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Auftrag bekommen – aber Ihr Geschäftspartner weiß plötzlich nichts mehr davon?

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Stellen Sie sich vor, Sie haben von einem Kunden telefonisch den Auftrag zur Lieferung von Waren bekommen und auch pünktlich geliefert. Die Ware wird „unter Vorbehalt“ angenommen – und kommt 10 Tage später zurück. Eine Bestellung sei nie aufgegeben worden. Doch zum Glück haben Sie ja einen Zeugen, der die am Telefon aufgegebene Bestellung mitgehört hat. Und Sie haben auch noch eine Auftragsbestätigung per E-Mail geschickt. Warum Sie dies dennoch in eine schwierige Situation bringen kann, und wie Sie Ungemach von vornherein abwenden, zeigt Ihnen heute Besser verkaufen.

Nach einem neuen, bereits rechtskräftigen Urteil des Amtsgerichts München vom 10.7.2014, Az. 222 C 1187/14 (veröffentlicht am 29.8.2014) ist die Aussage aus heimlich mitgehörten Telefonaten nichts wert.

Sie darf vor Gericht nicht verwertet werden. Und auch die E-Mail war dem Gericht nicht Beweis genug.

Die Entscheidung

Grundsätzlich kann eine solche E-Mail als kaufmännisches Bestätigungsschreiben gewertet werden.

Auch dann, wenn die Gegenseite nicht antwortet. Aber:

Dafür müssen vorher auch Verhandlungen stattgefunden haben. Genau das aber konnte der Auftragnehmer nicht beweisen, da die Zeugenaussage seiner Mitarbeiterin, die das Telefonat mit der Bestellung mitgehört hatte, nicht verwertet werden darf.

So vermeiden Sie ähnliche Pleiten, Pech und Pannen! Nach diesem rechtskräftigen Urteil ist zumindest bei Neukunden noch mehr Vorsicht angesagt als bisher, wenn Sie einen Schaden von Ihrem Unternehmen abwenden wollen.

Der Fachinformationsdienst Besser verkaufen empfiehlt:

Gehen Sie wie folgt vor:

• Senden Sie nach telefonisch geführten Verhandlungen eine Bestätigungsmail oder ein Bestätigungsfax und bitten Sie den Auftraggeber, dies schriftlich (Fax, Brief oder E-Mail) zu bestätigen.

• Liefern Sie nicht – und werden Sie auch nicht tätig, bevor Ihnen die Antwort vorliegt.

Sie müssen leider davon ausgehen, dass vor allem die schwarzen Schafe in Ihrer Branche dieses Urteil sehr schnell nutzen.

Wenn Sie Zeugen am Telefon hinzuziehen

Möchten Sie, dass ein Zeuge mithört, müssen Sie den Gesprächspartner immer um Erlaubnis fragen.

Nur dann, wenn Ihr Gesprächspartner dem auch zustimmt, haben Sie später die Möglichkeit, die Aussage der Zeugin oder des Zeugen vor Gericht einzubringen.

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