länge.

Tipp Nr. 2: Schauen Sie sich die Klageschrift genau an!

Das gilt vor allem für den Vermerk, wann die Klage beim Arbeitsgericht eingegangen ist. 3 Wochen hat Ihr Mitarbeiter nach Zugang der Kündigung Zeit, um vor dem Arbeitsgericht gegen die Wirksamkeit seiner Kündigung zu klagen. Geht die Klage nur einen Tag später ein, hat er den Prozess schon so gut wie verloren.

Tipp Nr. 3: Sehen Sie sich das Ende der Klageschrift an!

Hat der Anwalt Ihres Mitarbeiters die Klage nur mit einem Kürzel, einer sogenannten Paraphe, unterschrieben? Dann sinken die Chancen Ihres Mitarbeiters, das Gericht als Gewinner zu verlassen, ebenfalls rapide. Eine solche Klage gilt nämlich im Zweifel als nicht rechtzeitig erhoben.

Tipp Nr. 4: Vorsicht mit Stellungnahmen!

Viele Arbeitgeber machen den Fehler, zu der Klage ihres Mitarbeiters Stellung zu nehmen. Machen Sie nicht den gleichen Fehler und liefern Sie dem gegnerischen Anwalt nicht noch zusätzliche Munition.

Tipp Nr. 5: Sichern Sie stattdessen Beweise, die Ihre Kündigung stützen

Das gilt vor allem für Zeugen, die den Grund für die Kündigung beweisen können (z. B. Augenzeugen, die gesehen haben, wie Ihr Mitarbeiter Reisekostenabrechnungen gefälscht hat).

Falls noch nicht erfolgt: Dokumentieren Sie die Aussagen in einem schriftlichen Protokoll, das der Zeuge und ein weiterer beim Gespräch anwesender Vertreter Ihrer Seite, wie etwa der Vorgesetzte, anschließend unterschreiben.

Tipp Nr. 6: Führen Sie sich vor dem Gütetermin noch einmal die Kündigungsgründe vor Augen

Danach wird der Richter Sie nämlich fragen. Und erscheinen Sie pünktlich. Sonst droht ebenfalls ein Versäumnisurteil.

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